10 Dinge, die mich diese Woche glücklich machen

„When you’re in a hurry, slow down“. So oder so ähnlich lautet ein weiser Zen-Spruch, der mir in letzter Zeit öfter durch den Kopf geht (hier ein schöner Text dazu im Blog Zen Habits). Gerade wenn die Zeit rennt, lohnt es sich doch, öfter mal innezuhalten. Damit einem die Zeit eben nicht davonrennt, sondern man auch etwas von ihr hat. Und genau das versuche ich jetzt: Langsamer werden, achtsamer – und das, was mir gefällt, was mich glücklich, zufrieden und dankbar macht, auch wahrnehmen. Diese Woche sind das zum Beispiel diese Sachen:

*Gemüse: Butternut, Hokkaido – endlich gibt es wieder überall Kürbis, eines meiner absoluten Lieblingsgemüse. Und wie hübsch er ist! Zur Zeit genießen wir ihn am liebsten ganz simpel: In Würfel geschnitten auf ein Backblech, etwas Olivenöl drüber (vielleicht noch etwas Knoblauch und getrocknete Tomaten). Salz, Pfeffer und Feta drüberkrümeln. Nach zehn bis fünfzehn Minuten bei 180 Grad ist daraus ein leckeres, simples Abendessen geworden. Wunderbar macht sich Kürbis auch in einem Kuchen oder Salat.
*Licht: Jedes mal, wenn ich die neuen Lampen, die Mr. B in unsere Wohnküche gehängt hat, angucke, muss ich lächeln. Sind die toll!
*Mein neues Büro: Morgens hinfahren, konzentriert arbeiten – und abends nach Hause fahren und tatsächlich Feierabend haben. Wie toll ist das denn bitte?! Nach drei Jahren Selbständigkeit habe ich jetzt endlich einen aushäusigen Arbeitsplatz inklusive super Kollegin und fühle mich gleich viel produktiver und professioneller.
*Obst: Feigen en masse, überall, und so günstig. Da könnte man eigentlich mal wieder diesen tollen Ottolenghi-Salat machen.
*Großmutters Teekanne: Mein Erbstück. Dieses Gefäß ist eine Übung in Achtsamkeit. Wenn man die Kanne zu voll macht oder zu schnell aus ihr schüttet, gibt es eine Sauerei.
*DIY: Mit dem Dymo Prägegerät mache ich Etiketten mit Retro-Charme.
*Heile Welt: Mr. B und ich lassen uns vom Südstaaten-Flair der Serie Hart of Dixie einlullen. Einmal Bluebell, Alabama und retour, bitte!
*Lesestoff: Ich habe innerlich mit den Augen gerollt, als ich an meinem Geburtstag das Buch In der Sprache liegt die Kraft! von Mechthild von Scheurl-Defersdorf ausgepackt habe, das meine Mutter mir geschenkt hat. Aber jetzt bin ich begeistert und habe beim Lesen lauter Aha-Momente. Scheurl-Defersdorf schreibt: „Mit der gewohnten Ausdrucksweise erhalten Menschen oft alte Denk- und Verhaltensmuster aufrecht. Durch eine gezielte Änderung der Wortwahl oder des Satzbaus erreichen sie eine ungeahnte und nachhaltige Wirkung auf ihr Denken, Sprechen und Handeln und eröffnen sich so neue Handlungsspielräume.“ Du bist, was du sprichst. Seit der Lektüre gucke ich ganz anders auf meine eigene Ausdrucksweise. Phrasen, die ich jetzt schnellstens streichen will, sind zum Beispiel: „mal kurz“, „ich muss noch schnell“, „ich habe keine Zeit“, „ich bin so im Stress“…
*Mehr Lesestoff: Noch ein Geburtstagsgeschenk, das mir auch Wochen später viel Freude macht: mein iPad, auf den ich jetzt tolle Zeitschriften wie das britische Kochmagazin olive lade (in dem man übrigens auch immer wieder tolle Restauranttipps für den nächsten London-Trip findet).
*Vorfreude: Wie schön, wenn man den Urlaub so lange im Voraus gebucht hat, dass man sich immer wieder darauf freuen kann. Im Oktober geht es nach Mallorca und ich sammle fleißig Ideen.

Und was macht euch diese Woche glücklich?

10DingeCollage

 

 

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6 Kommentare zu “10 Dinge, die mich diese Woche glücklich machen

  1. interessant, wie das Thema Zeit derzeit alle meine Blogger beschäftigt… den Spruch muss ich mir unbedingt merken und gerade in großer Eile wieder bewußt zu schauen, was an kleinen Dingen den Tag bereichert.

    Deine Liste – im Übrigen – wunderschön. und mit so einem Dymo-Labelpräge-Gerät liebäugel ich ja auch schon lange… 🙂

    hab einen schönen Sonntag und genieß die Herbstsonne.

    Liebe Grüße,
    Natalie

  2. Das sonnige Wochenende, meine erste mtb Tour in benediktbeuern und danach Kaffee und Kuchen in dem wunderbaren Klostergarten, das mein Sohn nach 2 Jahren endlich wieder seinen Vater getroffen hat, das Buch „Bring Licht in die Welt „und die Erkenntnis daraus, Freunde die ich nach langer Zeit gesehen habe, mein cello und dass du so einfache tolle Dinge gefunden hast, die dich glücklich machen. Habe ne tolle Woche!

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