Cape Town Diary #9: Ausflüge an die Westküste

Wir erweitern gerade unsere Kreise um Cape Town, sind in den letzten Tagen viel die Westküste hochgefahren (und mittlerweile in der Weinregion um Franschhoek gelandet, aber dazu später mehr). Für den Überblick hier eine (sorry, schlecht fotografierte) Karte der Region:
WestküsteKarte
Einer unserer Lieblingsorte an der Westküste, an den wir es diesmal nicht geschafft haben, ist Paternoster. Ein ehemals verschlafenes Fischerdörfchen, das in den letzten Jahren mächtig aufgeholt hat und auch als Wochenend-Domizil der Kapstädter immer beliebter wird. Mr. B und ich haben dort immer wieder gern im Voorstrand Restaurant am Strand gegessen (super Seafood, und der Dom Pedro-Drink ist als Dessert ein echter Killer), aber beim nächsten Mal müssen wir wohl diese Szene-Location testen: Promi-Koch Reuben Riffel (sowas wie der südafrikanische Tim Mälzer, glaube ich) hat letztes Jahr in Paternoster im 5-Sterne Hotel Abalone House ein Restaurant eröffnet. (Das mittlerweile vierte Restaurant, das Reuben Riffel in Südafrika hat. Die südafrikanische Bloggerin Ilse von The Food Fox hat hier darüber geschrieben).
Aber, wie gesagt, in Paternoster waren wir diesmal nicht, sondern ein bisschen weiter südlich, in Langebaan. Dort kann man im Atlantik schwimmen, weil das Wasser hier viel wärmer ist als in Kapstadt. Der Strand liegt an einer Lagune und ist sehr beliebt bei Kitesurfern:
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Kitesurfer
So sportlich waren wir nicht, wir haben lieber am Strand herumgelegen…
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Außerdem haben wir natürlich gut gegessen. Hier zum Beispiel:

  • Bei Friday Island (ich liebe den Namen! klingt so schön nach Wochenende & Erholung) sitzt man mit Blick auf den Strand, wir haben hier sehr lecker gefrühstückt. Etwas abseits vom (nicht sehr großen) Zentrum von Langebaan, man kann hier auch übernachten.
    FridayIsland
    Und nach dem „Hobie Breakfast“ (Obst, Müsli, Joghurt) bekamen wir Besuch von diesem Gesellen:Mungo
    Ein Mungo, auf der Suche nach Essbarem.
  • Auch nett: Lekka By Die See, was ungefähr so viel heißt wie „lässig am Meer“.

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Lekka bzw. lekker passt ja für eigentlich alles, was man in Südafrika super, lecker, lässig findet. (Auch gut: „kiff“, cool.)
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Im Lekka By Die See jedenfalls kann man „lekkere“ Sundowner mit Blick aufs Meer trinken und bekommt auch ziemlich (im besten Sinne) feiste Calamari-Ringe.
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Calamari

  • Unser „go-to-place“, also so etwas wie der Laden für alle Fälle, wurde an diesem Wochenende aber eindeutig Pearly’s.
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    Direkt am Hauptstrand von Langebaan, netter Vibe, immer gut besucht, hervorragender Service, klasse Essen: Burger, Fisch, Steaks. Meine Spanakopita, mit Spinat gefüllte Teigtaschen, waren auch top. Und der Nachtisch! Unwiderstehlich: der Malva Pudding, eine südafrikanische Spezialität.
  • Was wir nicht getestet haben, sah aber ebenfalls gut aus: Das Breeze Restaurant vom Windtown Hotel.
  • Und dann hatten wir noch ein Erlebnis der ganz anderen Art: südafrikanisches Brunch im Boesmanland.

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Dort bekommt man traditionelle „boerekos“, also Buren-Essen (klingt irgendwie furchtbar auf deutsch, oder?), und zwar als All-you-can-Eat-Buffet: Braai (Gegrilltes), Potjies (Poikies ausgesprochen, die typischen Eintöpfe in schweren gusseisernen Töpfen zubereitet), Fisch, Milie Pap (Brei aus Maismehl), und zum Abschluss Süßes wie Milktart und Koeksisters. Ein ziemlich deftige Angelegenheit!
pap
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Und dazu spielte (am Sonntag) eine Zwei-Mann-Kombo Schlager auf Afrikaans. Hui!
Das war also unser Wochenende. Anfang der Woche haben wir uns die Lagune von Langebaan dann noch einmal von der anderen Seite angeguckt, vom West Coast National Park aus. Das Naturreservat ist von Kapstadt ca. 100 km entfernt. Gut zum Wandern, Radfahren, Erholen.
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Wir sind ein ganzes Stück weit hineingefahren, bis zur Kraalbaai.
Kraalbaai
Diese wunderschöne Bucht (irgendwie karibisch, oder?) hatten wir dann fast für uns, nur ein reichlich lautes deutsch-niederländisches Paar war noch dort und später ein paar Einheimische. Am Wochenende wird es dort aber bestimmt ziemlich voll.
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In unseren Picknickkorb krabbelte eine wilde Maus, und beim Rausfahren aus dem Park kamen wir noch einmal Auge in Auge mit einem Strauß. Ach, Afrika – du bist ne Wucht!
ostrich

Ein Kommentar zu “Cape Town Diary #9: Ausflüge an die Westküste

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