Sonntagsbäckerei: Himbeer-Cheesecake und eine Wanderung im Mangalltal

Schön, wenn man Freunde hat, die einen auf gute Ideen bringen: Heute war perfektes Ausflugswetter und wir fanden in der Sportscheck Outdoor-App (Danke für den Tipp, G.!) eine nette kleine Tour zum Nachwandern. Wir waren im Mangfalltal, eine gute halbe Stunde von München, wo erstaunlich wenig los war. Am Anfang und Ende der Tour war es noch recht matschig – kein Wunder, bei all dem Regen, den wir in der letzten Zeit hatten, dann einfach nur schön, schattig, angenehm. Bis auf ein paar obligatorische Mountainbiker waren wir unterwegs fast allein, und es war herrlich: Der Fluss, der Wald, die Luft. Bewegen, durchatmen. Sooo entspannt waren wir ungefähr:
Mangfallpferd
Pferde, Kühe und sogar – verrückte Welt – ein paar Kamele haben wir unterwegs gesehen.
Hier steht die Tour, die wir gegangen sind.
Zuhause wartete dann der gestern bereits gebackene Himbeer-Cheesecake auf uns. Ein ziemlich runder Tag, würde ich sagen. Wenn das jetzt der Sommer ist, dann darf er gerne (so) bleiben.

HIMBEER-CHEESECAKE
 Quelle: essen & trinken 3/2013
Zutaten:
Boden:
100 g Zwieback
100 g Vollkornhaferkekse (z.B. Hobbits)
100 g Butter
Butter für die Form
Himbeermasse:
300 g TK-Himbeeren
2 TL Speisestärke
200 g Himbeerkonfitüre
Crème:
750 g Magerquark
300 g Doppelrahmfrischkäse
1 TL fein abgeriebene Bio-Orangenschale
100 g Zucker
2 Pk. Vanillezucker
3 Bio-Eier (Kl. M)
80 g Mehl
Außerdem: Holzspieß, Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung:
1. Für den Boden Zwieback und Kekse in einem Blitzhacker fein zerkleinern. Butter zerlassen und unter die Brösel mischen. In eine gefettete Springform (24 cm Ø) drücken, dabei einen 1 ½ cm hohen Rand formen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Gas 2-3, Umluft 160 Grad) auf der untersten Schiene 10 Minuten backen.
2. Für die Himbeermasse die Himbeeren auftauen lassen. Dann durch ein Sieb streichen und 100 g Püree abwiegen, mit Stärke und Himbeerkonfitüre verrühren.
3. Für die Creme Quark, Frischkäse, Orangenschale, Zucker und Vanillekuchen mit den Quirlen eines Handrührers 5 Minuten cremig rühren. Eier nacheinander jeweils ½ Minute unterrühren, Mehl kurz unterrühren.
4. Die Hälfte der Frischkäsecreme in die Springform streichen. Mit einem Löffelrücken fünf Mulden in die Creme drücken, die Hälfte der Himbeermasse in die Mulden geben, mithilfe eines Holzspießes leicht mit der Creme marmorieren. Die restliche Creme vorsichtig darauf verteilen, wieder fünf Mulden in die Creme drücken, die restliche Himbeermasse in die Mulden geben und mit dem Holzspieß leicht marmorieren.
5. Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad (Gas 1-2, Umluft nicht empfehlenswert) auf der untersten Schiene des Ofens 50 Minuten backen. In der Form auf einem Gitter 2 Stunden bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Dann abgedeckt im Kühlschrank mindestens 5 Stunden, am besten über Nacht, abkühlen lassen. Vorsichtig aus der Form lösen, mit Puderzucker bestäubt servieren.

Ich hatte nur eine Form mit 26 cm Durchmesser, daher haben die Proportionen bei mir nicht so ganz gestimmt. Mr. B fand das Ergebnis trotzdem super, ich ganz okay. Ein wenig Himbeermasse war noch übrig geblieben, die haben wir nach und nach draufgeträufelt – lecker. Beim nächsten Mal würde ich wahrscheinlich eher Zitronen- als Orangenschale in die Quarkmasse geben. Aber mein ultimativer Cheesecake, wie ich ihn mir in meinen Food-Träumen ausmale, war das immer noch nicht. Ich muss wohl weitersuchen…

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2 Kommentare zu “Sonntagsbäckerei: Himbeer-Cheesecake und eine Wanderung im Mangalltal

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