Die Gutes-Gewissen-Schokolade: vegan & zuckerfrei

Seitdem ich dieses Rezept im zweiten Kochbuch von Sarah Wilson entdeckt habe, habe ich eine geradezu kindische Freude daran, meine eigene Schokolade herzustellen. Wenn man die Zutaten mal beisammen hat, ist sie auch wirklich einfach gemacht. Und sie hält bei uns auch nie lange, deswegen ist regelmäßig Nachschub gefragt. Einziges Manko: Da sie bei Temperaturen über ca. 22 Grad schmilzt, kann man sie nicht wirklich irgendwohin mitnehmen. Nunja, dann müssen wir sie wohl weiterhin mit klebrigen Fingern vor dem Kühlschrank essen… Zur Zeit habe ich sie am liebsten mit Tiefkühlbeeren und Kokoschips oder Mandelstiften, aber zukünftig könnte ich sie mir auch mit Rosinen (dann wäre sie auch noch etwas süßer) oder Nüssen sehr gut vorstellen.

GRUNDREZEPT ZUCKERFREIE SCHOKOLADE
Basic Raw Chocolate
Quelle: Sarah Wilson: I Quit Sugar For Life
Zutaten:
1/2 cup (ca. 70 g) Kakaobutter (ich habe sie hier bestellt)
1/2 cup (ca. 100 g) weiches Kokosöl
1/3 cup (ca. 40 g) Kakaopulver (pur, ohne Zucker)
1-2 EL Reissirup (gibt’s im Reformhaus), alternativ: Stevia
2 Prisen Meersalz
Beeren, Kokoschips oder Mandelstifte nach Belieben
Außerdem:
ca. 20 Pralinen-/Minimuffin-Förmchen oder lebensmittelgeeignete Schokoladenformen (gibt es z.B. hier)
Zubereitung:
Pralinenförmchen bereitstellen. Alternativ: Einen Teller mit Backpapier auslegen. Die Kakaobutter in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen, dabei gelegentlich umrühren. Vom Herd nehmen und die restlichen Zutaten unterrühren, bis alles gut vermischt ist. In die Förmchen oder auf den mit Backpapier belegten Teller gießen. Wer mag, gibt noch Extras drauf, z.B. Tiefkühlbeeren, Kokoschips, Mandelstifte oder Rosinen, je nach Geschmack. Im Tiefkühlfach festwerden lassen und auch später dort aufbewahren (die Schokolade schmilzt bei Temperaturen über 22 Grad). Wer die Schokolade auf dem Teller gefrieren hat lassen, bricht zum Servieren einfach grobe Stücke ab.

 

 

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6 Kommentare zu “Die Gutes-Gewissen-Schokolade: vegan & zuckerfrei

      • hast Du den Film dazu gesehen? und wenn ja wie fandest Du ihn?

        mir hat der Einstieg am besten gefallen, dann wird es schon sehr mystisch. ich weiß, dafür u.a. ist das Buch bekannt, aber im Film war es mir teilweise too much

      • Ich bin mir gar nicht mehr sicher, ob ich den Film damals gesehen hab – aber ich kann mir schon vorstellen, dass die Buchvorlage schwierig umzusetzen ist, ohne dass es seltsam bzw. zu „mystisch“ wird…

  1. Pingback: Sarah Wilsons Zucchini-Brownies: ohne Mehl und (fast) ohne Zucker | Frau Lehmann

  2. Pingback: Goodbye Zucker | Frau Lehmann

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