10 Dinge, die mir diese Woche gute Laune machen

  • Dieser Song: Adam Cohen: We Go Home.
  • Und dass im Radio gerade ein altes Lieblingslied kam, Liebes Lied von Absolute Beginner (heute heißen sie nur noch Beginner).
  • Tulpen auf dem Tisch. Frühling, yeah!
  • Passend dazu: Die Sonne, die sich heute Nachmittag endlich zeigt. Nächstes Mal will ich sie auch im Freien genießen, zum Beispiel vor dem Tabula Rasa.
  • Zu Fuß in die Arbeit laufen. Eigentlich nur eine Verlegenheitslösung, weil mein Fahrrad einen Platten hatte, aber jetzt habe ich so viel Spaß daran, dass ich es fast jeden Tag mache.
  • Elke Heidenreich lesen. Ihre Kolumne in der Brigitte früher habe ich sehr gemocht, jetzt habe ich zum ersten Mal etwas Längeres von ihr gelesen, den bitter-süßen Erzählband Kolonien der Liebe. Und auf dem Nachttisch liegt schon das nächste Buch, Der Welt den Rücken bereit.
  • Interviews führen. Ich mag meinen Job, manchmal sogar sehr. Vor allem, wenn ich Gespräche mit so klugen und interessanten Menschen führen darf wie diese Woche. Ein großes Vergnügen. Und eine Expertin erwähnte lustiger Weise auch Elke Heidenreich.
  • Good Girls Revolt auf Amazon Prime gucken. Die Serie handelt von einer Gruppe junger Frauen, die in der US-Nachrichtenwelt der 60er/70er Jahre darum kämpft, fair behandelt zu werden. Männer sind Reporter, Frauen nur Rechercheurinnen? Von wegen! Bislang ist nur die erste Folge zu sehen – guter Bingewatching-Schutz, so hält die Freunde länger.
  • Post bekommen. Viele neue spannende Newsletter landen bald in meiner Inbox, dank der Tipps hier. Und ein Oster-Päckchen von Mama gab es auch.
  • Besuch bekommen. Mein Papa hat sich angekündigt. Ich freue mich.

Bild: Ein Ausschnitt aus einer Wandmalerei von @fuzeillear, entdeckt in einer öffentlichen Toilette in Surfer’s Paradise, Australien

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10 Dinge, die mir diese Woche gute Laune machen

Insgesamt eine eher durchwachsene Woche – umso mehr brauche ich gerade diese kleinen Highlights, die die Stimmung heben:

  • Morgens mit einer Liedzeile im Kopf aufwachen. Und dann den ganzen Tag einen Ohrwurm herumtragen. Zuletzt „Some people wanna fill the world with silly love songs. What’s wrong with that?“ (Paul McCartney)
  • Radio hören. Internetradio, um genau zu sein. Morgens am liebsten PULS (München, „Das junge Programm des Bayerischen Rundfunks“), abends am liebsten WFUV (New York) oder KCRW – Eclectic 24 (Santa Monica). Und samstags auf radioeins (vom rbb) erst „Die Profis“ (ab 9 Uhr), dann „Zwölf Uhr mittags“ (ab 12, na klar), das Filmmagazin.
  • Ins Kino gehen. Zum draußen sitzen ist es abends zur Zeit ja zu kalt (und nass), also lieber in den warmen Kinosaal. Am Dienstag habe ich „Dating Queen“ gesehen, gestern „Taxi Teheran“. Und wenn das Wetter es wieder zulässt, will ich unbedingt bald wieder draußen sitzen. Gerne wieder beim Restaurant Ksara (Haimhauser Straße 7), wo wir kürzlich mit dem Dinnerclub köstliche libanesische Vorspeisen gegessen haben.
  • Spazierengehen. Nach dem Mittagessen eine Runde um den Block drehen? Super! Vor allem, weil ich mich zum Sport gerade überhaupt nicht aufraffen kann.
  • Zum Essen eingeladen werden. Nicht ins Restaurant, sondern nach Hause. Gestern Abend hat mich eine Freundin bekocht – wie toll ist das denn?! Da bekomme ich auch selbst wieder Lust, Gastgeberin zu sein. Das herbstliche Wetter (das ja bald wieder vorbei sein soll) animiert zum Zuhausebleiben.
  • Eine Neuentdeckung. Ich bin gerade über den hübschen Food- und Wohlfühlblog Carrots for Claire gestolpert. Nachkochen will ich unbedingt bald zum Beispiel den Rote Linsen One-Pot mit Spinat. Bald gibt es auch ein Kochbuch dazu: „Gesund kochen ist Liebe“ (ab 29.9.).
  • Eine Einladung. Per Post, wie toll. Auf diese Geburtstagsfeier freue ich mich jetzt schon. Vor allem, weil als Geschenkewunsch draufsteht: „Eine Einladung in dein Lieblingscafé“ – was für eine super Idee!
  • To-Do-Listen schreiben. Aber nicht mit unangenehmen Dingen, sondern mit schönen. Ich liste zum Beispiel gerade auf, welche Cafés und Restaurants ich in München unbedingt bald mal besuchen möchte: Z.B. das Café Clara (Isabellastraße 8), wo es laut meiner Freundin K. den besten Kuchen Münchens gibt, das Café Morso (Nordendstraße 17) und die Cantine Cantona (Schellingstraße 27)
  • Nicht in den Urlaub fahren. Zumindest jetzt nicht. Denn um mich herum fahren sie gerade alle weg und das genügt mir. Ich genieße es, jetzt hier zu sein und freue mich auf:
  • Kleine Fluchten. Heute fahre ich nach Salzburg, um meinen Liebsten dort abzuholen, dann steht noch ein Trip nach Wiesbaden an, um eine spannende Designerin zu interviewen – solche Trips machen mir Spaß. Meine Freundin V. schwärmte gerade sehr von einem kurzen Wochenende in Freiburg, und ich würde unheimlich gern mal nach Tübingen fahren. Langweilig wird es also bestimmt nicht so bald langweilig.

10 Dinge, die mich diese Woche glücklich machen

Ich bin ein wenig aus der Übung, was das Bloggen angeht, es war doch eine ganze Weile still hier. Darum groove ich mich jetzt erstmal mit einer kleinen Liste wieder ein. Here you go: 10 Dinge, die mich, gerade happy machen.

  • Nachfreude. Fast so schön wie Vorfreude. Am vergangenen Samstag haben Mr. B und ich uns noch einmal das Ja-Wort gegeben, diesmal nicht allein zu zweit am Strand, sondern in der Kirche und mit lieben Freunden und Verwandten bei einer verrückten, fröhlichen Feier (im Waldhaus Deininger Weiher, sehr schön!). Daran denke ich jetzt oft beglückt zurück.
  • Die Event Booth als Party-Spaß. Danke an Matt & Rob, die diese lustige Fotokiste und jede Menge Verkleidungsutensilien bei unserer Hochzeitsfeier aufgestellt hatten! Die Ergebnisse der Fotosessions bringen mich immer noch zum Grinsen.
  • Der Hirschgarten. Den Park in meiner „Hood“, Neuhausen, habe ich diese Woche mal wieder ziemlich oft genutzt: Für einen schönen Biergarten-Abend mit unseren südafrikanischen Freunden, für eine everfits-Bootcamp-Session und beim Yoga für einen guten Zweck (Kreative Hilfe für Flüchtlinge).
  • Blumen. Als überraschendes Geschenk von einer lieben Kollegin und als wundervolle Hochzeits-Deko. Die Lady von der Blumenwerkstatt am Josephsplatz hat toll gezaubert!
  • Eis essen. In der Patisserie Lehmann in der Holzstraße gibt es traumhaftes Mango-Sorbet, weiße Schokolade-Eis mit Brownies, und, und, und. Herrlich!
  • Die Therme Erding. Allein wäre ich nie auf die Idee gekommen, dorthin zu fahren, aber um unseren südafrikanischen Besuch zu erfreuen, sind wir in diesen „Waterpark“ gefahren – und es war ein großer Spaß. Wie herrlich, sich auf der Poolnoodle in den Wellen treiben zu lassen, im Gummireifen die Rutsche hinunterzusausen oder an der Poolbar im Wasser auf einem Barhocker zu flätzen. Urlaub zu Hause – sollte man viel öfter machen.
  • Noch mehr Wasser. Eine weitere Lektion aus dem Unterwegs-sein-mit-Touristen: Bei diesem heißen Wetter immer mal wieder in die Isar oder in den Eisbach im Englischen Garten zu springen, macht irre Spaß. Auch wenn man, wie ich, nur zuschaut. Zum Baden in Münchner Gewässern hat übrigens auch Irene vom Maxvorstadtblog ein paar Tipps.
  • Radfahren. Schlicht und einfach die beste Fortbewegungsart der Welt.
  • Abends draußen sitzen. Zum Beispiel wieder mal bei meinem Lieblingsgriechen, dem Kyklos.
  • Vorfreude. Auf den nächsten Urlaub. Der „große“ soll im Februar wieder nach Südafrika gehen, die Heimat von Mr. B, aber vielleicht kombinieren wir ihn auch noch mit einem Abstecher nach Namibia. Jetzt, wo es keine Hochzeit mehr zu planen gibt, kann ich ja wieder Reisepläne schmieden.

 

Geguckt, geklickt, gelesen

Uiuiui, die Sommerwochen rauschen dahin, jetzt ist von diesem Jahr nicht mal mehr die Hälfte übrig. Hier ein paar Dinge, die mich in letzter Zeit zum Nachdenken oder zum Schmunzeln gebracht haben – oder einfach gut unterhalten:

ARTIKEL: The mixed-up brothers of Bogotá
In der New York Times habe ich einen faszinierenden Text gelesen über vier kolumbianische junge Männer, die zwei Zwillingspaare sind – aber jeweils mit dem „falschen“ Bruder aufwuchsen. Kurz nach der Geburt wurden sie vertauscht, die Eltern hielten sie jeweils für zweieiige Zwillinge, die sich eben nicht besonders ähnlich sind. Erst jetzt, Jahre später, haben sich durch Zufall die „richtigen“ Brüder gefunden. Sehr spannend, weil sie in völlig unterschiedlichen Umgebungen aufwuchsen, was auf ihre Bildung und ihre Berufswege große Auswirkungen hatte.

BLOGPOST: Ein Tag im Allgäu
Wer Lust hat auf einen Trip ins Grüne: In einem Artikel für Neckermann Reisen habe ich über eine Tour durchs Allgäu geschrieben: „Schlösser, Berge und Bayerns deftige Küche“.

BUCH: Taylor Jenkins Reid: Maybe in Another Life
Ein schöner Urlaubsschmöker: Eine junge Frau und zwei mögliche Wege, die ihr Leben plötzlich nimmt. Hannah ist Ende zwanzig und ziemlich planlos, als sie nach vielen Umzügen und einer unglücklichen Liebschaft wieder zurück nach Los Angeles zieht. Dort trifft sie auch ihre Jugendliebe Ethan wieder. Haben die zwei eine Chance? Maybe… Nett und leicht zu lesen, noch ein bisschen besser gefallen hat mir aber der „1 Paar, 3 mögliche Leben“-Roman The Versions of Us.

DVD: Silk
Von der Anwaltsserie „Suits“ konnte ich vor einer Weile gar nicht genug bekommen. Das hier ist neuer Anwaltsserien-Stoff, diesmal aus England. Gerade erst angefangen, also mal sehen, ob die was kann. Mit der Seide (Silk) ist übrigens der Stoff der Robe gemeint, den mal als Anwalt tragen darf, wenn man in den Rang eines „Queens Counsel“ erhoben wird. Darum wetteifern hier die Mitarbeiter einer Art Bürogemeinschaft von Anwälten.

DVD: Eyjafjallajökull – Der unaussprechliche Vulkanfilm
Komiker Danny Boon kennt man ja seit „Willkommen bei den Sch’tis“ für liebenswerten Klamauk. Ich mochte ihn auch sehr in „Der Nächste, bitte“ mit Diane Kruger. Hier spielt er wieder einen liebenswerten Spießer, der mit seiner Ex-Frau (wegen des Vulkanausbruchs) auf einen Horror-Roadtrip gezwungen wird. Böse, abgefahren und ziemlich lustig.

KINO: Mama gegen Papa
Mama und Papa lassen sich scheiden, wollen das aber gaaaanz zivilisiert machen. Von wegen. Als beide tolle Karrierechancen im Ausland wittern, wetteifern sie auf einmal darum, dem jeweils anderen das Sorgerecht für die Kinder aufzudrücken. Auch sehr böse, auch lustig.

TRAILER: Sisters
Darauf kann man sich freuen: Amy Poehler und Tina Fey zusammen in einer Komödie. Hier geht’s zum Trailer.

10 Gründe, warum ich München liebe

Dies ist kein normaler Post. Er ist vielmehr eine Art „Happy Birthday to us“. Ich bin Mitglied der Ironblogger München. Deren Motto lautet: „Mia san Blogger und mia meng Bier.“ Jawoll. Weintrinker wie ich werden aber auch toleriert, sie müssen bloß – wie alle anderen – jede Woche einen Blogpost schreiben – oder andernfalls in die Gemeinschaftskasse zahlen. Die wird dann irgendwann verflüssigt (in besagtes Bier oder Wein). Anlässlich unseres zweijährigen Bestehens haben wir eine Blogparade gestartet. Jeden Tag im Juli schreibt ein anderer Ironblogger über das Thema „München“. Wie man das Thema auslegt, bleibt jedem selbst überlassen.
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Gestern hatte Nicole von revvet Sieben Tipps für Münchner Tierfreunde. Morgen geht das Staffelholz weiter an Irene vom maxvorstadtblog. Und ich nähere mich heute meiner Wahlheimat in Form einer meiner 10er-Listen an. Manchmal ist es ja eine Hassliebe, dieses München und ich. Manchmal finde ich es hier zu piefig, zu sauber, zu teuer, zu vorhersehbar. Wünsche mir die Abgefucktheit von Berlin, den kreativen Spirit von Kapstadt oder die Internationalität von London – und dann wieder denke ich: Ach, München. Was für eine tolle Stadt. Wie gut ich es hier doch habe. 10 Gründe, warum ich München mog, äh, mag:

DIE ISAR. Städte mit Wasser sind einfach gut. Siehe die Elbe zu Hamburg, die Themse in London – und eben München mit der Isar. In der kann man schwimmen, an ihr entlangradeln oder laufen, man kann an ihr auf den Stufen unter der Wittelsbacherbrücke oder unter der Reichenbachbrücke sitzen und die Beine ins Wasser halten, oder am Flaucher grillen. Ein ziemlich toller Fluss, der verdammt viel Lebensqualität schenkt.

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MEINE HOOD: Zu Anfang meiner München-Zeit, als ich aus Hamburg zum Studium hierherkam, bin ich fast alle zwei Jahre umgezogen. Habe so das Westend, Schwabing, Sendling, die Maxvorstadt und die Au kennengelernt. Dann bin ich zu meinem Freund gezogen, der in Neuhausen wohnte – und geblieben. Sechs Jahre sind es mittlerweile. Der Freund ist inzwischen mein Mann, Mr. B. Und mag es hier, sogar sehr. Weil ich auf einen Plausch mit der Marktfrau am Rotkreuzplatz stehenbleiben kann, beim Garibaldi in der Nymphenburger Straße meinen Lieblingswein aus Südafrika bekomme und in der Stadtbibliothek ziemlich viele coole Serien und Bücher. Und weil es eine ganze Reihe toller Cafés und Restaurants hier gibt, in denen ich gerne meine Zeit verbringe: Der Grieche Kyklos (Wilderich-Lang-Straße 10), die Italo-Bar Piacere (Donnersbergerstraße 54), das Café der Hollabusch (ehemals Café Kiki, Schulstraße 34), das tolle Kaffee mit dem etwas sperrigen Namen Kaffee, Espresso & Barista (Schlörstraße 11), die Wohnküche (Lachnerstraße 1) mit ihrer feinen Weinauswahl und herrlichen Käseplatte, und, und, und.

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DAS FILMFEST: Okay, das Filmfest München ist nicht die Berlinale, aber doch eine echte Schau! Das diesjährige Festival ist gerade wieder rum, nächstes Jahr kann man wieder vom 23.6. bis 2.7. 2016 dabeisein. Jede Menge tolle Filme haben wir auch immer hier, und der ein oder andere Promi lässt sich ebenfalls blicken. Dieses Jahr zum Beispiel Viggo Mortensen! Ich habe ihn leider verpasst. Aber seinen Film Den Menschen so fern sehr gemocht. Ein bildgewaltiges Epos aus dem Algerienkrieg 1954, ruhig, langsam, aber fesselnd (läuft jetzt im Kino). Sehr charmant fand ich A Royal Night – Ein königliches Vergnügen (soll am 1.10. im Kino anlaufen), der erzählt, wie die zukünftige Queen Elizabeth und ihre Schwester Margaret aus dem engen Protokoll des Palastes ausbüxen, um mit den ganz normalen Menschen auf der Straße das Ende des Zweiten Weltkrieges am 8. Mai 1945 zu feiern. Die HBO-Serie Togetherness, von der zwei Folgen gezeigt wurden, will ich unbedingt bald im Ganzen sehen (in Deutschland läuft sie bei Sky): schräg, witzig und einfach gute Unterhaltung aus der Feder der Duplass-Brüder. Eine deutsche Indie-Tragikomödie, in Kanada gedreht, ist Coconut Hero (ab 13.8. im Kino). Sehr toll! Das Drehbuch von Elena von Saucen entstand in der Drehbuchwerkstatt München, bei der ich auch Stipendiatin war. Zwei Fernsehproduktionen, die ich empfehlen kann: Sarah Stein – Shalom Berlin, demnächst als neue Krimireihe in der ARD zu sehen, und Der Äthiopier mit Jürgen Vogel, eine Adaption einer Ferdinand von Schirach-Geschichte, vermutlich Anfang 2016 im ZDF. Und das Herz ging mir auf bei Meet Me in Montenegro, einer Independent Produktion eines norwegisch-amerikanischen Pärchens, das ganz, ganz viel Herzblut hineingesteckt hat (dass Rupert Friend mitspielt, schadet natürlich auch nicht). Anders, als der Titel glauben lässt, spielt der Film übrigens zum Großteil in Berlin. Hier die Webseite.

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MIKE’S BIKE TOURS: Auf ihren gemütlichen Cruiser-Rädern sieht man sie regelmäßig über den Odeonsplatz, durch den Hofgarten oder den Englischen Garten radeln: Die Tourguides von Mike’s Bike Tours mit ihren Touri-Gruppen, meistens amerikanische oder australische Touristen. Ich bin großer Fan dieses „Familienunternehmens“ (Gründer Mike ist immer noch dabei). Weil ich über MBT meinen Mann kennengelernt habe, und weil die bunte Crew aus Engländern, Australiern, Kanadiern, US-Amerikanern einen tollen Spirit hat.

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DAS PRINZIP BIERGARTEN: Getrunken wird, was der Wirt verkauft – und essen darf man, was man mag und mitgebracht hat: Diese alte Biergartenregel finde ich einfach super. Ich setze sie gern im Hirschgarten, im Taxisgarten, am Chinesischen Turm oder im Biergarten am Flaucher um. Karin von Wallygusto hatte kürzlich bei ihren Biergarten-Empfehlungen in und um München noch ein paar dabei, die ich nicht kannte. Müssen gleich ausprobiert werden! Immer bringe ich mein Essen übrigens auch nicht mit; vor allem, wenn es leckeren Obatzda zu kaufen gibt, nehme ich auch gern den.

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WEIL MÜNCHEN EINE MEDIENSTADT IST: Ich mag die kleinen Zeitungskästen, die an allerlei Ecken herumstehen und zum Kaufen einladen. Sie sagen: Print lebt! Und ich lebe auch von Print. Trotz allerlei Sparmaßnahmen: In München sind viele der Zeitschriften und Verlage zuhause, für die ich regelmäßig arbeiten darf. Ein Grund mehr, sich hier wohlzufühlen.

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DIE BERG-NÄHE: Als Kind von der Küste (ich bin in Hamburg geboren), ist mir das Meer naturgemäß näher und lieber als die Berge. Aber das weicht so langsam auf. Mittlerweile finde ich es ziemlich schön, im Alpenvorland zu leben und die Berge in der Nähe zu haben. Auch wenn ich davon längst nicht so viel Gebrauch mache wie Stefanie vom Bergblog Gipfelglück (auch eine Ironbloggerin).

Neuschwanstein

DIE RADLBARKEIT: Auch wenn sich Fußgänger, Autofahrer und Radfahrer nicht immer grün sind, und auch wenn ich auf dem Fahrrad regelmäßig Touristen vom „Radlweg“ wegklingeln muss: In keiner anderen Stadt macht mir das Radfahren so viel Spaß wie in München. Weil fast jede Ecke in Raddistanz liegt und weil die Radwege hier so zahlreich und gut ausgebaut sind. Aber besser geht es natürlich immer – erst kürzlich wurde demonstriert für einen fahrradfreundlichen Ausbau der Rosenheimer Straße. Im Nymphenburger Schlosspark darf man übrigens nicht radeln, aber vor dem Schloss macht sich so ein Rad doch ganz dekorativ, oder?

Nymphenburg

DAS ITALO-FLAIR: München sei die nördlichste Stadt Italiens, heißt es ja. Stimmt. Und zwar nicht nur, weil seit einer Weile auf dem Mittelkanal im Schlosspark von Schloss Nymphenburg eine venezianische Gondel fährt. Ich meine natürlich vor allem das italienische Flair der zahlreichen Restaurants und Cafés. Kulinarisch genieße ich die italienische Atmosphäre am liebsten hier: einen schnellen Cappucino am Morgen oder einen Spritz zum Feierabend in der Bar Centrale (Ledererstraße 23, ab 7.30 Uhr). Den leckersten San Daniele-Schinken (der Rolls Royce unter den Parmaschinken, wie eine Bekannte neulich sagte) und köstlichen saftigen Mozzarella bei Dal Cavaliere am Rosenheimer Platz (Weißenburgerstraße 3), Piazza-Atmosphäre und super Pizza in der Pizzeria Grano am St. Jakobs-Platz (Sebastiansplatz 3). Ebenfalls top für Pizza und mehr: Mozzamo am Romanplatz (Gaßnerstraße 1). Ach, die Liste ließe sich (fast) endlos fortsetzen…

Piacere

MÜNCHNER UND ZUAGROASTE: Last, but not least, liebe ich München natürlich auch wegen der vielen tollen Menschen hier. Nicht alle, aber viele meiner Lieblingsmenschen leben hier und machen das Leben hier so schön. Habt einen schönen Sonntag!

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