10 Dinge, die mir diese Woche gute Laune machen

Auch wenn ihr hier wahrscheinlich lieber Rezepte lesen würdet (am Montag gibt es ein neues, versprochen!), mal wieder eine Glücks-Liste, einfach, damit ich diese Momente nicht vergesse:

  • Besuch haben. Viel zu kurz, aber schön war es, dass Papa mal wieder vorbeigeschaut hat.
  • Spaziergänge machen.
  • Die Statuen im Nymphenburger Schlosspark, die jetzt zum Frühling endlich wieder ausgepackt werden.
  • Neues entdecken. Die Schwanthalerstraße bin ich schon so oft hinauf- und hinabgefahren, aber erst jetzt ist mir beim Vorbeilaufen eine wunderschöne Jugendstil-Häuserfassade aufgefallen.
  • Auf Ideen kommen. Mal sehen, was daraus wird.
  • Neuen Lesestoff haben. Ich freue mich sehr auf Die Strömung von Calla & Rolf Björlind, frisch aus der Bücherei entliehen. Die Vorgängerromane Die Springflut und Die dritte Stimme habe ich hier ja bereits vorgestellt.
  • Guter Kaffee und gute Gespräche. Die Rösterei gangundgäbe (Kapuzinerstraße 12) ist der perfekte Ort für beides zusammen.
  • Nachmittags ins Kino gehen. Im Himmel trägt man hohe Schuhe mit Toni Colette und Drew Barrymore gesehen und geheult wie ein Schlosshund, sehr kathartisch. Es geht darum, wie eine Krebserkrankung die Freundschaft der beiden Frauen auf die Probe stellt.
  • (Spät-)Abends ins Kino gehen. Und überrascht feststellen, wie viele Leute um 21.15 Uhr Hail, Caesar! sehen wollen. Ja, kann man gucken, muss man aber nicht.
  • Vorfreude. In diesem Fall auf das Dokumentarfilmfestival DOK.fest im Mai.

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10 Dinge, die mir diese Woche gute Laune machen

Diese Woche fällt mir das Schreiben hier schwer. Wie kann man einen launigen kleinen Foodblog texten, wenn an einem türkischen Strand ein toter syrischer Junge liegt, ertrunken im Mittelmeer, auf dem Weg in ein besseres Leben? Wenn allein heute Tausende Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof ankommen, die nicht wissen, wie es für sie weitergeht? Da erscheint die Frage, welchen Kuchen man am Sonntag backt, auf einmal unglaublich egal. Ist sie auch. Aber auch wieder nicht. Weil ich weiß, dass ich großes Glück habe, mir über diese Frage Gedanken machen zu dürfen. Und weil mit einem Stück Kuchen oder einem Teller Nudeln die Welt manchmal schon ganz anders aussehen kann. Ein bisschen besser. Zumindest für den Augenblick. Und gerade wenn so viele schreckliche Dinge passieren, ist es wichtig, auch die guten Dinge zu sehen. Weil man gerade dann besonders merkt, wie wertvoll sie sind. Hier also ein paar kleine Dinge, für die ich dankbar bin und die mein Leben diese Woche ein bisschen besser gemacht haben:

  • Soba-Nudeln. Schmecken lecker, irgendwie nussig. Ich habe diese Buchweizen-Pasta kürzlich im Asia-Laden erstanden und könnte sie gerade ständig essen, gemischt mit Zucchini-Spaghetti und Pesto.
  • Überhaupt, Pesto: Bin mal wieder total verrückt danach.
  • Nashville, Staffel 3. Die Country-Saga rund um Liebe, Leid und Lieder zieht Mr. B und mich seit gestern Abend wieder in den Bann. Nach Staffel 1 und 2 haben wir lange Pause gemacht, aber nun sind wir auf Amazon Instant Video wieder eingestiegen. Herrlich zum Abschalten – und ein schöner Kontrast zur letzten süchtigmachenden Serie, die wir gerade zu fassen hatten: der extrem blutigen und spannenden FBI-Serie „The Blacklist“.
  • Amy Schumer. Sehr derb und sehr lustig, diese US-Comedienne. Neulich ihren Film „Datingqueen“ gesehen und gemocht, jetzt sehr gelacht über die Sketches aus der Reihe „Inside Amy Schumer“. Z.B. das Celebrity Interview, die Diät-Satire New Body oder das bitterböse Musikvideo Girl, You Don’t Need Makeup.
  • Kulinarische Souvenirs. Wie gesagt, man muss ja gar nicht immer selbst in den Urlaub fahren, wenn das Freunde für einen machen – und einem dann feine Sachen mitbringen. Zum Beispiel aus Genua frische Pasta und köstliches Pesto von Eataly (gibt’s auch in Deutschland) und tollen Kaffee von der Caffeteca (Via Luccoli 45r, Genua).
  • Eine Taco-Party. Ein Tisch, viele Schüsseln und liebe, lustige Leute = die Zutaten für einen perfekten Abend. Ein paar Rezepte für Salsa & Co. gibt es hier bei mir.
  • Kaffeetrinken in Schwabing. Diese Woche war ich im Morso, Café Clara und im Die Waldmeister.
  • Resteessen. Immer schön, wenn man nichts wegschmeißen muss, sondern aus Übriggebliebenem doch noch etwas Neues zaubern kann.
  • Joggen. Ich habe mich tatsächlich mal wieder für einen offiziellen Lauf angemeldet. Am 12.9. starte ich (hoffentlich) beim Craft Women’s Run – dafür muss jetzt noch schnell trainiert werden. Macht aber richtig Spaß!
  • Mein Bücher-Wunschzettel. Darauf stehen gerade u.a.: „Luckiest Girl Alive“ von Jessica Knoll, „Barbara The Slut And Other People“ von Lauren Holmes und „Kleiner Versager“ von Gary Shteyngart.

Für alle Münchner: Wo man bei uns spenden und helfen kann, steht hier. Habe ich auch gemacht.

10 Dinge, die mir diese Woche gute Laune machen

Insgesamt eine eher durchwachsene Woche – umso mehr brauche ich gerade diese kleinen Highlights, die die Stimmung heben:

  • Morgens mit einer Liedzeile im Kopf aufwachen. Und dann den ganzen Tag einen Ohrwurm herumtragen. Zuletzt „Some people wanna fill the world with silly love songs. What’s wrong with that?“ (Paul McCartney)
  • Radio hören. Internetradio, um genau zu sein. Morgens am liebsten PULS (München, „Das junge Programm des Bayerischen Rundfunks“), abends am liebsten WFUV (New York) oder KCRW – Eclectic 24 (Santa Monica). Und samstags auf radioeins (vom rbb) erst „Die Profis“ (ab 9 Uhr), dann „Zwölf Uhr mittags“ (ab 12, na klar), das Filmmagazin.
  • Ins Kino gehen. Zum draußen sitzen ist es abends zur Zeit ja zu kalt (und nass), also lieber in den warmen Kinosaal. Am Dienstag habe ich „Dating Queen“ gesehen, gestern „Taxi Teheran“. Und wenn das Wetter es wieder zulässt, will ich unbedingt bald wieder draußen sitzen. Gerne wieder beim Restaurant Ksara (Haimhauser Straße 7), wo wir kürzlich mit dem Dinnerclub köstliche libanesische Vorspeisen gegessen haben.
  • Spazierengehen. Nach dem Mittagessen eine Runde um den Block drehen? Super! Vor allem, weil ich mich zum Sport gerade überhaupt nicht aufraffen kann.
  • Zum Essen eingeladen werden. Nicht ins Restaurant, sondern nach Hause. Gestern Abend hat mich eine Freundin bekocht – wie toll ist das denn?! Da bekomme ich auch selbst wieder Lust, Gastgeberin zu sein. Das herbstliche Wetter (das ja bald wieder vorbei sein soll) animiert zum Zuhausebleiben.
  • Eine Neuentdeckung. Ich bin gerade über den hübschen Food- und Wohlfühlblog Carrots for Claire gestolpert. Nachkochen will ich unbedingt bald zum Beispiel den Rote Linsen One-Pot mit Spinat. Bald gibt es auch ein Kochbuch dazu: „Gesund kochen ist Liebe“ (ab 29.9.).
  • Eine Einladung. Per Post, wie toll. Auf diese Geburtstagsfeier freue ich mich jetzt schon. Vor allem, weil als Geschenkewunsch draufsteht: „Eine Einladung in dein Lieblingscafé“ – was für eine super Idee!
  • To-Do-Listen schreiben. Aber nicht mit unangenehmen Dingen, sondern mit schönen. Ich liste zum Beispiel gerade auf, welche Cafés und Restaurants ich in München unbedingt bald mal besuchen möchte: Z.B. das Café Clara (Isabellastraße 8), wo es laut meiner Freundin K. den besten Kuchen Münchens gibt, das Café Morso (Nordendstraße 17) und die Cantine Cantona (Schellingstraße 27)
  • Nicht in den Urlaub fahren. Zumindest jetzt nicht. Denn um mich herum fahren sie gerade alle weg und das genügt mir. Ich genieße es, jetzt hier zu sein und freue mich auf:
  • Kleine Fluchten. Heute fahre ich nach Salzburg, um meinen Liebsten dort abzuholen, dann steht noch ein Trip nach Wiesbaden an, um eine spannende Designerin zu interviewen – solche Trips machen mir Spaß. Meine Freundin V. schwärmte gerade sehr von einem kurzen Wochenende in Freiburg, und ich würde unheimlich gern mal nach Tübingen fahren. Langweilig wird es also bestimmt nicht so bald langweilig.

10 Gründe, warum ich München liebe

Dies ist kein normaler Post. Er ist vielmehr eine Art „Happy Birthday to us“. Ich bin Mitglied der Ironblogger München. Deren Motto lautet: „Mia san Blogger und mia meng Bier.“ Jawoll. Weintrinker wie ich werden aber auch toleriert, sie müssen bloß – wie alle anderen – jede Woche einen Blogpost schreiben – oder andernfalls in die Gemeinschaftskasse zahlen. Die wird dann irgendwann verflüssigt (in besagtes Bier oder Wein). Anlässlich unseres zweijährigen Bestehens haben wir eine Blogparade gestartet. Jeden Tag im Juli schreibt ein anderer Ironblogger über das Thema „München“. Wie man das Thema auslegt, bleibt jedem selbst überlassen.
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Gestern hatte Nicole von revvet Sieben Tipps für Münchner Tierfreunde. Morgen geht das Staffelholz weiter an Irene vom maxvorstadtblog. Und ich nähere mich heute meiner Wahlheimat in Form einer meiner 10er-Listen an. Manchmal ist es ja eine Hassliebe, dieses München und ich. Manchmal finde ich es hier zu piefig, zu sauber, zu teuer, zu vorhersehbar. Wünsche mir die Abgefucktheit von Berlin, den kreativen Spirit von Kapstadt oder die Internationalität von London – und dann wieder denke ich: Ach, München. Was für eine tolle Stadt. Wie gut ich es hier doch habe. 10 Gründe, warum ich München mog, äh, mag:

DIE ISAR. Städte mit Wasser sind einfach gut. Siehe die Elbe zu Hamburg, die Themse in London – und eben München mit der Isar. In der kann man schwimmen, an ihr entlangradeln oder laufen, man kann an ihr auf den Stufen unter der Wittelsbacherbrücke oder unter der Reichenbachbrücke sitzen und die Beine ins Wasser halten, oder am Flaucher grillen. Ein ziemlich toller Fluss, der verdammt viel Lebensqualität schenkt.

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MEINE HOOD: Zu Anfang meiner München-Zeit, als ich aus Hamburg zum Studium hierherkam, bin ich fast alle zwei Jahre umgezogen. Habe so das Westend, Schwabing, Sendling, die Maxvorstadt und die Au kennengelernt. Dann bin ich zu meinem Freund gezogen, der in Neuhausen wohnte – und geblieben. Sechs Jahre sind es mittlerweile. Der Freund ist inzwischen mein Mann, Mr. B. Und mag es hier, sogar sehr. Weil ich auf einen Plausch mit der Marktfrau am Rotkreuzplatz stehenbleiben kann, beim Garibaldi in der Nymphenburger Straße meinen Lieblingswein aus Südafrika bekomme und in der Stadtbibliothek ziemlich viele coole Serien und Bücher. Und weil es eine ganze Reihe toller Cafés und Restaurants hier gibt, in denen ich gerne meine Zeit verbringe: Der Grieche Kyklos (Wilderich-Lang-Straße 10), die Italo-Bar Piacere (Donnersbergerstraße 54), das Café der Hollabusch (ehemals Café Kiki, Schulstraße 34), das tolle Kaffee mit dem etwas sperrigen Namen Kaffee, Espresso & Barista (Schlörstraße 11), die Wohnküche (Lachnerstraße 1) mit ihrer feinen Weinauswahl und herrlichen Käseplatte, und, und, und.

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DAS FILMFEST: Okay, das Filmfest München ist nicht die Berlinale, aber doch eine echte Schau! Das diesjährige Festival ist gerade wieder rum, nächstes Jahr kann man wieder vom 23.6. bis 2.7. 2016 dabeisein. Jede Menge tolle Filme haben wir auch immer hier, und der ein oder andere Promi lässt sich ebenfalls blicken. Dieses Jahr zum Beispiel Viggo Mortensen! Ich habe ihn leider verpasst. Aber seinen Film Den Menschen so fern sehr gemocht. Ein bildgewaltiges Epos aus dem Algerienkrieg 1954, ruhig, langsam, aber fesselnd (läuft jetzt im Kino). Sehr charmant fand ich A Royal Night – Ein königliches Vergnügen (soll am 1.10. im Kino anlaufen), der erzählt, wie die zukünftige Queen Elizabeth und ihre Schwester Margaret aus dem engen Protokoll des Palastes ausbüxen, um mit den ganz normalen Menschen auf der Straße das Ende des Zweiten Weltkrieges am 8. Mai 1945 zu feiern. Die HBO-Serie Togetherness, von der zwei Folgen gezeigt wurden, will ich unbedingt bald im Ganzen sehen (in Deutschland läuft sie bei Sky): schräg, witzig und einfach gute Unterhaltung aus der Feder der Duplass-Brüder. Eine deutsche Indie-Tragikomödie, in Kanada gedreht, ist Coconut Hero (ab 13.8. im Kino). Sehr toll! Das Drehbuch von Elena von Saucen entstand in der Drehbuchwerkstatt München, bei der ich auch Stipendiatin war. Zwei Fernsehproduktionen, die ich empfehlen kann: Sarah Stein – Shalom Berlin, demnächst als neue Krimireihe in der ARD zu sehen, und Der Äthiopier mit Jürgen Vogel, eine Adaption einer Ferdinand von Schirach-Geschichte, vermutlich Anfang 2016 im ZDF. Und das Herz ging mir auf bei Meet Me in Montenegro, einer Independent Produktion eines norwegisch-amerikanischen Pärchens, das ganz, ganz viel Herzblut hineingesteckt hat (dass Rupert Friend mitspielt, schadet natürlich auch nicht). Anders, als der Titel glauben lässt, spielt der Film übrigens zum Großteil in Berlin. Hier die Webseite.

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MIKE’S BIKE TOURS: Auf ihren gemütlichen Cruiser-Rädern sieht man sie regelmäßig über den Odeonsplatz, durch den Hofgarten oder den Englischen Garten radeln: Die Tourguides von Mike’s Bike Tours mit ihren Touri-Gruppen, meistens amerikanische oder australische Touristen. Ich bin großer Fan dieses „Familienunternehmens“ (Gründer Mike ist immer noch dabei). Weil ich über MBT meinen Mann kennengelernt habe, und weil die bunte Crew aus Engländern, Australiern, Kanadiern, US-Amerikanern einen tollen Spirit hat.

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DAS PRINZIP BIERGARTEN: Getrunken wird, was der Wirt verkauft – und essen darf man, was man mag und mitgebracht hat: Diese alte Biergartenregel finde ich einfach super. Ich setze sie gern im Hirschgarten, im Taxisgarten, am Chinesischen Turm oder im Biergarten am Flaucher um. Karin von Wallygusto hatte kürzlich bei ihren Biergarten-Empfehlungen in und um München noch ein paar dabei, die ich nicht kannte. Müssen gleich ausprobiert werden! Immer bringe ich mein Essen übrigens auch nicht mit; vor allem, wenn es leckeren Obatzda zu kaufen gibt, nehme ich auch gern den.

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WEIL MÜNCHEN EINE MEDIENSTADT IST: Ich mag die kleinen Zeitungskästen, die an allerlei Ecken herumstehen und zum Kaufen einladen. Sie sagen: Print lebt! Und ich lebe auch von Print. Trotz allerlei Sparmaßnahmen: In München sind viele der Zeitschriften und Verlage zuhause, für die ich regelmäßig arbeiten darf. Ein Grund mehr, sich hier wohlzufühlen.

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DIE BERG-NÄHE: Als Kind von der Küste (ich bin in Hamburg geboren), ist mir das Meer naturgemäß näher und lieber als die Berge. Aber das weicht so langsam auf. Mittlerweile finde ich es ziemlich schön, im Alpenvorland zu leben und die Berge in der Nähe zu haben. Auch wenn ich davon längst nicht so viel Gebrauch mache wie Stefanie vom Bergblog Gipfelglück (auch eine Ironbloggerin).

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DIE RADLBARKEIT: Auch wenn sich Fußgänger, Autofahrer und Radfahrer nicht immer grün sind, und auch wenn ich auf dem Fahrrad regelmäßig Touristen vom „Radlweg“ wegklingeln muss: In keiner anderen Stadt macht mir das Radfahren so viel Spaß wie in München. Weil fast jede Ecke in Raddistanz liegt und weil die Radwege hier so zahlreich und gut ausgebaut sind. Aber besser geht es natürlich immer – erst kürzlich wurde demonstriert für einen fahrradfreundlichen Ausbau der Rosenheimer Straße. Im Nymphenburger Schlosspark darf man übrigens nicht radeln, aber vor dem Schloss macht sich so ein Rad doch ganz dekorativ, oder?

Nymphenburg

DAS ITALO-FLAIR: München sei die nördlichste Stadt Italiens, heißt es ja. Stimmt. Und zwar nicht nur, weil seit einer Weile auf dem Mittelkanal im Schlosspark von Schloss Nymphenburg eine venezianische Gondel fährt. Ich meine natürlich vor allem das italienische Flair der zahlreichen Restaurants und Cafés. Kulinarisch genieße ich die italienische Atmosphäre am liebsten hier: einen schnellen Cappucino am Morgen oder einen Spritz zum Feierabend in der Bar Centrale (Ledererstraße 23, ab 7.30 Uhr). Den leckersten San Daniele-Schinken (der Rolls Royce unter den Parmaschinken, wie eine Bekannte neulich sagte) und köstlichen saftigen Mozzarella bei Dal Cavaliere am Rosenheimer Platz (Weißenburgerstraße 3), Piazza-Atmosphäre und super Pizza in der Pizzeria Grano am St. Jakobs-Platz (Sebastiansplatz 3). Ebenfalls top für Pizza und mehr: Mozzamo am Romanplatz (Gaßnerstraße 1). Ach, die Liste ließe sich (fast) endlos fortsetzen…

Piacere

MÜNCHNER UND ZUAGROASTE: Last, but not least, liebe ich München natürlich auch wegen der vielen tollen Menschen hier. Nicht alle, aber viele meiner Lieblingsmenschen leben hier und machen das Leben hier so schön. Habt einen schönen Sonntag!

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10 Dinge, die mir diese Woche gute Laune machen

Bei diesem herrlichen Wetter gut drauf zu sein, ist wirklich nicht schwer. Noch ein paar andere Dinge, die mir diese Woche ein Lächeln ins Gesicht zaubern:

  • Die Sonne. Ja, sie muss noch einmal genannt werden, weil sie heute so wunderbar ist, dass ich am liebsten den ganzen Tag im Straßencafé sitzen und Eis essen möchte. Tue ich nicht, aber man wird ja noch träumen dürfen…
  • Schuhe kaufen. Auch wenn ich sonst eher ungern (Klamotten & Co) gehe: So herrliches Wetter rechtfertigt doch einen Sandalen-Kauf, oder?
  • Kirschblüten. Sind sie nicht einfach wunderschön? Schade, dass sie immer so schnell wieder verblüht sind.
  • Der Geruch von frischem Bärlauch, wenn man durch den Englischen Garten radelt. Hier gibt es ein leckeres Rezept dazu vom letzten Jahr.
  • Das Buch Lady Bag von Liza Cody. Ich hatte es schon länger auf meinem Kindle, jetzt erst geöffnet – und verschlungen. Eine solch skurrile Protagonistin habe ich noch nie erlebt: Sie ist verbittert, obdachlos, Alkoholikerin und traut niemandem außer ihrer Hündin Electra. Und hat eine ganz eigene, schrullige Art, das Leben zu betrachten und zu beschreiben. Als sie zufällig ihren ehemaligen Liebhaber wiedersieht, den  „Teufel“, der einer der Gründe dafür ist, dass sie auf der Straße lebt, nimmt ihr Leben eine Wende. Ein Roadmovie in den Straßen Londons, auch eine Art Krimi. Traurig und hoffnungsvoll zugleich. Ich habe das Buch auf Englisch gelesen. Ob die herrlichen Wortkreationen (wie „Momster“, eine Mischung aus Mom und Monster) im Deutschen erhalten geblieben sind?
  • Ein Ohrwurm. Lange nicht gehört, aber gleich wieder in ihn verliebt: Henry Macinis „Baby Elephant Walk“. Hier gibt es zum Beispiel ein Video dazu.
  • Ingolstadt entdecken. Am Wochenende hat uns ein Freund durch „seine“ Stadt geführt – und uns jede Menge Cafés und Bars empfohlen, in die er gerne geht: Die Bar Due am Münster für einen Feierabenddrink, The Golden für Burger in hipper Atmosphäre, die Bar Centrale für exzellenten Café und Italo-Schlager und das Café Tagtraum für immer wieder.
  • Newsletter. Vielleicht ein bisschen altmodisch, sich in Zeiten von Facebook, Twitter und WhatsApp noch Nachrichten in sein E-Mail-Postfach schicken zu lassen – aber ich mag das. Ich mag schön zusammengestellte („kuratierte“, sagt man heute, oder?) Sammlungen, die meinen Horizont erweitern, mich an Ecken (des Internets) führen, auf die ich sonst nie gekommen wäre. Zum Beispiel den wöchentlichen Newsletter von US-Autor und Kreativ-Guru Austin Kleon und die Zitate aus ausgewählten Artikeln der Sonntagsausgabe der New York-Times, die Matt Thomas jede Woche verschickt. Oder den mentorless-Newsletter, der sich an Filmemacher und Drehbuchautoren richtet. Diese drei sind auf englisch, aber einen deutschen Favoriten habe ich auch: Obwohl ich in München lebe, mag ich den täglichen Berlin-Newsletter „Checkpoint“ von Tagesspiegel Chefredakteur Lorenz Maroldt, weil er informativ, lustig und bissig ist. Und tolle Restaurant-Tipps hat!
  • Mark Duplass. Den amerikanischen Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur (ergo: Filmemacher) verehre ich, seit ich ihn in dem herrlich skurrilen und schmerzhaft ehrlichen Film „Humpday“ vor Jahren auf dem Münchner Filmfest gesehen habe. Man kennt ihn vielleicht auch aus Indie-Filmen wie „Safety Not Guaranteed“ (auf „deutsch“ unter dem Titel „Journey of Love“ veröffentlich) oder „Meine beste Freundin, ihre Schwester und ich“ (der Titel so lala, der Film super!). Er hat jetzt die Serie „Togetherness“ für HBO kreiert (auf die wir in Deutschland wohl leider noch eine Weile warten müssen. Der Trailer sieht auf jeden Fall schon mal vielversprechend aus. Sein Bruder Jay, mit dem er viel zusammenarbeitet, ist gerade in der hochgelobten Web-Serie Transparent zu sehen (über Amazon auch in Deutschland). Und für Filminteressierte: Auf dem Festival South by Southwest in Austin, Texas, hat Mark Duplass einen spannenden Vortrag gehalten. Er erzählt von seinem Werdegang und wie man als junger Filmemacher einen Einstieg ins Business findet. Und ganz am Ende verrät er, wie er die „this is no good“-Stimme umgeht, wenn er Drehbücher schreibt.
  • Noch ein Buch: „Her“ von Harriet Lane (bislang nur auf englisch). Unheimlich, aber unheimlich fesselnd, ist es zu lesen, wie sich eine erfolgreiche Künstlerin in das Leben einer jungen, überforderten Mutter einschleicht, die sie von früher kennt – die sich aber nicht an sie erinnert. Was die beiden miteinander verbindet, erfährt man erst sehr spät. Schwer zu beschreiben, was für ein Genre das eigentlich ist? Ein milder Thriller vielleicht, mit sehr klugen psychologischen Beobachtungen.

 

 

 

 

 

10 Dinge, die mir diese Woche gute Laune machen

Wenn ich bei diesem stürmischen, regnerischen Wetter aus dem Fenster schaue, ist die Gefahr groß, dass die Laune in den Keller sinkt. Darum erinnere ich mich schnell an all die tollen Sachen, die gerade meine Stimmung heben. Vielleicht ist ja auch eine Idee für euch dabei?

*Ein Abend im Bräustüberl von Giesinger Bräu: Dort kann man für 4,20 Euro „Die kleine Bierprobe“ machen und drei verschiedene Biersorten der coolen Brauerei à la jeweils 0,1 l probieren. Super Idee. Ich mochte vor allem die „Giesinger Erhellung“ und den „Superbock“, äh, „Jubiläumsbock“. Auch fein: der Schweinebraten.
*Anderen zeigen, wie schön München ist: Wenn Gäste zu Besuch sind, gebe ich ihnen gern meine persönliche Stadtführung. Für Neckermann Reisen habe ich jetzt aufgeschrieben, was da alles auf dem Programm steht.
*“Chicago Fire“ gucken. Mr. B hat mal wieder eine Serie aufgetrieben, nach der wir süchtig werden könnten. Er hat schon die erste Staffel geguckt, ich bin erst bei Season 2 rund um Leben und Lieben auf einer Feuerwache in Chicago eingestiegen. Dramen, Rauch und Flammen – was braucht man mehr?!
*Das Buch „Single, Carefree, Mellow“, Kurzgeschichten von Katherine Heiny. Anders als der Titel vermuten lässt, geht es gar nicht nur um Singles. Aber immer sind es Frauen (auch verheiratete), die im Mittelpunkt ihrer Geschichten stehen. Lena Dunham lobte Heinys Erstling mit den Worten: „Katherine Heiny’s work does something magical: elevates the mundane so that it has the stakes of a mystery novel, gives women’s interior lives the gravity they so richly deserve – and makes you laugh along the way.“
*Und noch ein Buch: Da bin ich gerade mittendrin: Gretchen Rubins „Better than before“ (kommt bestimmt auch bald auf deutsch heraus). Die Autorin hat es ja schon mit ihrem Buch „Das Happiness-Projekt“ zu einiger Berühmtheit gebracht, ihrem Bericht über den Versuch, ein Jahr lang alles mögliche auszuprobieren, was Studien als Glücksbringer eruiert haben (hier habe ich darüber geschrieben). Jetzt nimmt sie sich das Thema „Gewohnheiten“ vor. Sie untersucht, wie man es schafft, mehr gute Gewohnheiten ins Leben zu integrieren. Spannend! Zum Thema Gewohnheiten hat mir auch das Buch von Journalist Charles Duhigg sehr gut gefallen.
*Instagram. Ich bin gerade süchtig nach dem Foto-Dienst und all den schönen, inspirierenden Bildern, die da gepostet werden. Ich mag die tollen Food-Fotos von @imfleur, die Aquarellzeichnungen von @roxje und die Vielfalt von @iquitsugar. Hin und wieder veröffentliche ich auch selbst ein Bild dort.
*Mittagspausen. Mit Kolleginnen. Reden und essen, eine gute Kombination.
*Essensplanung. Reichlich spät, aber gerade habe ich richtig Spaß daran, mir zu überlegen, was ich über die Feiertage kochen und backen mag. Vielleicht mal einen Key Lime Pie? Oder wieder Verenas Osterlamm?
*Eine skurrile Mischung: Wie anders ein „Harry Potter“-Trailer wirken kann, wenn man ihn mit der Titelmelodie der Serie Friends unterlegt (eine meiner absoluten Lieblingsserien), sieht man hier. I’ll be there for you…
*Briefe. Oder auch Postkarten. Auf jeden Fall handgeschrieben, mit Liebe. Wenn die im Briefkasten landen, ist das immer ein Grund, sich zu freuen. Danke!

10 Dinge, die mir diese Woche gute Laune machen

War es das scheußliche Wetter, der ständig graue Himmel, der Regen? Ich weiß nicht, was mir die letzten Tage so schlechte Laune gemacht hat – umso glücklicher bin ich, dass die jetzt erstmal weg zu sein scheint. Ein paar Gründe dafür:

  • Sonne. Und blauer Himmel. So lange nicht gesehen. Jetzt hier. Unfassbar. Wie toll! Bitte bleibt noch eine Weile!
  • Der Song „Rainman“ von Erlend Øye.
  • Dieses Sweatshirt, gesehen bei Deliciously Ella. Schon bestellt. Mein Weihnachtsgeschenk von mir an mich.
  • Noch ein Tipp von Foodbloggerin Deliciously Ella: ihr Hummus. Hammer! Wer hätte gedacht, dass Basilikum und Zitronensaft die perfekte Begleitung für Kichererbsen sind?
  • Am Sonntag ist der kürzeste Tag des Jahres! Das heißt, danach werden die Tage endlich wieder länger. Yippie.
  • Noch ein Grund, den kürzesten Tag des Jahres zu mögen: Das Arena Kino in München zelebriert ihn mit einem Kurzfilmtag. Der wunderbare Kurzfilm „Spielplatz“ meiner Freundin Tanja Bubbel ist auch im Programm. Und alle so: Yeah! 21.12., 21 Uhr, Hans-Sachs-Straße 7.
  • Das Buch „Big Little Lies“ von Liane Moriarty. So gut, dass ich gerade viel zu spät ins Bett gehe, weil ich immer noch eine Seite und noch eine lesen will, und morgens nichts weiter brauche, als eine Tasse Kaffee und dieses Buch. Die Autorin ist Australierin. In Rückblicken erzählt sie, wie es zu einem Todesfall beim Quizabend in der Pirriwee Public Grundschule kommen konnte, und wie sich ein Streit zwischen zwei Lagern von Müttern immer weiter hochgeschaukelt hat. (Wer sich das Buch auf den Kindle laden will, sollte nicht wie ich den Fehler machen, die günstige 1,64 € Version zu nehmen – dort werden nämlich viele Sonderzeichen falsch dargestellt. Man gewöhnt sich zwar dran, dass statt don’t dann don’t dasteht – aber nervig ist es doch… Also lieber 7,99 € in die „richtige“ Fassung investieren.)
  • Die neue Yin Yoga-DVD der zauberhaften Bärbel Mießner, die man jetzt bestellen (oder als App downloaden) kann. Das werde ich auch bald tun – aber erstmal heute Abend in eine live-Stunde bei Bärbel gehen. Life is good.
  • Die Tatsache, dass nur ein paar Schritte von meinem Büro die Patisserie Lehmann ihr zweites Geschäft aufgemacht hat. Ich war noch nicht drin, aber beim durchs Schaufenster-Linsen hat der Namensvetter schon einen sehr leckeren Eindruck gemacht…
  • Die Aussicht auf ein paar Tage ohne Arbeit. In letzter Zeit hatte ich nämlich eher das Gefühl, dass die sich gemäß Parkinson’s Law unendlich ausdehnt. (Das Gesetz besagt, dass die Arbeit immer genau so lange dauert, wie man ihr Zeit gibt – und da ich gerade sehr gut im Aufschieben war, hat sie sich bei mir immens ausgedehnt…)

P.S.: Liebe fellow WordPress-Blogger: Ein Freund hat mich auf eine Sicherheitslücke aufmerksam gemacht. Hier könnt ihr gucken, ob ihr davon betroffen seid.