Foodie News

Manche mögen den Begriff ja nicht oder können ihn nicht mehr hören, aber ich stehe dazu: Ich bin ein Foodie. Ich esse gern gut, koche (wenn ich Zeit habe) mit Leidenschaft, und mich interessiert, was es in der Welt des Essens und Genießens Neues gibt. Zurzeit gerade diese Dinge:

  • Der Cronut-Trend (igitt!) verdrängt ja immer mehr die ehemals hippen Cupcakes – aber jetzt könnten die ein Revival erleben. Grund dafür: Der Cupcake-Automat, den die Firma Sprinkles außen an ihrem Laden in New Yorks Upper East Side in der Lexington Avenue anbringen will. Frisches Gebäck, etwa in den Geschmacksrichtungen Banane, Triple Cinnamon oder Ingwer Zitrone soll es dort dann 24/7 geben. Dekadent!
  • Viel bayerischer als Brezn (nicht Brezeln!) geht es kulinarisch eigentlich nicht. Jetzt.de hat verschiedene Exemplare von Münchner Bäckereien getestet und ist enttäuscht: Das sind Laugenichtse!
  • Uwe von Highfoodality hat das (nicht mehr ganz) neue Kochbuch von Bill Granger, „Basics. 100 Rezepte für jeden Tag“ auf Herz und Nierchen geprüft: Hier seine ausführliche Rezension. Bei Valentinas Kochbuch wurde es bereits im Mai besprochen,  ebenfalls mit sehr positivem Fazit.
  • First We Feast erklärt, wer ihrer Meinung nach die 20 besten (englischsprachigen) Foodblogger überhaupt sind. Hier nachzulesen. Die zehn einflussreichsten UK Foodblogs listet die PR-Agentur Cision hier.
  • Die US-Foodzeitschrift bon appétit hat die Food-Fotografen Martin Hyers und Andrea Gentl interviewt. Ihre Tipps für Nachwuchs-Food-Fotografen: Our advice is the same regardless of what you shoot. Find what you love and do it A LOT! It doesn’t matter if you are using your iPhone or a fancy camera. Just shoot and do it all the time. Make projects for yourself. It is all about the practice. Really try to see light, notice it everywhere. If you look for the light you will start to see what you are responding to.
    Das gesamte Interview: Hier.
  • Die niederländische Food-Bloggerin und Fotografin Simone von Simones Kitchen experimentiert mit verschiedenen Lichtquellen. Teil 1: Die Wohnzimmerbeleuchtung. Fazit: Nicht so doll für schöne Food-Fotos. Hier ihr Bericht.
  • Der Blog Go to Rio bricht eine Lanze für Food-Fotografie in Restaurants, nach dem Motto: Wirte, wehrt euch nicht! Wie dabei anständige Bilder herauskommen, verrät der Blog Küchenreise in dem schönen Beitrag Hilfe, mein Nachbar hat das Essen totgeblitzt!
  • Gastroguide: foodie hat internationale Blogger gefragt, wo sie gern essen. Ihre Tipps, zum Beispiel für Madrid, Sidney, KualaLumpur – hier.
  • Und jetzt noch ein bisschen Food Porn, also essbare Augenweiden: Als Werbemaßnahme für den Good Food Month, ein Festival, das im Oktober im australischen Sidney stattfindet, hat die Werbeagentur Whybin\TBWA die Flaggen unterschiedlichster Länder aus typischen Esssachen nachgebaut. Zum Beispiel die vietnamesische Flagge aus Rambutan, Lychee und Sternfrucht. Oder das US Star Spangled Banner aus Hot Dogs, Ketchup und Senf, den britischen Union Jack aus Scone, Sahne und Marmeladen. Hier kann man sich die Beispiele ansehen.
Advertisements

5 Kommentare zu “Foodie News

  1. Ach da hast du ja ein paar interessante Foodie News zusammengetragen…Cronuts finde ich auch, sagen wir mal befremdlich und bei den „Best Food Bloggers of all Times“ habe ich mal kurz reingeschaut und einige interessante Entdeckungen gemacht, dass werd ich mir nochmal genauer anschauen, einige meiner Lieblingsblogs sind auch amerikanische bzw. englischsprachige Blogs (z.B my baking addiction) und der Lichtquellenbericht ist auch super, ich freu mich immer total über Tips fürs fotografieren, muss aber auch sagen, da ich mein essen ja auch tatsächlich essen will habe ich oft keine zeit für super durchorganisierte Fotos (Hunger!), gebe aber mein bestes…in diesem Sinne-Danke für die Links 🙂 VG Bella

    • Sehr gern! My Baking Addiction kenne ich noch gar nicht, muss ich mir gleich mal ansehen – danke für den Tipp! Ich finde Food-Fotos auch höllisch schwer, deswegen lese ich so gern Tipps dazu (und fotografiere bislang meist nur Sachen, die ruhig kalt werden können, während ich ewig brauche, um sie abzulichten…).

  2. Pingback: Meat Free Monday: Quinoa-Salat mit Granatapfel | Frau Lehmann

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s