Meatfree Monday: Brokkoli-Salat mit Granatapfel und Rosinen

Ich mag diese stille Zeit zwischen den Jahren. Der Straßen und Geschäfte sind leerer, und das E-Mail-Postfach ist es auch. Herrlich, endlich will mal keiner was von mir und ich kann klammheimlich ein bisschen was wegarbeiten. Vorarbeiten, quasi, denn eigentlich hätte ja alles noch Zeit bis zum Neuen Jahr. Aber mir gefällt es, der Zeit ein bisschen voraus zu sein – als würde ich meiner To-Do-Liste ein Schnippchen schlagen. Ich hab da mal was vorbereitet… Dafür gehe ich es auch ein bisschen langsamer an als sonst, ich muss ja nicht hetzen, es „zählt“ ja noch nicht richtig.
Auch mit der Umsetzung der guten Vorsätze habe ich schon mal angefangen. Mehr Gemüse essen? Bittesehr, bitte gern. Aber bitte auf interessante Art und Weise – so wie hier. Dieses Rezept, das von den Machern des vegetarischen Blogs Green Kitchen Stories stammt, wollte ich schon lange mal ausprobieren. Es prangt auch farbenfroh auf dem Titel ihres Kochbuchs The Green Kitchen (auf deutsch: Die grüne Küche: Köstliche vegetarische Ideen für jeden Tag, bei Knesebeck): Grüner Brokkoli und leuchtende Granatapfelkerne – eine tolle Kombi. Der Brokkoli bleibt hier ungekocht, und das tut ihm richtig gut. Ein frischer, unkomplizierter Salat, der nach fetten Feiertagen richtig gut tut. Habt eine schöne Woche!

BROKKOLI-SALAT MIT GRANATAPFEL & ROSINEN
Broccoli Salad with Pomegranate & Raisins
Quelle: David Frenkiel & Luise Vindahl: The Green Kitchen
Für 4 Personen
Zutaten:
2 Köpfe frischer Brokkoli
1 kleine rote Zwiebel, fein geschnitten
Kerne von einem Granatapfel
150 g Rosinen
75 g Sonnenblumenkerne, geröstet
250 ml Naturjoghurt
1/2 TL Meersalz
frischer Pfeffer
Zubereitung:
Die Brokkoliröschen vom Strunk abschneiden und in mundgerechte Stücke schneiden. Den Strunk der Länge nach halbieren und in dünne Scheiben schneiden. In eine Salatschüssel geben, zusammen mit der Zwiebel, den Granatapfelkernen, Rosinen und Sonnenblumenkernen. Alles gut vermischen. Joghurt dazugeben, mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. Alles gut (mit den Händen) vermischen.

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Vietnamesischer Sommersalat

Ich bin zur Zeit irgendwie ganz verrückt auf vietnamesische Sommerrollen. Am liebsten hole ich sie mir auf dem Rückweg von der Arbeit bei Pho in der Nymphenburger Straße. Darum hat mich auch dieser Salat gleich angesprochen, den ich auf der I Quit Sugar-Website gefunden habe. Quasi eine Sommerrolle ohne Rolle, d.h. ohne Reispapier drumrum. Das Rezept stammt aus dem E-Book „My Healthy Kitchen“ der Instagram-Bloggerin Zoe Davis. Ich habe nur das Dressing ein wenig abgewandelt. Sie gibt lediglich Limettensaft drüber, das war mir ein bisschen zu „clean“. Aber ansonsten eine schöne frische Mischung für diese heißen Tage, und schön bunt ist er auch.

VIETNAMESISCHER SOMMERSALAT
Vietnamese slaw
ca. 4 Portionen
Zutaten:
1 große Karotte, geschält
1 Mini-Salatgurke, geschält
1/4 Kopf Rotkohl (ein kleiner)
2 EL Korianderblätter
1/2 TL Chiliflocken
Saft einer Limette
1 guter Schuss Sesamöl
1 Schuss Fischsauce
400 g Huhn, gegrillt oder pochiert, in kleinen Stücken (ich habe dafür einfach ein halbes Brathähnchen zerpflückt)
nach Belieben ein paar gehackte Erdnüsse
Zubereitung:
Mit einem Julienne-Schneider die Karotte und die Gurke in dünne Späne schneiden (alternativ mit einem Sparschäler Streifen abhobeln und diese nach Belieben mit einem Messer dünner machen). Den Rotkohl in Streifen schneiden. Das Gemüse in einer Salatschüssel mit den Korianderblättchen mischen. Chiliflocken mit Limettensaft, Sesamöl und Fischsauce zu einem Dressing mischen, über den Salat geben. Zum Schluss die Hähnchenstücke unterheben.

Meatfree Monday: Türkischer Gavurdag-Salat

So hübsch bunt, und so aromatisch: dieser Salat gefällt mir. Und das Beste: Man kann ihn gemütlich löffeln. Tomaten, Paprika und Zwiebeln sind so klein geschnitten wie die dekorativen (und leckeren) Granatapfelkerne, die obendrauf kommen. Petersilie und frische Minze geben dem Ganzen Frische. Walnüsse sind auch drin. Eine tolle Mischung. Das Rezept habe ich aus der britischen Zeitschrift Psychologies, die es aus dem Buch Anatolia: Adventures in Turkish Cooking von Somer Sivrioglu nachdruckt. Sivrioglu ist ein türkischstämmiger Australier, der in Sydney das beliebte Restaurant Efendy führt. Laut Psychologies wird der Gavurdag-Salat mit Kebaps überall in der Türkei gegessen. Heute ist ja Meatfree Monday, aber ich verrate es trotzdem: Man kann den Salat auch hervorragend zu Lammkoteletts essen. Habt eine schöne Woche!

GAVURDAG
Quelle: Somer Sivrioglu: Anatolia
für 4 Personen
Zutaten:
6 reife Tomaten
1 rote Zwiebel (nicht zu groß, sonst ist ihr Geschmack zu dominant)
1 Bund Minze
1/2 Bund glatte Petersilie
115 g Walnüsse
3 kleine grüne türkische Paprikas (oder 1 große „normale“)
1 grübe Chili (ich habe Jalapeno-Scheiben aus dem Glas genommen)
1 EL Sumach
2 EL Granatapfelsirup
60 ml Olivenöl
1 TL Apfelessig
1 TL Meersalz
150 g Granatapfelkerne
Zubereitung:
Die Tomaten vierteln, entkernen und fein schneiden (etwa Granatapfelkern-groß). Die rote Zwiebel fein schneiden. Von Minze und Petersilie die Stängel entfernen, die Blätter fein hacken. Die Walnüsse hacken. Die Paprika(s) und Chili halbieren, weiße Innenhäutchen und Kerne entfernen, waschen, in kleine Würfel schneiden.  Alles in einer Schüssel vermischen. Für das Dressing Sumach, Granatapfelsirup, Olivenöl, Essig und Salz vermischen, über den Salat geben und alles vermischen. Zum Schluss die Granatapfelkerne darüber geben und servieren.

Meatfree Monday: Reisküchlein mit Sellerie-Kapern-Safran-Salsa

Auch heute habe ich hier wieder ein Resteessen (oder schreibt man das, der Lesbarkeit halber, besser Reste-Essen?). Diesmal gibt es „Gebratene Reisküchlein mit Sellerie-Kapern-Safran-Salsa“ à la Yotam Ottolenghi, mit denen er Reisreste kreativ aufbraucht. Das Rezept habe ich in seiner Kolumne auf Spiegel Online gefunden. Das Highlight ist dabei die Salsa, eine herrlich wilde Aromen-Mischung, wie man sie von Ottolenghi kennt und liebt (ich habe hierhier und hier schon Rezepte von ihm nachgekocht). Für meinen Geschmack hätte es davon ruhig noch etwas mehr sein können – also gerne mit mehr Selleriestangen verlängern. Und vielleicht ein bisschen weniger Öl nehmen, denn damit ist Ottolenghi ja immer sehr großzügig. Ich habe zum Dressing noch etwas Zitronensaft hinzugefügt, die Säure hat mir gut gefallen, vor allem als Kontrast zu den süßen Rosinen in der Salsa. Wer keinen Safran hat, kann darauf auch verzichten, das würde, glaube ich, nicht weiter auffallen. Keinesfalls verzichten sollte man aber auf frische Petersilie, die ist einfach super in der Mischung. Überhaupt, ist frische Petersilie nicht einfach immer genial? Die Küchlein sind im Vergleich zur Salsa fast ein wenig fad, da kann man gut noch mit Gewürzen experimentieren. Aber diese Bratlinge spielen kulinarisch hier ja auch nicht die Hauptrolle, sondern dienen, wie gesagt, vor allem dazu, Reisreste aufzubrauchen. Anstelle von Basmati, so Ottolenghi, eignet sich übrigens auch gut Risotto- oder klebriger Asia-Reis.

GEBRATENE REISKÜCHLEIN MIT SELLERIE-KAPERN-SAFRAN-SALSA
Quelle: Spiegel Online
für 8 Küchlein (3-4 Personen)
Zutaten: 
Reisküchlein:
400 g gekochter Basmatireis (150 g ungekocht)
75 g grob geriebener Parmesan
100 g griechischer Joghurt
2 geschlagene Eier
2 EL Olivenöl
Salz und weißer Pfeffer
Sellerie-Kapern-Safran-Salsa:
75 ml Olivenöl (oder weniger, ich fand es etwas zu viel)
4 Selleriestangen, geschnitten in 1-Zentimeter-Würfel (180 Gramm); die Blätter entfernen, aber zum Garnieren aufbewahren
30 g grob gehackte Pinienkerne (alternativ: Mandelstifte)
40 g Kapern, dazu 2 Esslöffel der Salzlake
10 große grüne Oliven (40 g), entkernt und in 1-Zentimeter-Würfel geschnitten
Eine gute Prise Safran, vermischt mit einem Esslöffel heißem Wasser
1 1/2 Teelöffel Weißweinessig
1/2 Teelöffel Streuzucker
100 g Rosinen, für 10 Minuten in warmes Wasser gelegt
20 g gehackte Petersilie
1 EL fein geriebene Zitronenschale
1 zerkleinerte Knoblauchzehe
Saft einer halben Zitrone (wer mag, habe ich noch hinzugefügt)
Zubereitung:
Für die Salsa das Olivenöl bei hoher Hitze in eine große Bratpfanne geben. Sellerie und Pinienkerne (oder Mandelstifte) hinzufügen und für vier bis fünf Minuten unter häufigem Rühren anbraten, bis die Nüsse braun werden. Vom Herd nehmen und Kapern, Lake, Oliven, Safranwasser, Essig und Zucker hinzugeben. Die Rosinen aus dem Wasser nehmen und mit Petersilie, Zitronenschale, Knoblauch und einer Prise Salz ebenfalls hinzugeben. Umrühren und warmhalten – oder abkühlen lassen und bis zum Gebrauch in den Kühlschrank stellen. Alle Zutaten für die Reisküchlein – abgesehen vom Öl – in eine mittelgroße Schale geben und 0,5 Teelöffel Salz und 0,25 Teelöffel weißen Pfeffer hinzufügen. Gut durchmischen und dann zu acht Bratlingen formen. Jeder sollte etwa 80 Gramm wiegen, einen Durchmesser von sieben Zentimetern und eine Dicke von einem Zentimeter haben. Einen Esslöffel Olivenöl in eine große antihaftbeschichtete Bratpfanne gießen und den Herd auf mittlere Hitze einstellen. Wenn das Öl heiß ist, vier Bratlinge in die Pfanne legen und für acht Minuten anbraten. Nach vier Minuten umdrehen, damit beide Seiten knusprig und braun werden. Die fertigen Bratlinge auf einen mit Küchenpapier bedeckten Teller legen und warmstellen, bis die vier anderen Küchlein fertig gebraten sind. Den verbleibenden Esslöffel Olivenöl nach Bedarf in die Pfanne geben. Die Küchlein bis zum Verzehr warmhalten. Die warmen Reisküchlein auf Teller verteilen und die Salsa mit einem Löffel darüber geben. Mit Sellerieblättern bestreuen, wenn es welche gibt – fertig, servieren.

Spargel-Kartoffelsalat mit Petersilien-Gremolata

Puh, was für eine lange Überschrift für dieses Rezept. Dabei ist es doch eigentlich nur eines: Resteessen. Frischen Spargel mit Ofenkartoffeln gab es nämlich gestern Abend bei uns, und davon blieb einiges übrig. Insofern sind die Mengenangaben jetzt auch nur Pi mal Daumen. Aber es hat so lecker geschmeckt, dass ich es euch nicht vorenthalten wollte. Frisch, lecker und eben ganz und gar selbstgemacht. Die Gremolata (eine Art stückigeres, weniger flüssiges Pesto) funktioniert auch gut statt Hollandaise auf dem „normalen“ Spargel, in dieser Variante ist sie auch vegan. Die Hefeflocken könnte man aber durch Parmesan ersetzen und so das Ganze wieder ent-veganisieren. Das Rezept würde wahrscheinlich auch gut in die beiden Bücher passen, die ich gerade lese: Deliciously Ella von Ella Woodward und Eat. Nourish. Glow. von Amelia Freer. Zwei Britinnen, die mit den Büchern zu ihren gesundheitsbewussten Ernährungs-Konzepten einen Riesenwirbel in Großbritannien und den USA ausgelöst haben. Ella Woodward ist bekannt durch ihren Blog Deliciously Ella, Amelia Freer als Ernährungsberaterin, die zum Beispiel Celebrities wie Sänger Sam Smith oder Boy George berät. Was ihre Konzepte gemeinsam haben: Beide empfehlen, auf Milchprodukte, Zucker und Gluten zu verzichten. Ella is(s)t allerdings rein vegan, Amelia Freer kocht mit Eiern, Fleisch und Fisch und hat auch nichts gegen Schafs- und Ziegenkäse. Beide ermutigen dazu, sich unabhängig von Convenience Food zu machen, (wieder) mehr selbst zu kochen. Klingt gut. Mal sehen, was die Lektüre noch so an Erkenntnissen bringt.

AmeliaElla

SPARGEL-KARTOFFELSALAT MIT PETERSILIEN-GREMOLATA
Frau Lehmann
Zutaten:
für 1 Person
5 Kartoffeln, gegart im Ofen oder als Pellkartoffeln (wenn es neue Kartoffeln sind, gern mit Schale) – oder mehr, je nachdem, wie hungrig man ist
5 Stangen dicker weißer Spargel, gekocht
Gremolata:
1/2 Bund frische glatte Petersilie
1 Handvoll Pinienkerne
1 Knoblauchzehe
1 guter Schluck Olivenöl
1 TL Hefeflocken (oder Parmesankäse)
Meersalz, Pfeffer
Zubereitung:
Die Kartoffeln vierteln, Spargel in mundgerechte Stücke schneiden, vermischen. Für die Gremolata die Petersilie, grob geschnitten, mit Stängeln, und die restlichen Zutaten in einer Küchenmaschine zu einer groben Paste zerkleinern. Gremolata auf den Kartoffelsalat geben, vermischen.

Und hier noch das Rezept für Ofenkartoffeln, wie sie bei uns (fast) immer auf den Tisch kommen:

ESTRAGON-KARTOFFELN
für 1 Blech
Zutaten:
750g – 1kg junge, festkochende Kartoffeln
Estragon, getrocknet
Salz
Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Salz daraufstreuen, dann Estragon. Die Kartoffeln waschen, halbieren. Mit der Schnittseite nach unten auf die Salz-Estragon-Mischung legen. Ca. 45 Minuten (je nach Größe der Kartoffeln) im Ofen garen, bis die Kartoffeln an der Schnittstelle leich gebräunt sind und weich. Dazu passt z.B. Kräuterquark.

 

 

„Heimat“-Abend: Südafrikanischer Ananas-Karottensalat

Gestern Abend haben wir uns endlich mal wieder zum Potluck Club getroffen. Reihum ist dabei eines der befreundeten Paare (oder wir) Gastgeber zum gemeinsamen Essen, und jedes Paar steuert einen Gang bei. Das gestrige Motto lautete „Heimat“ und wurde sehr kreativ und köstlich interpretiert. Hauptgang war ein perfekter bayerischer Schweinebraten (mit hinreißenden Knödeln und Soße), zum Nachtisch gab es fluffige böhmische Buchteln mit Vanillesauce. Mr. B und ich haben die Vorspeise gestaltet: Einen Gurkensalat, wie ihn meine Großmutter immer gemacht hat, mit frischem Dill und zuckriger Vinaigrette, und diesen Ananas-Karottensalat, der Mr. B an seine südafrikanische Heimat erinnert. Beides sehr lecker, und zusammen ebenso unterschiedlich wie harmonisch.
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Die zauberhafte Tischdeko, mit der uns die Gastgeber begrüßten

SÜDAFRIKANISCHER ANANAS-KAROTTENSALAT
Frau Lehmann (& Mr. B)
Für 4-6 Portionen
Zutaten:
500 g Karotten
3/4 frische Ananas
1-2 Handvoll Rosinen
Saft von 2 Orangen
Salz, Pfeffer
Pul Biber (oder eine andere leicht scharfe Gewürzmischung)
Zubereitung:
Karotten schälen und raspeln, die Ananas schälen, den holzigen Strunk herausschneiden und das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. Karotten, Ananas und Rosinen mit dem Orangensaft vermengen. Mit Salz, Pfeffer und „scharf“ würzen. Abschmecken und mindestens eine Stunde durchziehen lassen.

Rote-Beten-Salat mit Meerrettichdressing

In dem winzigen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern, in dem mein Vater und seine Frau leben, gibt es nicht viel zu tun. Keine Kneipe, kein Supermarkt, kein Kino. Da wird schon ein Ausflug zum 20 Kilometer entfernten Baumarkt zum Event. Irgendwie auch mal ganz schön. Ich komme endlich wieder entspannt zum Lesen. Und kulinarisch werden Mr. B und ich hier auch sehr verwöhnt. Am ersten Abend packte Papa sogar den Heißen Stein-/Raclette-Grill aus. Sehr gemütlich. Und gestern tischte er als Beilage zum Abendessen diesen leckeren, ungewöhnlichen Salat auf. Ein bisschen scharf, ein bisschen süß, und vor allem überhaupt nicht „muffig“, wie früher immer mein Vorurteil von Rote Bete war (Roten Beten?, daran kann ich mich nicht so ganz gewöhnen, obwohl es so auch im Rezept steht). Papa schwärmte gar, dieser Salat sei eine „Offenbarung“ – und er hatte recht. Das Rezept stammt aus dem Gräfe & Unzer-Kochbuch „Würzen“, das einige wirklich originelle Geschmacks-Anregungen zu bieten hat.

ROTE-BETEN-SALAT MIT MERRETTICHDRESSING
Quelle: Bettina Matthaei: Würzen (GU)
für 4 Personen
Zutaten:
500 g Rote Beten (vorgekocht)
4 EL Zitronensaft
1 EL Zucker
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
400 g griechischer Joghurt (10% Fett)
3 EL geriebener Meerrettich (Glas)
2 EL Ahornsirup
1-2 EL Dijon-Senf
1 Kästchen Kresse
Zubereitung:
Die Roten Beten in kleine Würfel oder Stifte schneiden. Zitronensaft mit Zucker, Salz und Pfeffer mischen, die Roten Beten darin mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Joghurt mit Meerrettich, Ahornsirup und Senf mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Über die Roten Beten löffeln, nur leicht untermischen. Kresse kalt abbrausen, abschneiden und darüber streuen.