Fernweh-Freitag

Gestern ist der Artikel über unsere große Afrika-Reise vor ein paar Monaten fertig geworden (dazu demnächst mehr), abends schwärmten dann auch noch Freunde von ihrem Griechenland-Urlaub – und schon bekam ich wieder Fernweh. Ein paar kleine Trips sind schon geplant, aber ich sammle trotzdem weiter Ideen. Vielleicht ist ja auch etwas für euch dabei?

Im August findet in Dún Laoghaire, südlich von Dublin, ein Ukulele Festival statt, die (der?) Ukulele Hooley. Ein großer Spaß, da wäre ich gern dabei! Nützliche Apps für den Irland-Urlaub gibt es hier.
Die Website Paris by Mouth sammelt Foodie-Tips für die französische Hauptstadt.
Merian verrät die zehn schönsten Strände auf Sardinien. Seufz.
Die Travelettes haben 30 Ideen, was man in Kopenhagen so alles Schönes anstellen kann.
Afar sagt, welche 10 Märkte man in Südamerika gesehen haben sollte.
Der Guardian macht sich auf die Suche nach dem perfekten Burger.
Faszination Landkarten: 22 Words schreibt über den Atlas of True Names, in dem die ursprünglichen Bezeichnungen, die etymologischen Wurzeln heutiger Städte- und Ländernamen verzeichnet sind. (Zum Beispiel: Sahara = gelbbraune Wüste, die Seine = die Sanfte usw.) Placing Literature verortet Romane und verrät, welche Städte Autoren für ihre Geschichten inspiriert haben. Spannend als Reiseführer! Und die tolle Anne Stark Ditmeyer von Prêt à Voyager, die ich auf der Hive Blogger-Konferenz kennenlernen durfte, unterrichtet bei Skillshare Map Making.
Die Zeit schreibt über Blogger, die vom Reisen leben können.
Dieser Artikel macht mich nachdenklich: Kann man auch aus den falschen Gründen reisen? Autor „Ryan Holiday“ sagt ja, wenn das Reisen zu einer Art Flucht wird, und man damit versucht, dem eigenen Leben zu entkommen (was natürlich nicht gelingt). Wie Reisen „richtig“ geht, verrät der Brite Brite Dan Kieran, langjähriger Mitherausgeber des Idler Magazine, in seinem Buch „Slow Travel“, das hier und hier besprochen wurde. Die Süddeutsche nennt es schon jetzt „das schönste Reisebuch des Jahres“.
Ein faszinierendes Projekt aus Südafrika: Quer durch das Land sind Stan Engelbrecht und Nic Grobler geradelt, um Menschen mit ihren Fahrrädern zu fotografieren. Entstanden sind über 500 faszinierende Porträts, und mittlerweile auch drei Bücher: Bicycle Portraits.

Und ich reise am Wochenende vermutlich – zumindest kulinarisch – in die Provence. Für die Sonntagsbäckerei habe ich mir nämlich eine provencalische Zitronentarte mit kandierten Zitronenscheiben vorgenommen. Stay tuned! Und irgendwie ist es ja auch immer wieder schön, in der eigenen Stadt Tourist zu spielen. Mal sehen, was ich da so entdecke. Schönen Freitag und Happy Weekend!

P.S.: Wer Bilder machen will wie die oben in der Collage, muss in die Karibik, nach Vieques fahren, eine kleine Insel, die zu Puerto Rico gehört. Dort haben wir vor anderthalb Jahren die Hochzeit meiner Gastschwester gefeiert. Dort kann man mit Esperanza Yoga den nach unten schauenden Hund am Strand oder auf Paddleboards üben.

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