Meatfree Monday: Rote-Linsen-Bällchen

Ich bin kein Sparfuchs, aber irgendwie freue ich mich immer wieder diebisch, wenn ich statt einem mickerigen, in Plastik eingetüteten Bündchen Petersilie für 1,99 € im Supermarkt einen ganzen, Blumenstrauß-großen Bund Petersilie im türkischen Gemüseladen für sensationelle 0,99 € bekomme. Und ein ganz anderes Einkaufserlebnis ist es obendrein, sich an einem Samstag in das Gewimmel von „Klein-Istanbul“ hier in München zu stürzen, also die Ecke nahe des Hauptbahnhofes rund um Landwehr- und Goethestraße. Da gibt es zum Beispiel den Verdi Supermarkt (Landwehrstraße 46), wo ich gerne einkaufe. Die Döner dort sind legendär, Obst und Gemüse toll, und man bekommt halal Fleisch. Auch Kichererbsen sind dort viel günstiger als im normalen Supermark. Neben dem Petersilie-Strauß habe ich diesmal auch Pul Biber (türkisches Chilipulver) und Salça, eine Mischung aus Paprika- und Tomatenmark bekommen, die ich für dieses Rezept brauchte. Das habe ich in der Zeitschrift meine Familie & ich gefunden. Es stammt von Orkide und Orhan Tançgil, die auf kochdichtürkisch.de bloggen, einen Laden in Düsseldorf haben und Autoren diverser türkischer Kochbücher sind, u.a. „Türkei vegetarisch“. Sie richten die Bällchen mit Salat an, bei uns gab es Ofengemüse dazu.

ROTE-LINSEN-BÄLLCHEN
Quelle: Meine Familie & ich 2/2016
Für 4 Portionen
Zutaten:
300 g rote Linsen
Salz
1 Lorbeerblatt
130 g feiner Bulgur
1 Zwiebel
Olivenöl
1 EL Salça (ersatzweise Tomatenmark)
1/2 TL Kreuzkümmel
Saft von 1 Zitrone
1/4 TL Pul Biber (Chilipulver)
1/2 Bund glatte Petersilie
2-3 Lauchzwiebeln
2 Romanasalatherzen
30 g Sesam
Zubereitung:
Linsen mit ca. 700 ml Wasser, 1/2 TL Salz und Lorbeer aufkochen. Schaum abschöpfen, Linsen bei mittlerer Hitze 15-20 Minuten kochen. Sobald sie komplett zerkocht sind (nicht anbrennen lassen!), vom Herd nehmen, mit Bulgur mischen. Topf abdecken, den Mix 20 Minuten quellen lassen.
Währenddessen Zwiebel abziehen, würfeln. In einer Pfanne Öl erhitzen, Zwiebel darin anbraten. Salça und Kreuzkümmel 1-2 Minuten mitbraten. Mit etwas Zitronensaft und Pul Biber zur Linsen-Mischung geben. Masse mit den Händen gut durchkneten. Petersilie fein hacken. Lauchzwiebeln waschen, putzen, samt Grün sehr klein schneiden. In die abgekühlte Linsenmasse geben. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken.
Salatblätter abtrennen, waschen. Besam in einer Pfanne leicht rösten, sodass er Farbe bekommt. Aus der Linsenmasse kleine Bällchen formen, in Sesam und Petersilie wälzen. Mit Salat und evtl. Zitronenspalten (Bio) anrichten.

Petersilie übrig? Die macht sich toll in dieser Gremolata.

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Meatfree Monday: Kürbissuppe à la Kochhaus

Gefühlt wird es seit zwei Wochen nicht mehr richtig hell. Ob die nahende Zeitumstellung etwas daran ändern kann? Auf jeden Fall gibt es vermutlich keinen besseren Tag, sich für eine Woche in die Sonne zu verabschieden, als diesen kalten, grauen, verregneten Montag. Aber bevor wir in den Flieger nach Ibiza steigen, habe ich noch ein herbstliches Rezept für euch:
Vom Konzept des „Kochhaus“ war ich schon zur Eröffnung begeistert: Im „begehbaren Rezeptbuch“, wie der Claim lautet, kauft man Rezepte und die dazu passenden Zutaten, aber genau in der richtigen Menge, z.B. für zwei oder vier Personen. Super, weil dann keine Reste bleiben, ein halber Kürbis etwa oder ein langsam vor sich hin welkender Bund Schnittlauch. Und was man selbst noch im Vorrat hat, z.B. Brühe, Senf o.ä. muss man nicht kaufen (kann man aber). Die Läden hier in München (in vielen anderen Städten gibt es auch Kochhäuser) sind für mich leider zu weit entfernt für einen regelmäßigen Einkauf dort – aber neulich habe ich mal wieder vorbeigeschaut. Die Rezeptauswahl finde ich eigentlich immer inspirierend, und sie wechselt regelmäßig. Da ich mir vorgenommen hatte, dieses Jahr saisonal Kürbis zu essen, bis er mir zu den Ohren rauskommt (ich überkompensiere da wohl etwas, weil ich im Sommer, meiner Meinung nach, nicht genug Erdbeeren, Kirschen & Co. gegessen habe), habe ich bei diesem Rezept zugegriffen. Und bin – mal wieder – sehr angetan. Der Orangensaft, der drin ist, macht die Suppe schön mild, sie hat auch guten Wumms durch die Peperoni, und dass man dabei noch was knabbern kann (die Kürbiskerne), finde ich auch super. Durch die kleinen Extras (Schnittlauch-Crème, gerösteter Kürbiskerne) ist sie etwas aufwändiger als eine „nur“ pürierte Suppe, aber dafür auch leckerer, finde ich. Habt eine schöne Zeit!

ORANGEN-KÜRBISSUPPE MIT SCHNITTLAUCH-CRÈME UND GERÖSTETEN KÜRBISKERNEN
für 2 (bzw. 4) Personen
Zutaten:
250 g (500 g) Butternusskürbis (ohne Kerne)
2 (4) Bio-Orangen
1 Peperoni
1 (2) Schalotte(n)
1 Knoblauchzehe (kann man auch weglassen)
1/2 (1) Bund Schnittlauch
150 g (200 g) Crème fraiche
250 ml (500 ml) Gemüsebrühe
20 g (40 g) Kürbiskerne
2 g (4 g) Kreuzkümmel
2 (4) EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Kürbis schälen, säubern und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Peperoni vom Strunk befreien, längs halbieren, von Kernen befreien und in feine Streifen schneiden. Schalotte(n) pellen und fein hacken. Knoblauch pellen und fein hacken. Orangen abwaschen, ca. 1/2 bzw. 1 TL Schale abreiben, mit der Hälfte der Crème fraiche verrühren. Den Saft der Orangen auspressen, 3 bzw. 6 EL Orangensaft zur Crème fraiche-Orangenschalen-Mischung geben. Schnittlauch in feine Ringe schneiden (z.B. mit einer Küchenschere) und 1 bzw. 2 EL für die Deko beiseite legen. Den Rest mit der Orangensaft-Crème fraiche vermischen, nach Geschmack salzen und pfeffern.
In einem Topf 2 bzw. 4 EL Öl erhitzen und Kürbis, Schalotte, Peperoni und Knoblauch 2 Minuten bei hoher Temperatur anbraten. Mit verbliebenem Orangensaft und 250 ml bzw. 500 ml Brühe ablöschen. Aufkochen, dann 10 Minuten mit einem Deckel bedeckt bei kleiner Hitze köcheln lassen.
Inzwischen eine Pfanne ohne Öl erhitzen und Kürbiskerne ca. 2 Minuten bei hoher Temperatur goldbraun rösten, bis sie zu knacken beginnen. Anschließend herausnehmen.
Die Suppe vom Herd nehmen, Kreuzkümmel sowie pure Crème fraiche dazugeben und alles mit einem Pürierstab fein pürieren. Mit 1/2 bzw. 1 Tl Salz und nach Belieben mit Pfeffer würzen. Suppe in einen Teller oder eine Schüssel geben und mit Schnittlauch-Crème, Kürbiskernen und Schnittlauchringen garnieren.

Meatfree Monday: Gemüse-Curry

Das Kichererbsen-Curry von letzter Woche war im Hause Lehmann-B. ein solcher Erfolg, dass ich gleich noch ein weiteres Rezept aus dem Oh She Glows Cookbook ausprobiert habe. Der Clou dabei: Die Flüssigkeit ist eine Art Cashew-Milch, d.h. eingeweichte, mit etwas Wasser pürierte Cashews. Weil Mr. B (nach dem Foto) fand, das sei zu wenig Soße, habe ich allerdings noch eine halbe Dose Kokosmilch dazugegeben. Und da wir keine Erbsen mehr im Haus hatten, wurde mit grünen Bohnen aus dem Tiefkühlfach improvisiert – hat nicht gestört, im Gegenteil. Mr. B hat das Kichererbsen-Curry besser geschmeckt, aber ich war von diesem hier auch sehr angetan. Es hat mir auf jeden Fall jetzt den Feierabend gerettet, weil von gestern noch zwei Portionen übrig waren. Genau das Richtige am Ende eines dank Zeitumstellungs-Jetlag gefühlt seeeeehr langen Tages.

GEMÜSE-CURRY
creamy vegetable curry
Quelle: Angela Liddon: The Oh She Glows Cookbook
für 4 Portionen
Zutaten:
125 ml Cashews, eingeweicht (mind. 3-4 Stunden in Wasser)
1 EL Kokosöl
1 kleine Zwiebel, gehackt
3 Knoblauchzehen, gehackt
1 1/2 TL frischer, geriebener Ingwer
1 grüne Chile oder Jalapeño, gehackt (und entkernt), nach Belieben
2 mittelgroße Kartoffeln oder 1 mittelgroße Süßkartoffel, geschält und in Würfel geschnitten (ca. 2 cups/500 ml)
2 mittelgroße Karotten, in Scheiben (ca. 1 1/2 cups/375 ml)
1 rote Paprika, in mundgerechte Stücke geschnitten
1 große Tomate, entkernt und in Stücken
2 EL mildes gelbes Curry-Pulver (oder mehr, nach Geschmack)
Salz
250 ml TK-Erbsen (oder frische)
Zum Servieren:
Basmati-Reis (nach Geschmack)
frische Koriander-Blätter
geröstete Cashews
Zubereitung:
Die eingeweichten Cashews abspülen und dann mit 175 ml Wasser in der Küchenmaschine pürieren. Beiseite stellen. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Bei mittlerer Hitze Zwiebel, Knoblauch und Ingwer ca. 5 Minuten anbraten, bis die Zwiebel glasig ist. Dann die Chili, Kartoffeln, Karotten, Paprika, Tomate, Curry-Pulver und Salz hinzufügen. Weitere 5 Minuten braten. Die Cashew-Paste und die Erbsen hinzufügen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind. Etwa alle 5 Minuten umrühren. Wenn die Mischung zu trocken wird, die Hitze reduzieren und/oder etwas Wasser/Öl hinzufügen. Mit Reis servieren und nach Belieben mit Cashews und frischem Koriander servieren.

Meatfree Monday: Blumenkohl-Pizza

Das hier ist so ein kulinarisches Trend-Experiment, das ich schon lange einmal probieren wollte: Pizza mit einem Boden aus Blumenkohl. Ungefähr so hip wie der Kale (Grünkohl)-Smoothie. Wobei, der Kale ist ja schon wieder out, habe ich gelesen. Mittlerweile ist der good old Rosenkohl das aktuelle It-Gemüse. Die Blumenkohl-Pizza jedenfalls ist vermutlich deswegen so angesagt, weil sie glutenfrei und so gesund ist. Gegen Weizen habe ich nichts, vertrage ihn auch gut – aber mir gefallen Ideen, die das Gemüse-Essen abwechslungsreicher machen. Das Ganze ist, zugegeben, um einiges aufwändiger, als einfach einen Fladen von Dr. Oe & Co. in den Ofen zu schieben: Der Blumenkohl muss erst in Röschen geschnitten, dann in etwa Couscous-große Brösel zermahlen werden (in der Küchenmaschine), dann noch gekocht, und schließlich seeehr gut abgetropft, bevor man ihn zu einem Pizza-Fladen weiterverarbeitet. Hin und wieder machen mir solche Küchen-Basteleien aber richtig Spaß. Damit sich der Aufwand lohnt, kann man natürlich auch gleich mehrere Pizza-Fladen machen und sie dann ohne Belag einfrieren. Dann muss man sie beim nächsten Mal nur noch aus dem Eis nehmen und kann sie dann beliebig belegen. Ich mag diese Variante mit grüner Paprika, roter Zwiebel und Champignons. Sie erinnert mich an die Pizzen, die wir bei meinem Schüleraustausch in den USA immer bei Domino’s bestellt haben.

BLUMENKOHL-PIZZA
für 4 kleine oder 1 große (Blech-)Pizza
Zutaten:
für den Boden:
1 mittelgroßer Blumenkohl
100 g Gouda, gerieben
1 Ei
Salz, Pfeffer
für den Belag:
1 TL Olivenöl
1 rote Zwiebel, in Ringen
200 g Champignons, in Scheiben geschnitten
1-2 grüne Paprikas, in Streifen geschnitten
1x Pizza-Sauce (Rezept siehe unten, oder im Glas gekauft)
100 g Gouda, gerieben
Zubereitung:
Den Blumenkohl in Röschen zerteilen und die Röschen in der Küchenmaschine zu Couscous-artiger Konsistenz pulverisieren. In reichlich Wasser etwa 10 Minuten weichkochen. Durch ein Sieb abtropfen lassen, dann in ein sauberes Geschirrtuch geben und die restliche Flüssigkeit auspressen. Abkühlen lassen. In einer Schüssel mit dem Käse und dem Ei vermischen, salzen und pfeffern. Mit den Händen auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausbreiten: Entweder als Boden für eine komplette Blechpizza, oder für 4 kleine runde Pizzen (die muss man dann in mehreren Schritten backen, es passen nur 1-2 auf ein Blech). Bei 200 Grad backen. Die große Pizza ca. 30-35 Minuten, die kleinen ca. 15-20 Minuten vorbacken, bis sie an den Rändern leicht gebräunt sind. Währenddessen in einer Pfanne das Gemüse in etwas Olivenöl anbraten. Vom Herd nehmen. Die Pizza aus dem Ofen nehmen, mit 1-2 EL Pizza-Sauce (die kleinen) oder der kompletten Pizza-Sauce ( die große) bestreichen, dann mit dem Gemüse belegen. Den gerieben Gouda obendrauf streuen und im Ofen noch einmal überbacken, bis der Käse zerlaufen ist (ca. 5-10 Minuten).

PIZZA-SAUCE
für ca. 4 kleine Pizzen oder ein Blech
Zutaten:
1 mittelgroße Zwiebel, kleingeschnitten
2 Knoblauchzehen, gepresst
1 TL Olivenöl
1 Dose stückige Tomaten (400 g)
1/2 TL getrockneter Oregano
1/2 TL getrockneter Basilikum
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Die Zwiebel und die Knoblauchzehen im Olivenöl anschwitzen, bis die Zwiebel glasig und leicht gebräunt ist. Dann die Tomatensoße, Oregano und Basilikum hinzugeben. Ein paar Minuten leicht einkochen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben so verwenden, oder mit dem Pürierstab zu einer feineren Soße verarbeiten.

Gemüsegratin mit Knusperhaube

Wieder zurück. Zu schnell, viel zu schnell! Der Alltag mit Deadlines, Wäschewaschen und trübem Wetter hat mich wieder. Hmpf. Aber immer, wenn ich auf die Kleine Hula-Puppe schaue, die demnächst auf dem Armaturenbrett im Auto ihre Hüften schwingen wird, weiß ich, dass ich mich jederzeit wieder zurück nach Hawaii träumen kann. Und das wieder-zuhause-Sein hat ja auch Vorteile: Schöne, leckere Lebensmittel einzukaufen, ist hier auf jeden Fall sehr viel preiswerter als auf Maui. Wir haben den Einkaufswagen voller Gemüse geladen, denn ich hatte jede Menge gemüsereicher Rezepte aus amerikanischen Zeitschriften gesammelt, die ich jetzt ausprobieren will. Erster Kandidat: Dieses Gemüsegratin, oder auch „Eggplant Parmesan“. Das ist die Abwandlung eines normalerweise ziemlich kalorienhaltigen, italienisch inspirierten Auberginen-Käse-Gerichts, die ich in der amerikanischen „Women’s Health“ gefunden habe. Beim Essen hat man auf jeden Fall ein gutes Gewissen, weil man jede Menge Gemüse futtert – allerdings ist das Gericht in dieser Form  noch ein wenig fad. Nächstes Mal werde ich noch kräftiger würzen! Interessant fand ich aber die Idee, Quinoa mal nicht zu kochen, sondern ihn einfach (mit Chia-Samen gemischt) als knusprige Haube zu verwenden. Damit werden die im Original verwendeten Semmelbrösel ersetzt. Ein interessantes Experiment.

GEMÜSEGRATIN MIT KNUSPERHAUBE
Eggplant Parmesan
Quelle: Women’s Health US, März 2015
Für ca. 6 Portionen
Zutaten:
1 große Aubergine
2 Zucchini
2 EL Olivenöl plus mehr, um das Gemüse zu bestreichen
1/4 TL Meersalz
1 1/2 Kugeln Mozzarella (low-fat, steht im Rezept, aber den mag ich nicht), in Würfel geschnitten
60 g Parmesan, frisch gerieben
1 EL getr. Oregano (oder 1/4 cup gehackt, wenn er frisch ist)
125 g Quinoa
40 g Chia-Samen
1 Handvoll Basilikumblätter, gehackt
Pfeffer
720 ml stückige Tomaten aus der Dose (evtl. reicht auch 1 400 ml Dose)
2 Handvoll frischer Blattspinat
Zubereitung:
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Enden der Aubergine und der Zucchini abschneiden. Das Gemüse schälen und der Länge nach in Scheiben schneiden. Auf ein Backblech legen, mit etwas Olivenöl einpinseln und salzen. Im Ofen weich werden lassen, das dauert ca. 12 bis 14 Minuten. Inzwischen die Mozzarella-Würfel, die Hälfte des Parmesans und den Oregano in einer Schüssel vermischen. In einer zweiten Schüssel Quinoa, Chia, den restlichen Parmesan, 2 EL Öl , Basilikum und Pfeffer vermischen. Die Hälfte der Tomatensoße auf den Boden einer Auflaufform streichen (Anmerkung: Die Tomatensoße am besten vorher würzen, z.B. mit Knoblauchsalz, Oregano, Pfeffer). Die Hälfte des Gemüses darauflegen (Aubergine, Zucchini, Spinat), dann die Hälfte der Käse-Oregano-Mischung. Wiederholen. Zum Schluss die Quinoa-Mischung darübergeben. 25 bis 30 Minuten backen.
Anmerkung: Ich habe zwei kleine Dosen stückige Tomaten verwendet, fand aber, dass die Soße dadurch zu dünnflüssig war. Beim nächsten Mal würde ich nur eine nehmen und dann die Schichtung verändern: Gemüse – Tomatensoße – Käse – Gemüse – Käse – Quinoa. Falls jemand es ausprobiert, berichtet bitte gern, ob das so funktioniert, wie ich mir das vorstelle.

 

Meatfree Monday: Quinoa, Blumenkohl & Bärlauch Bratlinge

Im Reisefeder-Blog wurde ich vor einer Weile mit einem schönen Bärlauch-Pesto daran erinnert, dass ja gerade wieder Bärlauch-Zeit ist. Ooooh, da muss man doch was mit machen, dachte ich mir. Von der Idee bis zur Umsetzung dauerte es dann noch eine Weile. Wie schon gestern, wurde es dann auch heute wieder ein Rezept aus dem Die grüne Küche-Kochbuch. Leckere, wenn auch leicht zerbrechliche vegetarische Buletten, Frikadellen, Bratlinge – wie man sie auch immer nennt. Mit dem restlichen Blumenkohl habe ich dann noch einmal diese leckere Suppe gemacht.

QUINOA, BLUMENKOHL & BÄRLAUCH BRATLINGE
Quelle: Die grüne Küche. Köstliche vegetarische Ideen für jeden Tag
für 12 Stück
Zutaten:
200 g Quinoa
200 g Blumenkohlröschen
1 große Handvoll Bärlauch, grob gehackt
4 Eier
200g Feta, zerkrümelt
80 g kernige Haferflocken
Meersalz und frischer Pfeffer
2 TL Ghee, Kokosnussöl oder Olivenöl zum Braten
Zubereitung:
Den Quinoa kochen: 500 ml Wasser, den Quinoa und etwas Wasser in einem Topf aufkochen, dann die Hitze reduzieren und etwa 15 Minuten köcheln lassen oder bis man die kleinen Knöpfchen auf dem Quinoa sehen kann. Überschüssiges Wasser abgießen und abkühlen lassen. Den Blumenkohl in der Küchenmaschine auf etwa Reisgröße zerkleinern. Mit dem Quinoa und den übrigen Zutaten in eine Schüssel geben. Mit einem Löffel verrühren, bis alles gut vermischt ist. Im Kühlschrank für 30 Minuten setzen lassen. Mit der Hand zwölf Bratlinge formen. Ghee oder Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. 4 Bratlinge gleichzeitig für 3-4 Minuten, oder bis sie goldbraun sind, braten. Dann vorsichtig (!) wenden und auf der anderen Seite noch einmal 2-3 Minuten braten. Nach und nach alle weiteren Patties braten. Auf Küchentüchern abtropfen lassen. Schmecken warm oder kalt.