Vom Verlassen der Komfortzone

Wo genau ist eigentlich die Grenze zwischen zu viel und nicht genug? Woher weiß man, wann man sich zu stark pusht, und wann zu wenig? Heute morgen stand ich schon im Jogging-Outfit im Flur – nur um dann zu entscheiden, dass ich doch lieber nicht Laufen gehe, weil ich ja heute Abend zum Yoga verabredet bin. Zweimal Sport an einem Tag, das ist für mich – bislang – eine unüberschrittene Grenze. Aber warum eigentlich? Wenn es um meinen Körper und mein Zutrauen in das, was mir physisch möglich ist, geht, bin ich, glaube ich, immer etwas zu vorsichtig.
In Sachen psychische Kapazitäten dagegen eher etwas zu optimistisch, um nicht zu sagen: Gedankenlos. Zwei Artikel-Abgaben dräuen, dazu jongliere ich noch zwei Drehbuch-Exposés in der Überarbeitungsschleife, schiebe Redaktionsdienste zum Geldverdienen dazwischen… Alles kein Problem, oder? Oder doch?
Vielleicht sollte ich an der einen Seite mal eine Grenze überschreiten, und mich dafür an der anderen Seite ein bisschen locker machen, ein paar Schritte von der „los, lad‘ dir noch ein bisschen mehr auf“-Grenze wegzutreten. Für die habe ich ohnehin kein Visum, glaube ich.

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