Gazpacho

„36 Grad, und es wird noch heißer… lalalalala, lalala, la, la, la“ Habt ihr in diesen Tagen auch diesen Ohrwurm? Ich jedenfalls kriege den Song von 2Raumwohnung gerade einfach nicht mehr aus dem Kopf. Ich ziehe wirklich meinen (nicht vorhandenen) Hut vor all jenen, die bei diesem Wetter in der Gastronomie arbeiten und vor dem Pizzaofen, am Panini-Grill oder dem Gasherd stehen. Wenn ich in diesen Tagen in der Küche stehe – was nicht so oft vorkommt, schließlich will ja der Sommer genossen werden oder wollen Filme auf dem (heute endenden) Filmfest geschaut werden – jedenfalls, wenn ich dann doch mal in der Küche stehe, dann bleibt die Küche kalt. Ich zerkleinere, wenn es hochkommt, eine Wassermelone, richte einen Salat an – oder greife zum Pürierstab, um eine Gazpacho herzustellen. Das Rezept haben mir Freunde aufgeschrieben, auf deren Balkon ich diese wunderbare kalte Suppe mal vor Jahren gegessen habe. Seitdem mache ich sie immer so. Im Andalusien-Urlaub vor vielen Jahren war die Gazpacho auch immer mein Go-to-Essen am Buffet. Dort konnte man sie immer mit kleinen Toppings verzieren, z.B. mit Paprika- oder Gurkenwürfeln. Sehr zu empfehlen!

GAZPACHO
ca. 4 Portionen
Zutaten:
1 Salatgurke
1 rote Paprika
1 grüne Paprika
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Chili oder Jalapeno-Ringe aus dem Glas
2 Dosen stückige Tomaten (à 400 g)
3 EL Sherry-Essig oder weißer Balsamico
5 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
evtl. etwas Gemüsebrühe
Toppings zum Beispiel:
Toastbrot, getoastet und gewürfelt
(grüne) Paprikawürfel
Gurkenwürfel
Feta, zerbröselt
Zubereitung:
Die Gurke schälen und in Scheiben schneiden, in einen Topf oder anderes großes Behältnis geben. Die Paprikas entkernen und in Stücke schneiden (wer mag, schält sie ebenfalls, das soll sie verträglicher machen). Zwiebel schälen und in Stücke schneiden, Knoblauchzehen von der Schale befreien. Das Gemüse mit Chili oder Jalapenos in den Topf geben. Dosen-Tomaten darüber geben (oder frische Tomaten, Tomatensaft o.ä., was man halt so da hat). Essig und Olivenöl dazugeben, alles mit dem Stabmixer pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Mit den Toppings servieren.

Nachtrag: Ich habe gerade gesehen, dass ich dieses Rezept vor zwei Jahren schon mal veröffentlicht habe. Hihi, na sowas. Damals habe ich allerdings nur 1 Dose Tomaten. Aber die aktuelle Variante gefällt mir besser.

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