Cynthia Barcomis Brownie Marble Cheesecake

Bei der Frage Cheesecake oder Käsekuchen bin ich eindeutig Fan der amerikanischen Variante. Team Cheesecake! Liegt vielleicht an der US-Food-Sozialisation in meinem Jahr als Austauschschülerin in North Carolina. Die mit Frischkäse gemachte Variante ist mir geschmacklich daher sehr viel lieber als die deutsche Quark-Geschichte. Anyway. Hier habe ich endlich mal wieder etwas richtig Dekadentes gebacken: Einen Schoko-Cheesecake, den ich gestern zum Party-Buffet einer lieben Freundin beigesteuert habe. Jede Menge Zucker, nicht zu wenig Butter, reichlich Schokolade und jede Menge Frischkäse. In allerbeste Form gebracht von einem Rezept von Cynthia Barcomi. Was man wissen muss, wenn man es nachmachen will: Man braucht reichlich Zeit dafür, denn erst muss die selbst gemachte Schokosauce für obendrauf (und mittendrin) hergestellt und gekühlt werden, und dann muss der Kuchen auch immer wieder zwischendurch abkühlen und am Schluss für mehrere Stunden in den Kühlschrank. Das Ergebnis ist den Aufwand aber auf jeden Fall wert. Allerdings ist der Kuchen, wenn er nicht mehr kühlschrankkalt ist, ziemlich weich und lässt sich nicht so gut schneiden. Nicht optimal buffettauglich – aber super lecker!

BROWNIE MARBLE CHEESECAKE
Brownie-Marmor-Käsekuchen
Quelle: Cynthia Barcomi: Let’s Bake
Für eine 23-24 cm Springform
Zutaten:
Für die Schokoladensauce
(ca. 200 ml, am besten am Vortag machen, damit sie richtig kalt und dickflüssig wird):
75 ml Wasser
25 g Zucker
40 ml Zuckerrübensirup
30 g ungesüßter Kakao
20 g Zartbitterschokolade, gehackt
Für den Boden:
200 g Zartbitterschokolade, gehackt
75 g Butter
150 g Zucker
2 Eier, leicht verquirlt
100 g Mehl
1/4 TL Salz
1/4 TL Natron
Für die Füllung:
650 g Frischkäse
200 g Zucker
200 g saure Sahne
2 Eier
1/4 TL Salz
Zubereitung:
Für die Schokoladensauce Wasser, Zucker, Sirup und Kakao in einem kleinen Topf mit dem Schneebesen verrühren. Zum Kochen bringen, dann vom Herd nehmen und die gehackte Schokolade hineinführen, bis sie schmilzt. Abkühlen lassen und in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank kaltstellen.
Für den Boden den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die Springform einfetten. Die Schokolade mit Butter und Zucker im Wasserbad schmelzen. Ca. 20 Minuten abkühlen lassen (wichtig!), die Eier hinzufügen (nicht, solange die Schoko-Mischung noch warm ist, sonst wird der Boden hart, sagt Cynthia). Mehl, Salz und Natron verrühren und dazugeben. Den Teig gleichmäßig in der Backform verteilen und 20 Minuten backen. Danach 30 Minuten abkühlen lassen. Nachdem die Form abgekühlt ist, für das Wasserbad vorbereiten: Mit zwei Bahnen Alufolie von außen umwickeln und abdichten. Also erst eine Schicht von unten an zwei Rändern hochziehen und festdrücken, dann eine zweite, damit unten kein Wasser reinläuft.
Für die Füllung Frischkäse und Zucker mit dem Mixer verschlagen. Dann die saure Sahne und nacheinander die Eier hineingeben, Salz hinzufügen. Die Hälfte der Füllung über den Boden verteilen, die Hälfte der Schokoladensauce darüberträufeln, anschließend die verbliebene Füllung dazugeben. Die restliche Schokoladensauce in sechs Klecksen obendrauf setzen. Mit einem Holzstäbchen die Mischungen vorsichtig verquirlen, so dass ein marmorierter Effekt entsteht. Die Backform auf ein tiefes Backblech oder in einen Bräter stellen, auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens schieben. 2 cm kochend heißes Wasser einfüllen. 50 Minuten backen. Der Kuchen ist noch etwas wackelig, wenn er aus dem Ofen kommt, aber das soll so sein. Die Alufolie entfernen und mit einem dünnen Messer am Rand des Kuchens entlangfahren, um zu verhindern, dass er einreißt. 2 Stunden auf einem Gitter abkühlen lassen, dann in den Kühlschrank stellen, mindestens 4-6 Stunden. Auf keinen Fall direkt nach dem Backen in den Kühlschrank stellen, sonst weicht der Boden durch.

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Sonntagsbäckerei: Ricottakuchen mit Brombeeren

Einen Kuchen mit Brombeeren hatte sich Mr. B zu seinem heutigen Geburtstag gewünscht. Den hat er natürlich bekommen. Wie praktisch, dass Elisabeth Raether in ihrer von mir sehr geschätzten Wochenmarkt-Kolumne im Zeit Magazin gerade einen Ricottakuchen mit Himbeeren vorgestellt hat. Das Rezept ist schön einfach und die Himbeeren lassen sich wunderbar durch Brombeeren ersetzen. Und der Ricotta darin gefällt mir natürlich auch sehr. Eine Schönheit ist dieser Rührkuchen nicht gerade, aber lecker. Ich habe ihn vielleicht einen Tick zu lange gebacken, er kam mir recht fest vor. Und nächstes Mal können auch ruhig noch mehr Beeren rein, fanden wir. Ich hätte natürlich auch den Käsekuchen mit Brombeeren vom letzten Jahr nachbacken können. Aber wie sagt Mr. B immer so schön: „Change is as good as a holiday.“ In diesem Sinne: Happy Birthday, Dear!

RICOTTAKUCHEN MIT BROMBEEREN
Quelle: Elisabeth Raether, Zeit Magazin
Für eine Springrom mit 22 (!) cm Durchmesser
Zutaten:
1 TL neutrales Öl
190 g Mehl (Typ 550)
180 g Zucker
2 TL Backpulver
3/4 TL Salz
3 Eier
375 g Ricotta
Mark von 1 Vanilleschote
120 g Butter
170 g frische Brombeeren (oder mehr!)
Zubereitung:
Den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen. Eine Springform mit Backpapier auslegen, festklemmen. Backpapier und Springformränder mit Öl einfetten. Mehl, Zucker, Backpulver und Salz verrühren. Eier, Ricotta und Vanillemark in einer anderen Schüssel zu einer Masse vermengen. Die Mehl-Zucker-Mischung unterrühren. Butter bei schwacher Hitze zerlassen, zum Teig gießen und so lange rühren, bis sich eine homogene Masse ergibt. Dann drei Viertel der Brombeeren unterheben, Beeren dabei nicht zerdrücken. Den Teig in die Form geben, die restlichen Beeren darauf verteilen. 50 bis 60 Minuten lang backen, bis der Kuchen goldbraun ist. Vor dem Abscheiden 20 Minuten auskühlen lassen.

Sonntagsbäckerei: Kirsch-Mohn-Tarte mit Eierguss

Wer hier öfter vorbeischaut, weiß, dass ich einen leichten Mohn-Fetisch* habe. Kirschen liebe ich auch, und die Kombi Mohn-Kirsche ist natürlich das Größte. Ein Kirsch-Mohn-Kuchen ist also die perfekte Wahl für eine Sonntagsbäckerei nach so langer Abstinenz. Das Backen war etwas eingeschlafen, weil ich in letzter Zeit meinen Zuckerkonsum etwas reduziert habe. Aber irgendwie fehlt mir das Ritual. Und Mr. B fand auch, dass es jetzt wirklich mal wieder an der Zeit sei. Et voilà! Mit dem Mohn habe ich es bei diesem Kuchen etwas zu gut gemeint (der Mohn sackt beim Backen nicht ein, sondern bleibt an der Oberfläche) – das ist zwar lecker, aber nicht ganz so dekorativ. Zweite kleine Anmerkung: Im Rezept stehen Sauerkirschen, die habe ich nicht bekommen, würde sie aber unbedingt empfehlen, denn die geben einen schönen Kontrast zur restlichen Süße.

KIRSCH-MOHN-TARTE MIT EIERGUSS
Quelle: Brigitte 16/2006
Zutaten:
Mürbeteig:
300 g Mehl
1 Ei
150 g kalte Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
Mehl zum Ausrollen
getrocknete Hülsenfrüchte zum Vorbacken
Belag:
600 g Sauerkirschen
350 g Crème fraiche
4 Eier
140 g Zucker
4 EL Mohn
Zubereitung:
Für den Mürbeteig: Alle Zutaten erst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie gewickelt für 1 Stunde kalt stellen. Für den Belag: Kirschen abspülen, trocken topfen und entsteinen. Crème fraiche, Eier und Zucker in einer Schüssel gut verrühren.
Den Backofen auf 200 Grad/Umluft 180 Grad/Gas Stufe 4 vorheizen. Teig auf wenig Mehl ausrollen (ca. 35 cm Durchmesser) und in eine Tarte- oder Kuchenform (ca. 30 cm Durchmesser) legen. Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen, mit Backpapier auslegen und bis zum Rand die Hülsenfrüchte daraufgehen. Mürbeteig im Backofen etwa 15 Minuten vorbacken. Hülsenfrüchte und Papier entfernen. Kirschen auf dem Mürbeteig verteilen. Den Guss darüber gießen, mit Mohn bestreuen und weitere 35-40 Minuten im Ofen fertig backen.

*Noch mehr mit Mohn:
Ottolenghi-Gurkensalat mit Mohn
Käse-Kirschkuchen mit Mohn
Kirsch-Ricotta-Kuchen mit Mohn
Erdbeer-Mohn-Torte

Sonntagsbäckerei: Apfel-Cheesecake

Wow, was für eine Woche! Ich habe das Gefühl, im Galopp durch die letzten Tage geprescht zu sein, kaum war mal Zeit zum Durchatmen. Aber das tue ich jetzt. Lausche dem Läuten der Kirchenglocken, blicke in den weiß-blauen Himmel und auf die Bäume, die ihr Herbstlaub tragen. Währenddessen geht im Ofen ein Käsekuchen seiner Vollendung entgegen, und irgendwie kommt mit diesem Ritual alles wieder ins Lot. Die Sonntagsbäckerei ist mein Anker in der Woche geworden. So verrückt und durcheinander die restlichen Tage auch sein mochten, am Sonntag, das weiß ich, steht irgendwann eine schöne, frisch gebackene Leckerei auf dem Tisch. Aaaah. Und dann ist alles wieder gut. Mit Apfelrezepten hatte ich diese Woche angefangen, und jetzt beende ich sie auch damit. Ein saftiger Käsekuchen mit Apfelstückchen und (Rum-)Rosinen als Füllung. Yum. Lasst es euch schmecken!

APFEL-CHEESECAKE
Quelle: meine Familie & ich 3/2012
Zutaten:
Für den Teig:
200 g Hafer- oder Butterkekse
120 g weiche Butter
1/2 TL Salz
Für die Füllung:
2 EL Rosinen
3-4 EL Rum (hatte ich nicht, daher bei mir: Grand Marnier)
3 Äpfel (z.B. Boskop)
Saft und abger. Schale von 1/2 Zitrone (Bio)
200 g Schlagsahne
50 g Mehl
150 g brauner Zucker
800 g Doppelrahmfrischkäse
5 Eier
2 Eigelb (Größe M)
ca. 3 EL Puderzucker
Zubereitung:
Ofen auf 180 Grad (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Kekse zerbröseln. Mit Butter und Salz vermischen. Boden einer Springform (Ø 26 cm) mit Backpapier belegen und die Bröselmischung fest hineindrücken. (Anmerkung: Ich würde beim nächsten Mal noch den Rand der Form einfetten, damit nicht so viel Teig daran kleben bleibt.) Im Ofen ca. 10 Minuten vorbacken. Inzwischen Rosinen im Rum (alternativ: Apfelsaft) einweichen. Äpfel schälen, halbieren, Kerngehäuse entfernen. Äpfel würfeln, mit 1-2 TL Zitronensaft beträufeln. In einen Topf geben. So viel Wasser einfüllen, dass die Äpfel bedeckt sind. In ca. 5 Minuten weich köcheln. Sahne steif schlagen. Mehl mit Zucker mischen. Frischkäse cremig schlagen, übrigen Zitronensaft, -schale und den Mehl-Mix unterschlagen. Nach und nach Eier und Eigelbe unterrühren. Zum Schluss Sahne, gut abgetropfte Äpfel und Rosinen unterheben. Masse auf dem Bröselboden verteilen. Kuchen im vorgeheizten Ofen ca. 60 Minuten backen. Evtl. mit Alufolie bedecken. Leicht abgekühlten Kuchen aus der Form nehmen, vollständig auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Sonntagsbäckerei: Zitronen-Käse(sahne)kuchen

Wahrscheinlich sollte ich jetzt gar nicht mehr posten. Wir waren heute (bei mäßigem Wetter, wie man oben sieht) auf dem Oktoberfest, und das ein oder andere Bier ließ sich nicht vermeiden. Aber als wir zurückkamen, wartete dieser fluffige, sahnige Käsekuchen auf uns, der unbedingt noch verbloggt werden wollte. Also gut, hier ist er:Zitronen-Cheesecake

Die Überschrift stimmt auch nicht ganz, denn es ist ein Käsekuchen ohne Backen, im Kühlschrank findet er seine Vollendung. Aber er ist köstlich, leicht säuerlich und frisch. Woher dieses Rezept stammt, kann ich leider nicht mehr nachvollziehen, ich habe es vor Jahren mal irgendwann, irgendwo herausgerissen. Wer die Quelle kennt, bitte melden! Und jetzt: Raus aus dem Dirndl, der Tatort geht gleich los!

ZITRONEN-KÄSEKUCHEN
Zutaten:
für 1 Springform (24 cm Durchmesser)
250 g Butterkekse (ich hatte nur 150 g, hat auch funktioniert, der Boden ist allerdings recht dünn)
100 g Butter
4 Blatt Gelatine (oder ein Päckchen Gelatinepulver)
abgeriebene Schale und Saft von 2 Bio-Zitronen
350 g Doppelrahmfrischkäse
200 g Zucker
300 ml Sahne
Zubereitung:
Kekse in einem Gefrierbeutel mit der Teigrolle zerbröseln, in eine Schüssel geben. Backpapier in eine Springform legen. Die Buter schmelzen und über die Keksbrösel gießen, gut vermengen. Die Keksmischung in der Form verteilen und fest auf den Formboden drücken. Im Kühlschrank kaltstellen.
Gelatine in Zitronensaft in einer hitzebeständigen Schüssel 5 Minuten einweichen. Anschließend über dem heißen Wasserbad unter Rühren auflösen. (Gelatinepulver: Einrühren, warten, fertig) Beiseitestellen. Den Frischkäse mit Zucker und Zitronenschale glatt rühren. Die Sahne steif schlagen, bis sie Spitzen bildet. Sie darf nicht zu steif sein. Die Gelatine mit dem Saft in die Käsecreme rühren und gründlich untermischen. Die Sahne behutsam unterheben, dabei nicht zu stark rühren.
Die Käsecreme auf den kalten Keksboden geben und gleichmäßig verstreichen. Oberfläche mit einem Palettmesser oder einem feuchten Löffelrücken glatt streichen. Kuchen 4 Stunden (oder über Nacht) kalt stellen. Dann mit einem langen, dünnen Messer vom Formrand lösen Den Cheesecake vorsichtig vom Backpapier lösen und auf eine Kuchenplatte heben.

Sonntagsbäckerei: Käsekuchen mit Brombeeren

Mein Vater hat ein Haus. Das Haus steht in einem Dorf in Mecklenburg-Vorpommern. Das Dorf hat keine Bürgersteige und keinen Supermarkt. Zum nächsten Bäcker sind es zehn Kilometer. Zu sagen, dass man hier seine Ruhe hat, wäre also ziemlich untertrieben. Es ist nichts los. Gar nichts. Oder auch ziemlich viel. Denn im Haus gibt es immer was zu tun und im Garten stehen Apfel-, Pflaumen-und Birnbäume, außerdem Walnusssbäume, Johannisbeer-, Stachelbeer- und Brombeersträucher. Die Brombeeren sind gerade reif, als wir hier zu Besuch sind, also haben wir zugegriffen und ein paar Schüsseln voll gepflückt. Ein Großteil wurde zu Marmelade verarbeitet, aber ein paar habe ich auch in meiner Sonntagsbäckerei verarbeitet. Ein einfacher Käsekuchen ohne Boden, perfekt für die sonntägliche Kaffeetafel. Lasst es euch schmecken!

KÄSEKUCHEN MIT BROMBEEREN
Quelle: Lecker.de
für ca. 12 Stücke
Zutaten:
100 g Butter/Margarine
250 g Brombeeren
750 g Magerquark
3 Eier (Gr. M)
60 g Grieß
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillin-Zucker
1 Päckchen Puddingpulver
„Vanille“ (für 1/2 l Milch; zum Kochen)
2 TL Backpulver
abgeriebene Schale und
Saft von 1 unbehandelten Zitrone
Fett und Grieß für die Form
ca. 1 EL Puderzucker
Zubereitung:
Fett schmelzen und etwas abkühlen lassen. Brombeeren verlesen, kalt abspülen und gut abtropfen lassen. Quark, Eier, Grieß, Zucker, Vanillin-Zucker, Puddingpulver, Backpulver, Zitronenschale und -saft mit dem Mixer verrühren. Dann das geschmolzene Fett unterrühren. Brombeeren vorsichtig unter die Quark-Grieß-Masse heben. Eine Springform (26 cm Ø) gut fetten und mit Grieß ausstreuen. Teig in die Form füllen und glattstreichen. Etwa 50 – 60 Minuten im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/Gas: Stufe 2) backen, bis der Kuchen goldgelb ist. Käsekuchen kurz abkühlen lassen, dann aus der Form lösen. Auf einem Kuchengitter vollstädnig auskühlen lassen. Zum Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Sonntagsbäckerei: Käse-Kirschkuchen mit Mohn

Ja, dieses Wochenende ist irgendwie mohn(o)thematisch bei mir… Aber als ich das Rezept in der aktuellen Brigitte sah, konnte ich einfach widerstehen. Wobei die Wahl zwar eindeutig, aber nicht einfach war, denn in dem Heft gab es gleich acht Rezepte für Kuchen mit Sommerfrüchten, die alle super aussehen. Aber Kirschen sind nun einmal mein allerliebstes Sommerobst – knackig, süß, und dann darf man auch noch herrlich kindisch die Kerne ausspucken, wenn man fertig ist. Das macht mir einfach immer gute Laune. Kerne ausspucken ging bei diesem Rezept natürlich nicht, deswegen bin ich jetzt auch stolze Besitzerin eines Kirschentkerners. Schönen Sonntag!
Käse-Kirschkuchen2
KÄSE-KIRSCHKUCHEN MIT MOHN
Quelle: Brigitte 15/2013
16 Stücke
Zutaten:
250 g weiche Butter
350 g Zucker
6 Eier
1 EL Mehl
1 TL Backpulver
2 Päckchen Sahnepuddingpulver à 40 g
1 kg Speisequark (20%)
180 g Mohnback (backfertige Mohnmischung)
500g Sauerkirschen (süße gehen auch)
Fett für die Form
Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung:
Butter und Zucker mit den Quirlen des Handrührers etwa 5 Minuten cremig rühren. In einer anderen Schüssel Eier, Mehl, Backpulver und das Puddingpulver mit einem Schneebesen glatt rühren. Zu der Zuckermischung geben und alles gründlich miteinander verrühren.
Den Backofen auf 180 Grad, Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3 vorheizen.
6 EL von der Quarkmasse abnehmen und mit dem Mohnback glatt rühren. Die restliche Quarkmasse in eine gefettete Springform (28 cm Ø) geben. (Und gut verschließen! Sonst tropft es raus. Habe ich selbst ausprobiert…) Den Mohnquark daraufgeben und mit einem Löffel unterrühren, so dass ein Marmormuster entsteht. Kuchen im Backofen auf der unteren Schiene etwa 1 Stunde backen. Währenddessen die Kirschen abspülen, trocken tupfen und entsteinen. Kirschen nach etwa 25 Minuten Backzeit auf dem Kuchen verteilen und fertig backen. Den Backofen ausschalten und den Kuchen noch etwa 1 Stunde darin stehen lassen. Den Ofen dabei geschlossen halten. Den Käsekuchen auf einem Kuchengitter in der Form vollständig abkühlen lassen. Zum Servieren mit Puderzucker bestäuben
Zwei Tipps gab es noch dazu: Den Kuchen im Kühlschrank aufbewahren, dann lässt er sich auch besser schneiden. Für einen Blechkuchen die Zutaten verdoppeln und den Kuchen eventuell nur 40 Minuten backen.

Soundtrack: Devendra Banhart: Mala