Meatfree Monday: Grüne Pfannkuchen mit scharfem Frischkäse

Im Supermarkt bin ich neulich zum ersten Mal über das Magazin eathealthy gestolpert, bei dem es zur aktuellen Ausgabe eine alte gleich mit dazu gab. Die Rezepte sehen ansprechend aus und sind meist recht einfach. Wie dieses hier zum Beispiel, kleine gesunde Puffer aus Kichererbsenmehl und Feldsalat. Mr. B war nicht so begeistert, sie schmecken auch in der Tat ein bisschen seltsam – aber kombiniert mit dem scharfen Hüttenkäse-Dip waren sie dann doch noch ganz essbar. Beim nächsten Mal würde ich vielleicht statt des Feldsalats eher Rucola oder Spinat nehmen für besseren Geschmack und die Puffer unbedingt noch mehr würzen, z.B. mit Senf oder Chili-Flocken. Dann könnte das eine runde Sache werden. Aber auf jeden Fall ein leichter Start in die Woche, denn das Ganze hat nur 390 Kalorien (falls da jemand mitzählt?).

GRÜNE PFANNKUCHEN MIT SCHARFEM FRISCHKÄSE
Quelle: eathealthy 2/2015
für 2 Personen
Zutaten:
100 g Kichererbsenmehl
1 TL Trockenhefe
200 g Buttermilch
140 g Feldsalat, geputzt
Salz, Pfeffer
2 EL Rapsöl
200 g körniger Frischkäse
2 TL Meerrettich (frisch gerieben oder aus Glas)
Zubereitung:
Aus Kichererbsenmehl, Trockenhefe und lauwarmer Buttermilch einen glatten Teig anrühren und ihn zugedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde ruhen und aufgehen lassen. Die Hälfte des Feldsalats zum Teig geben und alles mit Stabmixer fein pürieren, mit Salz und Pfeffer leicht würzen. 1 EL Öl in einer beschichteten Pfanne nicht zu stark erhitzen.  2 EL Teig hineingeben und zu einem kleinen Pfannkuchen ausbacken. Weitere 7 Pfannkuchen (im Rezept steht 11, aber das kam nicht so ganz hin) genauso backen, dabei zwischendurch das restliche Öl nach und nach in die Pfanne geben. Inzwischen vom übrigen Feldsalat 4 Büschel beiseite nehmen. Den Rest hacken und mit Hüttenkäse sowie Meerrettich verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Puffer, Feldsalat (evtl. mit Essig & Öl) und Frischkäse anrichten und servieren.

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Grüner wird’s nicht: Salat mit Garnelen, Avocado und Edamame

Sehr weit bin ich mit meinem Plan, nach Italien weniger Kohlenhydrate zu essen, nicht gekommen. Aber seitdem liegt zumindest dieses wunderschöne Kochbuch der australischen Food-Bloggerin Tori Haschka bei mir: Cut the Carbs! Zu ihrem Blog eatori geht es hier. Zumindest ein Rezept aus dem Buch habe ich schon mal probiert, diesen sehr grünen, sehr leckeren Salat. Zwei der Zutaten sind ein bisschen speziell. Ich habe zum Beispiel ewig gebraucht, bis ich endlich die Edamame Bohnen gefunden habe (beim Sushi-Lieferservice wurde ich schließlich fündig). Der schwarze Sesam war auch etwas tricky, aber den hatte ich ja bereits für das kohlenhydratarme Quinoa-Brot aufgetrieben. Ich habe das Rezept für den Salat ein bisschen abgewandelt. Im Original sind z.B. gar kein Salz und Pfeffer für das Dressing vorgesehen – das kam mir dann doch ein wenig zu fad vor. Außerdem hat Mr. B die Garnelen noch in Öl und Knoblauch angebraten, was ihnen auch sehr gut getan hat. Das Resultat: Ein leckerer, leichter Salat, nach dessen Verzehr man sich so richtig gut fühlt.

GARNELEN, AVOCADO UND EDAMAME SALAT
Quelle: Tori Haschka: Cut the Carbs!
für 2 Personen
Zutaten:
200 g Edamame Bohnen, aus der Hülle befreit
2 Handvoll Salatmix (z.B. junger Blattspinat, Brunnenkresse & Rucola)
12 cm Salatgurke, mit einem Sparschäler in dünne Streifen gehobelt
200 g gesäuberte, gekochte Garnelen (von Darm etc. befreit)
1 Limette (abgeriebene Schale und Saft der einen Hälfte, die andere in Schnitze geschnitten)
1 EL Sesamöl
1 EL neutral-schmeckendes Öl
1/2 Avocado, in Stücken
1 1/2 EL schwarzer Sesam (oder weißer, geröstet)
Zubereitung:
Die Edamame Bohnen, den Salatmix, die Gurkenstreifen und die Garnelen in einer Salatschüssel zusammenfügen. Die Limettenschale hinzufügen. In einer kleinen Schüssel oder einem Schraubglas den Limettensaft mit den Ölen (und Salz und Pfeffer) vermischen und gut verrühren bzw. schütteln. Das Dressing über den Salat geben, dann vorsichtig die Avocado-Stücke daraufgehen und mit Sesam besprenkeln. Mit den übrigen Limettenschnitzen servieren.