10 Dinge, die mir diese Woche gute Laune machen

Diese Woche fällt mir das Schreiben hier schwer. Wie kann man einen launigen kleinen Foodblog texten, wenn an einem türkischen Strand ein toter syrischer Junge liegt, ertrunken im Mittelmeer, auf dem Weg in ein besseres Leben? Wenn allein heute Tausende Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof ankommen, die nicht wissen, wie es für sie weitergeht? Da erscheint die Frage, welchen Kuchen man am Sonntag backt, auf einmal unglaublich egal. Ist sie auch. Aber auch wieder nicht. Weil ich weiß, dass ich großes Glück habe, mir über diese Frage Gedanken machen zu dürfen. Und weil mit einem Stück Kuchen oder einem Teller Nudeln die Welt manchmal schon ganz anders aussehen kann. Ein bisschen besser. Zumindest für den Augenblick. Und gerade wenn so viele schreckliche Dinge passieren, ist es wichtig, auch die guten Dinge zu sehen. Weil man gerade dann besonders merkt, wie wertvoll sie sind. Hier also ein paar kleine Dinge, für die ich dankbar bin und die mein Leben diese Woche ein bisschen besser gemacht haben:

  • Soba-Nudeln. Schmecken lecker, irgendwie nussig. Ich habe diese Buchweizen-Pasta kürzlich im Asia-Laden erstanden und könnte sie gerade ständig essen, gemischt mit Zucchini-Spaghetti und Pesto.
  • Überhaupt, Pesto: Bin mal wieder total verrückt danach.
  • Nashville, Staffel 3. Die Country-Saga rund um Liebe, Leid und Lieder zieht Mr. B und mich seit gestern Abend wieder in den Bann. Nach Staffel 1 und 2 haben wir lange Pause gemacht, aber nun sind wir auf Amazon Instant Video wieder eingestiegen. Herrlich zum Abschalten – und ein schöner Kontrast zur letzten süchtigmachenden Serie, die wir gerade zu fassen hatten: der extrem blutigen und spannenden FBI-Serie „The Blacklist“.
  • Amy Schumer. Sehr derb und sehr lustig, diese US-Comedienne. Neulich ihren Film „Datingqueen“ gesehen und gemocht, jetzt sehr gelacht über die Sketches aus der Reihe „Inside Amy Schumer“. Z.B. das Celebrity Interview, die Diät-Satire New Body oder das bitterböse Musikvideo Girl, You Don’t Need Makeup.
  • Kulinarische Souvenirs. Wie gesagt, man muss ja gar nicht immer selbst in den Urlaub fahren, wenn das Freunde für einen machen – und einem dann feine Sachen mitbringen. Zum Beispiel aus Genua frische Pasta und köstliches Pesto von Eataly (gibt’s auch in Deutschland) und tollen Kaffee von der Caffeteca (Via Luccoli 45r, Genua).
  • Eine Taco-Party. Ein Tisch, viele Schüsseln und liebe, lustige Leute = die Zutaten für einen perfekten Abend. Ein paar Rezepte für Salsa & Co. gibt es hier bei mir.
  • Kaffeetrinken in Schwabing. Diese Woche war ich im Morso, Café Clara und im Die Waldmeister.
  • Resteessen. Immer schön, wenn man nichts wegschmeißen muss, sondern aus Übriggebliebenem doch noch etwas Neues zaubern kann.
  • Joggen. Ich habe mich tatsächlich mal wieder für einen offiziellen Lauf angemeldet. Am 12.9. starte ich (hoffentlich) beim Craft Women’s Run – dafür muss jetzt noch schnell trainiert werden. Macht aber richtig Spaß!
  • Mein Bücher-Wunschzettel. Darauf stehen gerade u.a.: „Luckiest Girl Alive“ von Jessica Knoll, „Barbara The Slut And Other People“ von Lauren Holmes und „Kleiner Versager“ von Gary Shteyngart.

Für alle Münchner: Wo man bei uns spenden und helfen kann, steht hier. Habe ich auch gemacht.

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