Sonntagsbäckerei: Ricottakuchen mit Brombeeren

Einen Kuchen mit Brombeeren hatte sich Mr. B zu seinem heutigen Geburtstag gewünscht. Den hat er natürlich bekommen. Wie praktisch, dass Elisabeth Raether in ihrer von mir sehr geschätzten Wochenmarkt-Kolumne im Zeit Magazin gerade einen Ricottakuchen mit Himbeeren vorgestellt hat. Das Rezept ist schön einfach und die Himbeeren lassen sich wunderbar durch Brombeeren ersetzen. Und der Ricotta darin gefällt mir natürlich auch sehr. Eine Schönheit ist dieser Rührkuchen nicht gerade, aber lecker. Ich habe ihn vielleicht einen Tick zu lange gebacken, er kam mir recht fest vor. Und nächstes Mal können auch ruhig noch mehr Beeren rein, fanden wir. Ich hätte natürlich auch den Käsekuchen mit Brombeeren vom letzten Jahr nachbacken können. Aber wie sagt Mr. B immer so schön: „Change is as good as a holiday.“ In diesem Sinne: Happy Birthday, Dear!

RICOTTAKUCHEN MIT BROMBEEREN
Quelle: Elisabeth Raether, Zeit Magazin
Für eine Springrom mit 22 (!) cm Durchmesser
Zutaten:
1 TL neutrales Öl
190 g Mehl (Typ 550)
180 g Zucker
2 TL Backpulver
3/4 TL Salz
3 Eier
375 g Ricotta
Mark von 1 Vanilleschote
120 g Butter
170 g frische Brombeeren (oder mehr!)
Zubereitung:
Den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen. Eine Springform mit Backpapier auslegen, festklemmen. Backpapier und Springformränder mit Öl einfetten. Mehl, Zucker, Backpulver und Salz verrühren. Eier, Ricotta und Vanillemark in einer anderen Schüssel zu einer Masse vermengen. Die Mehl-Zucker-Mischung unterrühren. Butter bei schwacher Hitze zerlassen, zum Teig gießen und so lange rühren, bis sich eine homogene Masse ergibt. Dann drei Viertel der Brombeeren unterheben, Beeren dabei nicht zerdrücken. Den Teig in die Form geben, die restlichen Beeren darauf verteilen. 50 bis 60 Minuten lang backen, bis der Kuchen goldbraun ist. Vor dem Abscheiden 20 Minuten auskühlen lassen.

Sonntagsbäckerei: Käsekuchen mit Brombeeren

Mein Vater hat ein Haus. Das Haus steht in einem Dorf in Mecklenburg-Vorpommern. Das Dorf hat keine Bürgersteige und keinen Supermarkt. Zum nächsten Bäcker sind es zehn Kilometer. Zu sagen, dass man hier seine Ruhe hat, wäre also ziemlich untertrieben. Es ist nichts los. Gar nichts. Oder auch ziemlich viel. Denn im Haus gibt es immer was zu tun und im Garten stehen Apfel-, Pflaumen-und Birnbäume, außerdem Walnusssbäume, Johannisbeer-, Stachelbeer- und Brombeersträucher. Die Brombeeren sind gerade reif, als wir hier zu Besuch sind, also haben wir zugegriffen und ein paar Schüsseln voll gepflückt. Ein Großteil wurde zu Marmelade verarbeitet, aber ein paar habe ich auch in meiner Sonntagsbäckerei verarbeitet. Ein einfacher Käsekuchen ohne Boden, perfekt für die sonntägliche Kaffeetafel. Lasst es euch schmecken!

KÄSEKUCHEN MIT BROMBEEREN
Quelle: Lecker.de
für ca. 12 Stücke
Zutaten:
100 g Butter/Margarine
250 g Brombeeren
750 g Magerquark
3 Eier (Gr. M)
60 g Grieß
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillin-Zucker
1 Päckchen Puddingpulver
„Vanille“ (für 1/2 l Milch; zum Kochen)
2 TL Backpulver
abgeriebene Schale und
Saft von 1 unbehandelten Zitrone
Fett und Grieß für die Form
ca. 1 EL Puderzucker
Zubereitung:
Fett schmelzen und etwas abkühlen lassen. Brombeeren verlesen, kalt abspülen und gut abtropfen lassen. Quark, Eier, Grieß, Zucker, Vanillin-Zucker, Puddingpulver, Backpulver, Zitronenschale und -saft mit dem Mixer verrühren. Dann das geschmolzene Fett unterrühren. Brombeeren vorsichtig unter die Quark-Grieß-Masse heben. Eine Springform (26 cm Ø) gut fetten und mit Grieß ausstreuen. Teig in die Form füllen und glattstreichen. Etwa 50 – 60 Minuten im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/Gas: Stufe 2) backen, bis der Kuchen goldgelb ist. Käsekuchen kurz abkühlen lassen, dann aus der Form lösen. Auf einem Kuchengitter vollstädnig auskühlen lassen. Zum Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Sonntagsbäckerei: Brownies mit Himbeeren und Frischkäse

Auf Cynthia Barcomi ist einfach Verlass. Hier habe ich ja bereits eines ihrer Rezepte ausprobiert, und auch diese fruchtige Brownie-Variante ist wieder ein Hit. Beim Schokoladeschmelzen wurde ich ein wenig ungeduldig, aber sonst ging alles ganz fix. Ich hatte die Teile gestern Abend im Biergarten dabei, und während wir darauf warteten, dass der plötzlich einsetzende Regen aufhört  (was er nicht tat…), haben wir doch den einen oder anderen Brownie vertilgt. Einziger Kritikpunkt: Ich hatte sie ein wenig zu lange gebacken, so dass die Endstücke etwas trocken waren. Ansonsten: Lecker. Wir steigen jetzt ins Auto und machen uns auf nach Hamburg – drückt uns die Daumen, dass wir nicht allzu schlimm im Stau sitzen… Habt einen schönen Sonntag!

BROWNIES MIT HIMBEEREN UND FRISCHKÄSE – RASPBERRY CHEESECAKE BROWNIES
Quelle: Cynthia Barcomi: Let’s Bake
Zutaten:
(für ca. 15 Stücke)
Brownie-Teig:
100 g Zartbitterschokolade
100 g Edelbitterschokolade
80 g Butter
120 g Zucker
1/2 TL Vanilleextrakt
2 Eier
105 g Mehl
1/4 TL Salz
1/4 TL Natron
Frischkäse-Topping:
240 g Frischkäse
100 g Zucker
2 TL Zitronensaft
1 Ei
1/2 TL Vanilleextrakt
1/4 TL Salz
20 g Stärke
200 g Himbeeren, frisch oder aufgetaut und abgetropft
1 EL Zucker
Zubereitung:
Ofen auf 180˚C vorheizen. Eine rechteckige Backform (32 x 24 cm) ausbuttern. Beide Schokoladensorten und die Butter in einer Metallschüssel über köchelndem Wasser schmelzen. In eine große Schüssel umfüllen und Zucker und Vanille hineinschlagen. Abkühlen lassen, Eier dazugeben (nicht, solange die Mischung noch warm ist, sonst werden die Brownies hart).
Nun das Frischkäse-Topping zubereiten: Mit einem Handmixer Frischkäse und Zucker verschlagen. Zitronensaft, gefolgt von Ei, Vanilleextrakt, Salz und Stärke dazugeben.
Wenn die Schokoladenmischung abgekühlt ist, Eier hineinschlagen. Mehl, Salz und Natron in einer Rührschüssel mischen. Mit einem Holzlöffel oder Teigschaber die Mehlmischung zügig unter die Schokolade ziehen – auf gar keinen Fall zu lange mischen! Teig gleichmäßig in der vorbereiteten Backform verteilen. Frischkäsemischung ebenmäßig auf dem Teig verstreichen, dabei ringsum 1 cm frei lassen. Himbeeren auf dem Frischkäse verstreuen und mit Zucker besprenkeln. 40 Minuten backen (bei mir: etwas kürzer wäre besser gewesen!), dann auskühlen lassen, bevor man die Brownies 1 – 2 Stunden vor dem Anschneiden in den Kühlschrank stellt.

Soundtrack:
Witzige Idee: Die amerikanische Kochzeitschrift bon appétit hat eine Playlist, passend zur aktuellen Ausgabe zusammengestellt: Hier zu finden.

Sonntagsbäckerei: Johannisbeer-Törtchen mit Marzipan

Guten Morgen! Es ist zwar erst 10 Uhr früh, fühlt sich aber an wie mittags, weil wir schon um fünf Uhr aufgestanden sind, um zum Kocherlball am Chinesischen Turm im Englischen Garten zu gehen. Bestimmt fallen wir jetzt bald wieder ins Bett. Oder in den Schatten unter einem lauschigen Baum. Ein paar Bilder zum Ball gibt es morgen, heute muss ich noch ein Rezept loswerden.
Eines der vielen Dinge, wofür ich den Sommer gerade liebe, ist die Vielfalt an Obst. Kirschen, Erdbeeren, Himbeeren, Beeren, Beeren, Beeren. Da mussten jetzt natürlich welche in das Backwerk wandern. Petra von Chili und Ciabatta hat mich mit ihrem sehr appetitlich aussehenden Johannisbeerkuchen mit Mascarponecreme an die Beere erinnert, die ich nie so richtig auf dem Schirm habe, obwohl ich sie sehr mag. Meist greife ich doch eher zu Erd-, Him- oder Heidelbeeren, aber gerade ist eben Haupterntezeit für Johannisbeeren, da kann  ich sie ruhig mal würdigen. Fast hätte ich Petras tollen Kuchen nachgebacken, aber da ich – falls etwas übrig bleibt – mal wieder etwas in die Arbeit mitnehmen möchte am Montag, habe ich mich dann doch für leichter zu transportierende Teile entschieden: Beeren-Marzipan-Törtchen, ein Brigitte-Rezept, das Claudia von Fool for Food vor langer Zeit mal hier gebacken hat. Sie sehen aus wie Muffins, sind aber keine, da sie einen Mürbeteig-Boden haben. Ich hatte keinen Hagelzucker wie im Rezept vorgesehen, würde ihn aber sehr empfehlen, denn ohne waren uns die kleinen Dinger fast nicht süß genug. Aber lecker sind sie allemal, eine schöne Mischung aus süß und sauer, wir packen sie, wie Claudia empfiehlt, nachher fürs Picknick ein. Einen schönen Sonntag allerseits!

JOHANNISBEER-TÖRTCHEN MIT MARZIPAN
16-20 Stück
Quellen: Fool for Food, Brigitte
Zutaten:
Für den Teig:
220 g Mehl
110  g kalte Butter/Margarine
50 g Puderzucker (oder mehr, für die Süße)
1 Eigelb
1 Prise  Salz
Für die Füllung:
150 g Marzipan (oder 200 g, so viel ist meist eine Packung)
2 Eier
150 ml Schlagsahne
280 g Johannisbeeren (oder andere Beeren), gewaschen und von den Stielen befreit
2 EL Schmand
1 knapper EL Grieß
1  EL gemahlene Mandeln
2 EL gehackte Mandeln
Außerdem
40 g Amarettini
Hagelzucker zum Bestreuen
Zubereitung:
Die Butter in kleine Würfel schneiden und mit den restlichen Zutaten einen Mürbeteig erstellen. Den Teig zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und etwas platt drücken. Für 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Den Teig ausrollen und 8-10 cm Durchmesser große Kreise ausstechen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen bestücken. Die Teigkreise in die Förmchen geben und der Form leicht anpassen. Der Teig muss die Förmchen nicht bis oben hin ausfüllen. Die Marzipanrohmasse möglichst klein schneiden. Mit Eiern, Schmand, Grieß, gemahlene Mandeln und Sahne verrühren. Wer keine Marzipanbröckchen in den Törtchen haben möchte, nimmt dazu den Pürierstab. Dann die Beeren unterrühren (ohne Pürierstab…). Die Amarettini in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz fein zerbröseln. Die Brösel und die gehackten Mandeln (für den Crunch) ebenfalls in die Füllmasse einrühren. Pro Törtchen ca. 2 EL der Masse in die vorbereiteten Förmchen geben. Bei 175 Grad C 30 bis 40 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit mit Hagelzucker bestreuen.

Sonntagsbäckerei: Himbeer-Cheesecake und eine Wanderung im Mangalltal

Schön, wenn man Freunde hat, die einen auf gute Ideen bringen: Heute war perfektes Ausflugswetter und wir fanden in der Sportscheck Outdoor-App (Danke für den Tipp, G.!) eine nette kleine Tour zum Nachwandern. Wir waren im Mangfalltal, eine gute halbe Stunde von München, wo erstaunlich wenig los war. Am Anfang und Ende der Tour war es noch recht matschig – kein Wunder, bei all dem Regen, den wir in der letzten Zeit hatten, dann einfach nur schön, schattig, angenehm. Bis auf ein paar obligatorische Mountainbiker waren wir unterwegs fast allein, und es war herrlich: Der Fluss, der Wald, die Luft. Bewegen, durchatmen. Sooo entspannt waren wir ungefähr:
Mangfallpferd
Pferde, Kühe und sogar – verrückte Welt – ein paar Kamele haben wir unterwegs gesehen.
Hier steht die Tour, die wir gegangen sind.
Zuhause wartete dann der gestern bereits gebackene Himbeer-Cheesecake auf uns. Ein ziemlich runder Tag, würde ich sagen. Wenn das jetzt der Sommer ist, dann darf er gerne (so) bleiben.

HIMBEER-CHEESECAKE
 Quelle: essen & trinken 3/2013
Zutaten:
Boden:
100 g Zwieback
100 g Vollkornhaferkekse (z.B. Hobbits)
100 g Butter
Butter für die Form
Himbeermasse:
300 g TK-Himbeeren
2 TL Speisestärke
200 g Himbeerkonfitüre
Crème:
750 g Magerquark
300 g Doppelrahmfrischkäse
1 TL fein abgeriebene Bio-Orangenschale
100 g Zucker
2 Pk. Vanillezucker
3 Bio-Eier (Kl. M)
80 g Mehl
Außerdem: Holzspieß, Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung:
1. Für den Boden Zwieback und Kekse in einem Blitzhacker fein zerkleinern. Butter zerlassen und unter die Brösel mischen. In eine gefettete Springform (24 cm Ø) drücken, dabei einen 1 ½ cm hohen Rand formen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Gas 2-3, Umluft 160 Grad) auf der untersten Schiene 10 Minuten backen.
2. Für die Himbeermasse die Himbeeren auftauen lassen. Dann durch ein Sieb streichen und 100 g Püree abwiegen, mit Stärke und Himbeerkonfitüre verrühren.
3. Für die Creme Quark, Frischkäse, Orangenschale, Zucker und Vanillekuchen mit den Quirlen eines Handrührers 5 Minuten cremig rühren. Eier nacheinander jeweils ½ Minute unterrühren, Mehl kurz unterrühren.
4. Die Hälfte der Frischkäsecreme in die Springform streichen. Mit einem Löffelrücken fünf Mulden in die Creme drücken, die Hälfte der Himbeermasse in die Mulden geben, mithilfe eines Holzspießes leicht mit der Creme marmorieren. Die restliche Creme vorsichtig darauf verteilen, wieder fünf Mulden in die Creme drücken, die restliche Himbeermasse in die Mulden geben und mit dem Holzspieß leicht marmorieren.
5. Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad (Gas 1-2, Umluft nicht empfehlenswert) auf der untersten Schiene des Ofens 50 Minuten backen. In der Form auf einem Gitter 2 Stunden bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Dann abgedeckt im Kühlschrank mindestens 5 Stunden, am besten über Nacht, abkühlen lassen. Vorsichtig aus der Form lösen, mit Puderzucker bestäubt servieren.

Ich hatte nur eine Form mit 26 cm Durchmesser, daher haben die Proportionen bei mir nicht so ganz gestimmt. Mr. B fand das Ergebnis trotzdem super, ich ganz okay. Ein wenig Himbeermasse war noch übrig geblieben, die haben wir nach und nach draufgeträufelt – lecker. Beim nächsten Mal würde ich wahrscheinlich eher Zitronen- als Orangenschale in die Quarkmasse geben. Aber mein ultimativer Cheesecake, wie ich ihn mir in meinen Food-Träumen ausmale, war das immer noch nicht. Ich muss wohl weitersuchen…

Sonntagsbäckerei: Cynthia Barcomi’s Banana Cheesecake with Blueberry Topping

Im März war Cynthia Barcomi in München, um ihr neues Backbuch Let’s Bake in der Kochgarage vorzustellen. Für und mit den versammelten Journalistinnen backte sie fluffige Knoblauchbrötchen (The Holy Grail of Rolls, wie sie sie nennt), Cupcakes, Pies und Torten. Bei der Suche nach einem Käsekuchenrezept für diesen Sonntag blieb ich jedoch in einem ihrer älteren Bücher hängen: Cynthia Barcomi’s Backbuch, beim Banana Cheesecake mit Blaubeer-Topping.
Was ich bei ihrem Bachnachmittag gelernt habe: Kuchen oder andere Dinge, die im Ofen gegart werden, sollte man nicht mit Alufolie abdecken, wenn sie zu braun werden – lässt sie noch schneller durchgaren, eventuell zu sehr. Besser: Küchentuch oder Backpapier drüberlegen. Außerdem: Warme Hände für Hefeteig, kalte für Scones und Pies – und die nicht zu lange kneten. Und: Ein Cupcake ist nicht einfach ein Muffin mit Buttercreme obendrauf, sondern beide Dinge sind vollkommen unterschiedlich. Der Muffin ist sich selbst genug, könnte man sagen: Wenn man den in der Hand hat, braucht man nichts mehr dazu, da ist schon alles drin. Der Cupcake dagegen wird erst durch die Glasur vollständig.
Mit Zeit- und Mengenangaben ist Cynthia Barcomi über-penibel, aber wenn man sich daran halt, funktionieren die Rezepte auch super (wenn nicht, dann gibt sie keine Garantie). Außerdem: Cynthia wollte früher Ballerina werden. Jetzt hat sie zwei florierende Cafés in Berlin, vier Kinder (ihre älteste Tochter begleitete sie zu dem Termin, super professionell und sehr freundlich) und schon ein beachtliches Euvre an Kochbüchern vorzuweisen. Den Cheesecake haben Mr. B und ich uns nach einem langen Tag in der Sauna genehmigt. Davon wurde das Wetter zwar auch nicht besser, aber zumindest die Laune. Schönen Sonntag euch allen!

Let's Bake

BANANA CHEESECAKE WITH BLUEBERRY TOPPING
Quelle: Cynthia Barcomi’s Backbuch

Zutaten:
Für den Boden:
90g fein gemahlener Zwieback
75g Haselnüsse oder Mandeln, geröstet und fein gemahlen
60g Butter, zerlassen
Nach Belieben  2 TL Kakao und 75g geschmolzene Zartbitterschokolade, gemischt

Für die Füllung:
450g Philadelphia Frischkäse
200g Zucker
1 EL Stärke
3 große Eier, leicht verquirlt
¼ TL Salz (huch, den habe ich vergessen!)
485g Saure Sahne
250g ganz fein zerdrückte Bananen (ich: Pürierstab), mit 2 EL Zitronensaft vermischt (damit sie nicht oxidieren)

DER BODEN
1. Ofen auf 190 ˚C vorheizen. Alle Zutaten (außer der geschmolzenen Schokolade) vermischen.
2. Das Gemisch auf dem Boden einer Springform (Ø26 cm) verteilen, festdrücken. 9 Minuten backen. Abkühlen lassen.
3. Sobald der Boden etwas abgehkühlt ist, die geschmolzene Schokolade darauf verstreichen. Damit wird verhindert, dass der Boden durchweicht. Die Springform mit zwei Bahnen Alufolie von außen umwickeln und abdichten.
4. Und jetzt den Boden RICHTIG abkühlen lassen, am besten im Kühlschrank, während man die Käsefüllung zubereitet

DIE FÜLLUNG
1. Den Ofen auf 180 ˚C vorheizen. Mit einem Handmixer den Frischkäse mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Stärke, die Eier und die restlichen Zutaten hinzufügen. Die Füllung in die Form auf den vorbereiteten Boden geben.
2. Die Springform in eine größere Form setzen und diese etwa 3 cm hoch mit heißen Wasser füllen. 45 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen, die Alufolie entfernen und die Form auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Mit Klarsichtfolie bedecken und mindestens vier Stunden oder über Nacht auskühlen lassen.
3. Wenn er richtig kühl ist, entweder Blaubeer-Topping darübergießen und noch einmal eine Stunde kühlen, oder ihn gleich aus der Form nehmen und servieren. Dieser Kuchen hält sich tagelang. (oder auch nicht, weil er sehr lecker ist…)

DAS TOPPING
340g gefrorene Blaubeeren, aufgetaut (etwas vom Saft aufbewahren) Das ist etwas mehr als eine Tiefkühlpackung, aber wenn man möchte, dass der Kuchen schön gleichmäßig bedeckt ist, sollte man sich an Cynthias Anweisungen (siehe oben) halten.
1 EL Stärke
50g Zucker
ein wenig abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone

Alles in einen Topf geben und unter ständigem Rühren langsam zum Kochen bringen. 1-2 Minuten köcheln, bis die Sauce anfängt, dick zu werden. 1 Minute abkühlen lassen und dann über den Kuchen geben.

CynthiaKuchen