Adventsbäckerei #5: Dominosteine

Klassiker, oder? Wir haben sie auf jeden Fall meist schon im September im Haus, weil Mr. B nicht widerstehen (und ich esse sie dann natürlich auch). Als Kind mochte ich sie, soweit ich mich daran erinnern kann, gar nicht. Und ich finde auch jetzt noch, dass sie ein recht „erwachsenes“ Weihnachtsgebäck sind. Vor allem in diesem Rezept, da ist nämlich ein ordentlicher Schuss Rum bzw. Grand Marnier drin. Aber, seid gewarnt: Das Ganze ist eine elende Frickelei, wenn man sie selber machen will. Nicht nur das Zurechtschneiden, Zusammenpappen, sondern vor allem das „durch die Schokolade-Ziehen“. Ein schöner Schweinkram. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob sich der Aufwand lohnt. Klar, mit dem Stolz, sie selbst fabriziert zu haben, schmecken sie gleich doppelt so gut. Aber dann irgendwie auch „nur“ genauso lecker wie die Gekauften… Die sind auch weniger windschief als meine Exponate hier. Aber nicht so schön verziert. Wer es trotzdem ausprobieren möchte: Hier ist das Rezept.

DOMINOSTEINE
Quelle: freundin-Extraheft „24 klassische Weihnachtsplätzchen“ (schon ein paar Jährchen alt)
für ca. 40 Stück
Zutaten:
125 g Honig
125 g Zucker
1 EL Butter
1 Ei
2 EL Rum (bei mir stattdessen: Grand Marnier)
1 EL Kakao
2 TL Lebkuchengewürz
50 g Mandeln (gemahlen)
300 g Mehl
1 EL Hirschhornsalz
1/2 TL Pottasche
125 g Johannisbeergelee (bei mir: Orangenmarmelade, leicht herb, gefällt mir)
100 g Marzipanrohmasse
60 g Puderzucker
200 g Vollmilch- oder Zartbitter-Kuvertüre (Ich habe fast die doppelte (!) Menge gebraucht)
Zubereitung:
Honig, Zucker und Butter unter Rühren in einem Topf erhitzen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Masse etwas abkühlen lassen. Ei, 1 EL Rum (bzw. Grand Marnier), Kakao, Lebkuchengewürz, Mandeln und Mehl zugeben, alles zu einem glatten Teig verkneten. Hirschhornsalz und Pottasche in 4 EL Wasser auflösen und zuletzt gründlich unter den Teig arbeiten. Backofen auf 175 Grad vorheizen. Teig gleichmäßig in eine mit Backpapier ausgelegte Form (ca. 20 x 30 cm) streichen (das geht leichter, wenn man den Spatel regelmäßig nass macht). In ca. 20 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und den Boden einmal quer durchschneiden. Die untere Platte dick mit Johannisbeergelee (bzw. Orangenmarmelade) bestreichen. Marzipanrohmasse, Puderzucker und restlichen Rum/Marnier (1 EL) verkneten, zwischen Klarsichtfolie in Teigplattengröße ausrollen und auf den mit Gelee bestrichenen Boden legen. Darauf die obere Teigplatte legen, fest andrücken. Gefüllten Lebkuchen in Würfel von ca. 2,5-3 cm Kantenlänge schneiden. Kuvertüre grob hacken, im heißen Wasserbad schmelzen. Die Würfel durch die Kuvertüre ziehen (ich habe sie dazu auf eine Pellkartoffel-Gabel gespießt) und auf einem Kuchengitter trocknen lassen (Anmerkung: besser auf Backpapier, da kann man sie besser abziehen, wenn die Schokolade getrocknet ist). Nach Belieben mit Zuckerschrift verzieren.

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Ein Kommentar zu “Adventsbäckerei #5: Dominosteine

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