10 Dinge, die mir gerade gute Laune machen

Huch, ist tatsächlich schon wieder über ein Monat vergangen, seit ich das letzte Mal gebloggt habe? Na sowas. Da kam wohl das Leben in die Quere. Und schlechtes Wetter, schlechte Laune, die Arbeit, und, und, und. Aber es ist zwischendrin natürlich auch immer viel Schönes dabei. Und das soll hiermit wieder einmal gewürdigt werden.

  • Yoga mit Bärbel von Yogamour: Viel zu lange habe ich es nicht in ihre schöne Sonntagsstunde geschafft, jetzt war ich wieder dort, und es war so wunderbar. Sie ist einfach der Hit.
  • Adventsrituale: Was nicht fehlen darf: Dass ich genervt bin, weil meine Mutter im November schon wissen will, was ich mir zu Weihnachten wünsche. Woher soll ich das denn wissen?! (Heimlich freue ich mich natürlich, dass ich einen Wunschzettel schreiben und mich vorfreuen darf.) Was auch nicht fehlen darf: Der schöne Kalender Der andere Advent, den sie mir jedes Jahr schickt. Besinnliches, Poetisches, vom Ersten Advent bis zum Dreikönigstag.
  • Ohrenwärmer: Fast 20 verschiedene Podcasts, die ich mehr oder weniger regelmäßig höre, sind mittlerweile auf meinem iPhone abonniert. Momentan mein Favorit: The Dinner Party Download, eine muntere „Arts & Leasure“-Sendung, in der die Moderatoren  Rico Gagliano und Brendan Francis Newnam mit Prominenten plaudern, Etikette-Fragen beantworten, über Essen reden und Musik und Cocktails vorstellen. Ziemlich runde Sache (auf Englisch).
  • Ein schöner Abend: Sehr viel Spaß hatten wir gestern beim Konzert von Lions Head im Backstage (bis auf das lange Anstehen draußen in der Kälte, kein Spaß). Gute Stimmung, schöne Ohrwürmer (wie When I Wake Up) und eine lustige Wortneuschöpfung von Sänger Iggy: „Schmerzkopf“.
  • Noch ein schöner Abend: Im imposanten Prinzregententheater gaben die Studenten der Bayerischen Theaterakademie das Musical Big Fish zum Besten (genau, wie der Film mit Ewan McGregor). Großartig! Das Filmdrehbuch stammt übrigens aus der Feder von John August, dessen Drehbuch-Podcast Scriptnotes ebenfalls zu meinen Lieblingen zählt.
  • Viele nette Abende: Zur Vorbereitung auf die vier neuen Folgen Gilmore Girls bei Netflix haben Mr. B und ich angefangen, die alten Staffeln (noch einmal) zu gucken. Fastfood, Kaffee ohne Ende, Liebesdramen und die absurd schnellen Dialoge von Lorelai und Rory – ein großer Spaß. Ob ich die neuen Folgen aber dann tatsächlich noch sehen will? Hmmm. Vielleicht doch lieber die schönen Erinnerungen behalten?
  • Souvenir I: Womit die Girls aber auf keinen Fall mithalten können: meiner allerliebsten Lieblingsserie of all time, Friends. Darum habe ich Mr. B den einwöchigen Urlaub in L.A. ohne mich auch sofort verziehen, als er mit einer Central Perk-Tasse (das Stammcafé der Friends) für mich zurückkam.
  • Souvenir II: Vom Zwischenstopp in London hatte er noch das britische Foodie-Magazin olive im Gepäck. Immer eine willkommene Lektüre.
  • New Kid On The Block: In meiner Nachbarschaft in Neuhausen hat ein neues Café (wieder)eröffnet: Der ehemalige Hollabusch ist jetzt das Marita Café (Schulstraße 34). Ich war noch nicht da, freue mich aber über den Neuzugang in der Hood.
  • Good Girls Revolt: Die Amazon-Serie, die uns bereits nach dem Piloten angefixt hatte, haben wir jetzt flott durchgeschaut. Die Story: In den 60ern gehen die Frauen beim Magazin News of the Week auf die Barrikaden, weil sie nicht selbst schreiben und Reporter sein dürfen, sondern nur den Männern unter die Arme greifen. Nach einer wahren Geschichte, spannend und eine Augenweide (die Kostüme! die Frisuren!). 

     

     

10 Dinge, die mir diese Woche gute Laune machen

Wenn ich bei diesem stürmischen, regnerischen Wetter aus dem Fenster schaue, ist die Gefahr groß, dass die Laune in den Keller sinkt. Darum erinnere ich mich schnell an all die tollen Sachen, die gerade meine Stimmung heben. Vielleicht ist ja auch eine Idee für euch dabei?

*Ein Abend im Bräustüberl von Giesinger Bräu: Dort kann man für 4,20 Euro „Die kleine Bierprobe“ machen und drei verschiedene Biersorten der coolen Brauerei à la jeweils 0,1 l probieren. Super Idee. Ich mochte vor allem die „Giesinger Erhellung“ und den „Superbock“, äh, „Jubiläumsbock“. Auch fein: der Schweinebraten.
*Anderen zeigen, wie schön München ist: Wenn Gäste zu Besuch sind, gebe ich ihnen gern meine persönliche Stadtführung. Für Neckermann Reisen habe ich jetzt aufgeschrieben, was da alles auf dem Programm steht.
*“Chicago Fire“ gucken. Mr. B hat mal wieder eine Serie aufgetrieben, nach der wir süchtig werden könnten. Er hat schon die erste Staffel geguckt, ich bin erst bei Season 2 rund um Leben und Lieben auf einer Feuerwache in Chicago eingestiegen. Dramen, Rauch und Flammen – was braucht man mehr?!
*Das Buch „Single, Carefree, Mellow“, Kurzgeschichten von Katherine Heiny. Anders als der Titel vermuten lässt, geht es gar nicht nur um Singles. Aber immer sind es Frauen (auch verheiratete), die im Mittelpunkt ihrer Geschichten stehen. Lena Dunham lobte Heinys Erstling mit den Worten: „Katherine Heiny’s work does something magical: elevates the mundane so that it has the stakes of a mystery novel, gives women’s interior lives the gravity they so richly deserve – and makes you laugh along the way.“
*Und noch ein Buch: Da bin ich gerade mittendrin: Gretchen Rubins „Better than before“ (kommt bestimmt auch bald auf deutsch heraus). Die Autorin hat es ja schon mit ihrem Buch „Das Happiness-Projekt“ zu einiger Berühmtheit gebracht, ihrem Bericht über den Versuch, ein Jahr lang alles mögliche auszuprobieren, was Studien als Glücksbringer eruiert haben (hier habe ich darüber geschrieben). Jetzt nimmt sie sich das Thema „Gewohnheiten“ vor. Sie untersucht, wie man es schafft, mehr gute Gewohnheiten ins Leben zu integrieren. Spannend! Zum Thema Gewohnheiten hat mir auch das Buch von Journalist Charles Duhigg sehr gut gefallen.
*Instagram. Ich bin gerade süchtig nach dem Foto-Dienst und all den schönen, inspirierenden Bildern, die da gepostet werden. Ich mag die tollen Food-Fotos von @imfleur, die Aquarellzeichnungen von @roxje und die Vielfalt von @iquitsugar. Hin und wieder veröffentliche ich auch selbst ein Bild dort.
*Mittagspausen. Mit Kolleginnen. Reden und essen, eine gute Kombination.
*Essensplanung. Reichlich spät, aber gerade habe ich richtig Spaß daran, mir zu überlegen, was ich über die Feiertage kochen und backen mag. Vielleicht mal einen Key Lime Pie? Oder wieder Verenas Osterlamm?
*Eine skurrile Mischung: Wie anders ein „Harry Potter“-Trailer wirken kann, wenn man ihn mit der Titelmelodie der Serie Friends unterlegt (eine meiner absoluten Lieblingsserien), sieht man hier. I’ll be there for you…
*Briefe. Oder auch Postkarten. Auf jeden Fall handgeschrieben, mit Liebe. Wenn die im Briefkasten landen, ist das immer ein Grund, sich zu freuen. Danke!