Sonntagsbäckerei: Cynthia Barcomis Espresso Wake-ups

Die sind der Hit! So gut, dass Mr. B mich einen „evil genius“ nannte, als er diese verboten leckeren Cookies probiert hatte. Sie erinnern ein wenig an Brownies und sind vor allem deswegen so lecker, weil drei verschiedene Schokoladenarten darin enthalten sind… Heftig, aber nunja, es ist ja Sonntag. Am besten schmecken sie frisch aus dem Ofen, und auch noch ein paar Tage danach macht man sich damit viele Freunde. Ich habe (aus Versehen) weniger Espressopulver genommen als im Rezept angegeben, kann sie mir aber auch mit stärkerer Kaffee-Note sehr gut vorstellen. Das Rezept stammt übrigens auch aus dem neuen „Cookies“ Backbuch von Cynthia Barcomi.

ESPRESSO WAKE-UPS – DELICIOUS BROWNIE-LIKE COOKIES
Die Muntermacher
Quelle: Cynthia Barcomi: Cookies (Mosaik)
Für 24 Cookies
Zutaten:
150 g Zartbitterschokolade, in Stücke gebrochen
1 EL Instant-Espresso
125 g Butter
210 g Mehl
60 g Kakaopulver, ungesühnt
1/2 TL Natron
1/4 TL Backpulver
1/2 TL Salz
2 Eier
100 g Zucker
75 g Muscovado-Zucker
100 g weiße Schokolade, grob gehackt
100 g Vollmilchschokolade, grob gehackt
Zubereitung:
Ofen auf 170 Grad (Umluft oder Unterhitze) vorheizen. Backblech(e) mit Backbleche mit Backpapier auslegen. Zartbitterschokolade, Espressopulver und Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Mehl, Kakao, Natron, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermengen. Mit Küchenmaschine oder Handmixer beide Zuckersorten mit den Eiern einige Minuten schlagen. Die Schokoladen-Butter-Mischung hinzufügen und weiterführen. Die Mehl-Kakao-Mischung nach und nach unterrühren, nur so lange weiterführen, bis alles gut vermengt ist. Die gehackten und gemischten Schokoladenstückchen, beide Sorten, unter den Teig mischen. Nicht zu lange rühren. Der Teig ist ziemlich weich, das ist richtig so. Mit der Zeit wird er etwas fester. Mit einem Eisportionierer oder Teelöffel kleine Teigkugeln auf das Backblech setzen, im Abstand von jeweils mindestens 5 cm. 10 Minuten backen, je nach Größe. Nicht zu lange backen. Auf dem Backblech 10 Minuten abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter legen.

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Cynthia Barcomis Coconut Oatmeal Biggies with Chunks of Chocolate

Puh, der Montag gestern war tatsächlich so ein richtiger Montag. Graues Wetter, graue Stimmung. Da halfen auch die leckeren Potato Chip Cookies von Cynthia Barcomi nicht. Es war einfach alles Mist. So richtig gut wurde es erst wieder, nachdem ich mir abends eine Dosis Mitten ins Herz verabreicht hatte. Kennt den jemand, diesen Film mit Hugh Grant und Drew Barrymore? „Music and Lyrics“ heißt er auf Englisch und ist einer meiner absoluten Lieblings-Feelgood-Movies. Ein abgehalfterter Popstar und eine neurotische Autorin tun sich zusammen, um einen Hitsong zu schreiben. Da sitzt jedes Bild, jede Dialogzeile. Großartig etwa, wie Drew Barrymore Hugh Grant für seine Aufmunterung dankt, indem sie sagt: „That’s wonderfully sensitive… especially from a man who wears such tight pants.“ (am besten auf englisch gucken). Enge Hosen trägt er tatsächlich, und er tanzt wunderbar albern den „Pop!“-Hüftschwung und andere überholte Tanz-Moves. Dazu noch ein paar Ohrwürmer – der perfekte Abend. So, jetzt aber back to business. Zur Feier des Dienstages und des neuen Buches von Cynthia Barcomi kommt hier das zweite Rezept aus „Cookies“: Dicke, saftige Kekse, in denen alles drin ist, was ich mag: Schokolade, Kokosraspeln und Haferflocken. Bring it on!

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COCONUT OATMEAL BIGGIES WITH CHUNKS OF CHOCOLATE
Hafer-Kokos-Cookies mit Schokostückchen
Quelle: Cynthia Barcomi: Cookies (Mosaik)
Für 24 Cookies (Anmerkung: bei mir wurden es etwa doppelt so viele, es ist recht viel Teig!)
Zutaten:
100 g Mandeln, gehobelt
140 g Mehl
3/4 TL Vanillesalz (siehe unten)
1/2 TL Natron
200 g Vollkornhaferflocken, kernig
100 g Kokosraspel, gesüßt (Anmerkung: ich habe ungesüßte genommen)
350 g Zartbitterschokolade, grob gehackt
250 g Butter, weich
125 g Muscovado-Zucker
2 Eier
1 TL Vanilleextrakt
Zubereitung:
Ofen auf 180 Grad (Umluft oder Unterhitze) vorheizen. Backblech(e) mit Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Mandeln leicht anrösten, zum Abkühlen beiseite stellen. Mehl, Vanillesalz, Natron, Vollkornhaferflocken, Kokosraspel, Schokolade und die Mandeln in einer Schüssel vermengen. Mit Küchenmaschine oder Handmixer in einer zweiten (großen) Schüssel Butter und Zucker cremig schlagen. Die Eier und den Vanilleextrakt dazugeben und noch etwa eine Minute schlagen. Die Eier und den Vanilleextrakt dazugeben und noch etwa eine Minute schlagen. Die Haferflocken-Schokoladen-Mischung nach und nach unterrühren, bis alle Zutaten grob vermengt sind. Der Teig ist ziemlich weich – das ist richtig so. Man kann die Cookies sofort backen oder den Teig erst noch für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Gekühlter Teig lässt sich zwar etwas leichter verarbeiten, den Teig kalt zu stellen, ist aber nicht unbedingt nötig. Mit den Händen oder mit einem Teelöffel im Abstand von jeweils mindestens 5 cm kleine Teighäufchen auf das Backblech setzen. Die Cookies werden beim Backen größer. Je nach Größe ca. 10 Minuten backen. Auf dem Backblech 10 Minuten abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter legen.

VANILLESALZ
Quelle: Cynthia Barcomi: Cookies (Mosaik)
150 g grobes Meersalz mit 2-4 Vanilleschoten feinkahlen (je nach Größe und gewünschter Geschmacksintensität). In einem Schraubglas aufbewahren.

Cynthia Barcomis Potato Chip Cookies

Die Woche fängt süß an: Heute kommt nämlich das neue Buch von Back-Queen Cynthia Barcomi heraus. Ich bin ja ein großer Fan ihrer präzisen, gut erklärten Rezepte (unter anderem hier, hier und hier habe ich schon barcomisiert). Diesmal dreht sich alles um das Thema „Cookies“. 70 neue Rezepte für süße und salzige Kekse (im weitesten Sinne) hat sie kreiert, einige davon auch glutenfrei. Ich habe gleich mal ein paar davon nachgebacken. Heute der erste Streich: Potato Chip Cookies. Der Name trifft es natürlich überhaupt nicht, denn der Teig besteht aus 450 Gramm Mehl-, Zucker- und Butter-Gemisch – und gerade mal 30 Gramm Kartoffelchips. So ungefähr wie der „Fanta-Kuchen“ (kennt den jemand? Auch sehr lecker!), bei dem der tatsächliche Fanta-Anteil nur ein kleiner Schluck ist. Aber egal – Hauptsache, es schmeckt! Und das tut es, bzw. tun sie. Die Chips und das Salz im Teig sorgen dafür, dass das süße, buttrige Backwerk einen angenehmen, leicht salzigen Nachgeschmack bekommt. Yummie!

Morgen gibt es die nächsten Cynthia Barcomi „Cookies“: Coconut Oatmeal Biggies with Chunks of Chocolate

Potato Chip Cookies

POTATO CHIP COOKIES
Kartoffelchips-Cookies
Quelle: Cynthia Barcomi: Cookies (Mosaik)
Für etwa 30 Cookies
(ca. 25 g pro Cookie)
Zutaten:
275 g Mehl
1/2 TL Vanillesalz (siehe unten)
1/2 TL Natron
30 g Kartoffelchips (z.B. Salt&Vinegar)
250 g Butter, weich
125 g Zucker
50 g Zucker (zum Wälzen)
Zubereitung:
Ofen auf 180 Grad (Umluft oder Unterhitze) vorheizen. Backblech(e) mit Backpapier auslegen. Mehl, Vanillesalz und Natron vermengen. Die Kartoffelchips fein zerkleinern. Die Chips unterrühren. In einer zweiten Schüssel mit Küchenmaschine oder Handmixer die Butter mit dem Zucker cremig schlagen. Nach und nach die Mehl-Chips-Mischung dazugeben, so lange verrühren, bis alles gut vermengt ist. Mit den Händen kleine Kugeln aus dem Teig formen, im Zucker wälzen und auf das vorbereitete Backblech legen. Die Kugeln etwas flach drücken und etwa 15 Minuten goldbraun backen. Auf dem Backblech 10 Minuten abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter legen.

VANILLESALZ
Quelle: Cynthia Barcomi: Cookies (Mosaik)
150 g grobes Meersalz mit 2-4 Vanilleschoten feinkahlen (je nach Größe und gewünschter Geschmacksintensität). In einem Schraubglas aufbewahren.