Dip, Dip, hurra!

Ist er das jetzt? Ist er das jetzt wirklich, dieser Sommer, von dem immer alle reden? Ach, wäre das schön… Wenn der Sommer empfänglich ist für kulinarische Bestechung, dann wäre dieser leckere Auberginendip von Yotam Ottolenghi auf jeden Fall ein super Argument, um ihn zum Bleiben zu überreden: Fluffig, frisch und so ganz anders als die schweren Auberginenveranstaltungen, die man auf manchen Mezze-Tellern so angeboten bekommt. Granatapfelsirup ist drin, das klingt sehr schwer zu bekommen – aber sogar unser Edeka, der nun wirklich nicht besonders gut bestückt ist, hatte ihn im Sortiment. Man kann ihn auch bei Amazon bestellen, oder mit einem anderen Fruchtsirup experimentieren. Im Ottolenghi-Kochbuch wird der Dip zu gebackenem Kürbis serviert, aber der hat ja gerade nicht Saison. Solo, mit Fladenbrot, ist der Dip eine feine Sache und ein super Biergarten-Snack. Habt einen tollen Tag!

AUBERGINENDIP
nach Ottolenghi, Das Kochbuch
Zutaten:
2 mittelgroße Auberginen
200 g griechischer Sahnejoghurt
2 EL Olivenöl
1 1/2 EL Granatapfelsirup
3 EL Zitronensaft
1 EL grob gehackte Petersilie
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
optional: ein paar Spritzer Tabasco
Zubereitung:
Die Aubergine mehrfach mit einer Messerspitze oder einem Spieß einstechen. Die Aubergine 45-60 min unter einem heißen Backofengrill (ca. 200 Grad) rösten, dabei gelegentlich wenden, bis sie deutlich verschrumpelt aussieht.
Die Aubergine der Länge nach aufschneiden. Mit einem Löffel das weiche Innere auslösen, dabei darauf achten, vom verbrannten Äußeren nicht allzu viel mitzuverwenden. Das ausgelöste Fruchtfleisch 10 Minuten in einem Sieb abtropfen lassen, dann auf einem Schneidebrett grob hacken. Das Fruchtfleisch in eine Schüssel füllen und mit dem Joghurt, dem Öl, dem Granatapfelsirup, dem Zitronensaft, der Petersilie und dem Knoblauch verrühren. Mit Salz und Pfeffer, nach Belieben auch Tabasco, abschmecken. Der Dip sollte süßlich-scharf und hocharomatisch schmecken.

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4 Kommentare zu “Dip, Dip, hurra!

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