Fernweh-Freitag

Ich breche morgen auf zu einer kleinen Auszeit im Allgäu. Hier sind noch ein paar andere Ideen, wo man sich in der Welt so herumtreiben könnte:

  • In Bozen beginnt heute das dreitägige „Genussfestival Südtirol“. Dabei werden Südtiroler Qualitätsprodukte wie Äpfel, Speck und Weine gefeiert. An verschiedenen Orten rund um den Waltherplatz (oder auch: die „Piazza Walther“) gibt es Kostproben, Musik und Entertainment, auch für Kinder (z.B. die Märchenlesungen im „Apfelparadies“). Klingt doch gut, oder? Mehr Infos unter genussfestival.it
  • Noch ein Genuss-Event, das man sich als Bierliebhaber schon mal vormerken könnte: Das „Wochenende der Bierleidenschaft“ („Bierpassie Weekend“) in Antwerpen vom 26. bis 28. Juni. Mehr als 200 Biere von 32 belgischen Brauereien gibt es da auf dem historischen Groenplats zu verkosten. Antwerpen ist auf jeden Fall eine Reise wert, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Na denn, Prost! bierpassieweekend.be
  • Auch für Genussmenschen: Ab sofort laden in der Steiermark drei neue „RezepTouren“ ein, regionale Produkte und Köstlichkeiten zu entdecken. Die „ManufakTour“, die „MixTour“ und die „NaTour“ führen Kulinarik-Fans zu jeweils bis zu zehn Genussstationen, etwa einer Fischzucht, einer Vinothek oder einer Fromagerie. Dort gibt es zum Beispiel Führungen und Verkostungen, außerdem liegen Rezepte zum Mitnehmen und Sammeln aus. Die „kulinarischen Routenpläne“ mit Karte bekommt man in Hotels und anderen Unterkünften oder bei den Tourismus-Verbänden.
  • Wie es aussieht, denke ich gerade nur an das eine: Essen. Ich höre gleich auf, versprochen. Nur noch ganz kurz: In Schottland begeht man gerade das „Year of Food and Drink“… Was das bedeutet, kann man hier lesen.
  • Termintipp: Am 25. Juni startet wieder das Münchner Filmfest. Eine Woche und viiiiiele Filme: Ich freue mich drauf!
  • Und zum Schluss noch eine skurrile Geschichte: Ein chinesischer „Friends“-Fan hat das Kult-Café aus der Serie, das Central Perk, in Peking nachgebaut (und seinen Sohn Joey genannt…). Hier gibt’s eine kurze Doku dazu.

So viel für heute. Habt ihr auch Fernweh?

 

 

 

 

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10 Dinge, die mir diese Woche (auf Maui) gute Laune machen

Aloha, ihr Lieben! Weil ich gerade im Urlaub bin und mir meine Kollegin „verboten“ hat, allzu viel Zeit im Internet zu verbringen, halte ich mich heute kurz. Aber ein bisschen was (mit)teilen möchte ich doch. Wer mir auf Facebook folgt, weiß es schon: Ich habe geheiratet. Hier in Maui, am Strand. Und da sind wir auch schon mittendrin, bei meinen Glücklich-Machern der Woche:

  • Heiraten. Den richtigen Mann, am richtigen Ort. Unsere Zeremonie am Ulua Beach wurde von einem hawaiianischen Reverend gehalten, der die Trauung eröffnete, indem er in alle vier Himmelsrichtungen in ein Muschelhorn blies. Das war anfangs so unwirklich, so unglaublich – und dann so warm und herzlich, das wir das Lächeln gar nicht mehr aus dem Gesicht bekamen. Glücklich, rundum.
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  • Freunde und Familie. Auch wenn wir am anderen Ende der Welt waren, waren unsere Liebsten doch ganz nah: Weil sie gemailt, gesmst und sogar ein kleines Video von einem hawaiianischen Abend gedreht haben, den sie uns zu Ehren veranstaltet haben. Und als der Reverend dann noch sagte, dass es in Hawaii heißt, dass Freunde und Familie in Gedanken bei einem sind, wenn der Wind weht – und der Wind dabei um uns wirbelt – da habe ich dann doch ein paar Tränchen verdrückt.
  • Yoga am Morgen. Das Yoga-Studio Maui Yoga Path ist nur etwa 10 Minuten Fußweg entfernt von unserem Apartment in Kihei und bietet jeden Morgen um 7 Uhr eine Stunde „Sunset Yoga“ im Iyengar-Stil direkt am Meer an. Auch wenn es jetzt, wo der Jetlag überwunden ist, nicht mehr so leicht ist, so früh aufzustehen, lohnt es sich doch immer wieder. Allein für diesen Ausblick:
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  • Der Gesang der Wale. Auf einer Whale Watching-Exkursion mit der Pacific Whale Foundation habe ich sie zum ersten Mal gehört, diese wunderbaren, außerirdischen Klänge, über ein Unterwasser-Mikrofon, das die Crew über Bord gehängt hatte. Und gestern am Strand wieder: Wenn man es schafft, tief genug unter Wasser zu tauchen und möglichst still zu sein, hört man die Wale singen. Irre!
  • Das Shaka-Zeichen. Die „Hang Loose“-Geste mit von der Faust ausgestrecktem Daumen und kleinem Finger ist hier tatsächlich total gebräuchlich: Immer wieder grüßen uns hier Menschen damit. Sehr lässig.
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  • Palmen. Sind das nicht einfach die ästhetischsten Bäume, die man sich vorstellen kann?
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  • Ananas, Papaya, Melonen – all die herrlichen Früchte, die man hier so günstig bekommen kann (alles andere ist hier ganz schön teuer!). Und auch dem Weg zu den Seven Sacred Pools habe ich zum ersten Mal einen Ananas-Baum gesehen. Großartig!
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  • Fish Tacos. Am Big Beach gibt es sie frisch vom Jawz Taco-Truck auf die Hand. So lecker!
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  • Bier auf Hawaii. „In“ Hawaii müsste es eigentlich heißen, habe ich jetzt gelernt, weil Hawaii ein Staat ist. Aber „auf“ Maui. Und anders als es in dem bekannten Schlager heißt, gibt es hier jede Menge Bier. Mit lustigen Namen und in farbenfrohen Flaschen und Dosen. Manches wird sogar mit Ananassaft gebraut und würde mir zu Hause vermutlich überhaupt nicht schmecken. Aber hier, eiskalt, mit Blick auf den Himmel und ein paar Palmen, gibt es am Abend nichts besseres.
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  • Im Hier und Jetzt sein. Lange habe ich mich nicht mehr so frei und fröhlich gefühlt wie gestern beim Herumtoben in den Wellen am Poolenalena Beach: Zusammen mit dem frischgebackenen Ehemann hochhüpfen, wenn eine kleine Welle kommt, und untertauchen, um die großen Brecher über einen hinwegrauschen zu lassen: Ein Riesenspaß!

So, das war’s für heute. Ich schicke euch ein dickes Aloha und viele Grüße!

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