10 Dinge, die mir diese Woche (auf Maui) gute Laune machen

Aloha, ihr Lieben! Weil ich gerade im Urlaub bin und mir meine Kollegin „verboten“ hat, allzu viel Zeit im Internet zu verbringen, halte ich mich heute kurz. Aber ein bisschen was (mit)teilen möchte ich doch. Wer mir auf Facebook folgt, weiß es schon: Ich habe geheiratet. Hier in Maui, am Strand. Und da sind wir auch schon mittendrin, bei meinen Glücklich-Machern der Woche:

  • Heiraten. Den richtigen Mann, am richtigen Ort. Unsere Zeremonie am Ulua Beach wurde von einem hawaiianischen Reverend gehalten, der die Trauung eröffnete, indem er in alle vier Himmelsrichtungen in ein Muschelhorn blies. Das war anfangs so unwirklich, so unglaublich – und dann so warm und herzlich, das wir das Lächeln gar nicht mehr aus dem Gesicht bekamen. Glücklich, rundum.
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  • Freunde und Familie. Auch wenn wir am anderen Ende der Welt waren, waren unsere Liebsten doch ganz nah: Weil sie gemailt, gesmst und sogar ein kleines Video von einem hawaiianischen Abend gedreht haben, den sie uns zu Ehren veranstaltet haben. Und als der Reverend dann noch sagte, dass es in Hawaii heißt, dass Freunde und Familie in Gedanken bei einem sind, wenn der Wind weht – und der Wind dabei um uns wirbelt – da habe ich dann doch ein paar Tränchen verdrückt.
  • Yoga am Morgen. Das Yoga-Studio Maui Yoga Path ist nur etwa 10 Minuten Fußweg entfernt von unserem Apartment in Kihei und bietet jeden Morgen um 7 Uhr eine Stunde „Sunset Yoga“ im Iyengar-Stil direkt am Meer an. Auch wenn es jetzt, wo der Jetlag überwunden ist, nicht mehr so leicht ist, so früh aufzustehen, lohnt es sich doch immer wieder. Allein für diesen Ausblick:
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  • Der Gesang der Wale. Auf einer Whale Watching-Exkursion mit der Pacific Whale Foundation habe ich sie zum ersten Mal gehört, diese wunderbaren, außerirdischen Klänge, über ein Unterwasser-Mikrofon, das die Crew über Bord gehängt hatte. Und gestern am Strand wieder: Wenn man es schafft, tief genug unter Wasser zu tauchen und möglichst still zu sein, hört man die Wale singen. Irre!
  • Das Shaka-Zeichen. Die „Hang Loose“-Geste mit von der Faust ausgestrecktem Daumen und kleinem Finger ist hier tatsächlich total gebräuchlich: Immer wieder grüßen uns hier Menschen damit. Sehr lässig.
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  • Palmen. Sind das nicht einfach die ästhetischsten Bäume, die man sich vorstellen kann?
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  • Ananas, Papaya, Melonen – all die herrlichen Früchte, die man hier so günstig bekommen kann (alles andere ist hier ganz schön teuer!). Und auch dem Weg zu den Seven Sacred Pools habe ich zum ersten Mal einen Ananas-Baum gesehen. Großartig!
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  • Fish Tacos. Am Big Beach gibt es sie frisch vom Jawz Taco-Truck auf die Hand. So lecker!
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  • Bier auf Hawaii. „In“ Hawaii müsste es eigentlich heißen, habe ich jetzt gelernt, weil Hawaii ein Staat ist. Aber „auf“ Maui. Und anders als es in dem bekannten Schlager heißt, gibt es hier jede Menge Bier. Mit lustigen Namen und in farbenfrohen Flaschen und Dosen. Manches wird sogar mit Ananassaft gebraut und würde mir zu Hause vermutlich überhaupt nicht schmecken. Aber hier, eiskalt, mit Blick auf den Himmel und ein paar Palmen, gibt es am Abend nichts besseres.
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  • Im Hier und Jetzt sein. Lange habe ich mich nicht mehr so frei und fröhlich gefühlt wie gestern beim Herumtoben in den Wellen am Poolenalena Beach: Zusammen mit dem frischgebackenen Ehemann hochhüpfen, wenn eine kleine Welle kommt, und untertauchen, um die großen Brecher über einen hinwegrauschen zu lassen: Ein Riesenspaß!

So, das war’s für heute. Ich schicke euch ein dickes Aloha und viele Grüße!

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Lieblingsmomente in San Francisco

Mr. B und ich sind dem Münchner Winter entflohen. Bei sonnigen 20 Grad haben wir die letzten vier Tage in San Francisco verbracht. 70000 Schritte später (sagt der Schrittzähler) sind wir hundemüde, aber sehr happy. „Es macht einen Unterschied, wenn die Bewohner einer Stadt ihre Stadt lieben. Das tun wir! Anders als die New Yorker“, sagte eine Verkäuferin, mit der wir ins Gespräch kamen. Das kann man spüren. So viel gute Vibes wie in San Francisco habe ich selten erlebt. Meine Highlights:

  • Fitness-Freaks bewundern: Ein skurriler Anblick: Wir haben nicht schlecht gestaunt, als bei einer Kaffeepause beim Dynamo Kaffeekiosk am Yachthafen plötzlich eine ganze Horde joggender Frauen mit Kinderwagen um die Ecke bog. Baby bootcamp nennt man so etwas wohl, oder auch „stroller fitness“. In einer stillen Ecke machten sie dann schweißtreibende Übungen mit allerlei Gerätschaften, bevor sie erneut eine Runde um das Gelände drehten. Überhaupt, die Jogger: So viele rennende Menschen wie hier in San Francisco habe ich selten gesehen. Überall, zu jeder Zeit. Und das trotz all der Hügel!
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  • Bücher finden: Eine nette Geste: Beim Buchladen Dog Eared Books im Mission District steht eine Kiste mit ausrangierten Büchern, aus der man sich umsonst bedienen darf. Und in Nob Hill haben wir einen „Automaten“ entdeckt, in dem man Bücher deponieren und finden kann.Buchautomat
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  • Mit den Locals trinken: Die Bar International Sports Club (1000 Columbus Avenue) war eine Empfehlung von einer Mitarbeiterin des Fahrradverleihs bei Blazing Saddles und ein echter Hit. An den Wänden flattern fröhlich 1 Dollar-Noten, das restliche Interieur ist ziemlich abgeranzt, aber viele Locals kommen immer wieder gern hierher. Zum Billardspielen oder Quatschen. „Touristen sind hier normalerweise nicht“, sagte Amerikaner Travis, den wir mit seinem Kollegen Zack an der Bar kennenlernten. Zack machte uns mit dem „Red Eye“ bekannt: Eine Mischung aus Bier und Tomatensaft. Vielleicht so benannt, weil er gern auf „Red Eye“-Flügen (also denen spät nachts, nach denen man mit rotgeränderten Augen ankommt) gemischt wird? Nicht so ganz mein Geschmack, aber nunja.
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  • Tipps bekommen: Wann immer wir mit Leuten in San Francisco ins Gespräch kamen, bekamen wir neue tolle Anregungen für unseren Besuch: Die Foodtrucks von Off the Grid, die sich an unterschiedlichen Orten in der Stadt versammeln. Das Restaurant Radish im Mission District. Oder auch der scharf-süße Cocktail „Pasión“ mit Chili-Tequila („Habanero infused“), Passionsfrucht und Limette im Tacolicious (741 Valencia Street) im Mission District waren Empfehlungen von freundlichen Fremden.
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  • Die Golden Gate Bridge radeln: San Francisco ohne die Golden Gate Bridge? Unvorstellbar. Wir haben sie bei einer Tour mit Blazing Saddles auf dem Fahrrad überquert und sind dann weiter nach Sausalito geradelt.
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  • Durchs Foodie-Paradies schlendern: Beim Ferry Building am Embarcadero starten nicht nur die Fähren nach Marine County, innen drin gibt es auch jede Menge schicker Delikatessen-Lädchen. Ob Honig oder Fleisch, Schokolade oder kale chips, hier gibt es Leckeres zu entdecken.
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  • Nicht auf die Uhr schauen: Viel zu oft habe ich auf Reisen eine (viel zu umfangreiche) To-Do-Liste im Kopf. Um so schöner ist es dann, die einfach mal zu vergessen und ziellos umherzustreifen. Im Mission Distrikt zwischen Guerrero, Valencia und Mission Street kann man stundenlang umherlaufen und entdecken. Super fand ich zum Beispiel Fayes Video & Espresso Bar (3614 18th Street), eine Mischung aus Kaffee und Videothek – genial. Und immer wieder kunstvoll-crazy Wandbilder (murals).
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  • Einen Abstecher am Fisherman’s Wharf machen: Der Fisherman’s Wharf mit den berühmten Robben, die am Pier 39 herumlümmeln und seinen zahlreichen Geschäften ist natürlich eine echte Touristenfalle (das Krebsfleisch-Sandwich für 17 Dollar? Nein, danke). Aber man kann hier auch mit wenig Geld viel Spaß haben: Im Musée Méchanique (Pier 45, am Ende der Taylor Street) reicht oftmals schon ein Vierteldollar (Quarter). In dem skurrilen „Museum“ (der Eintritt ist frei) finden sich zahlreiche historische Spielautomaten, Fotoautomaten und mechanische Wahrsagerinnen, die man für ein paar Münzen benutzen darf. Zum Beispiel eine Pinball Machine von 1962 oder ein elektrisches Klavier von 1910.
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  • Tacos essen: Wenigstens einmal muss man Mexikanisch essen, wenn man in San Francisco ist. Hier wurde schließlich – im Misson District – der Mission Burrito erfunden (in München kann man den übrigens sehr gut bei der Burrito Company essen). Und wenn man jemanden fragt, wo es den besten Burrito gibt, schicken einen alle zu El Farolito (2779 Mission Street, Ecke 24th Street). Das ist eine ziemliche Kaschemme, aber immer rappelvoll, und der Burrito groß wie mein Unterarm. Fast noch besser geschmeckt haben mir aber die Tacos Al Pastor (mit Schweinefleisch und Ananas). Sehr lecker waren auch die Tacos zu später Stunde in North Beach bei Pistos Tacos.
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Danke, San Francisco, schön war’s! Und jetzt: Maui. Wir sind noch 4000 Kilometer weiter westlich geflogen und wollen sehen, was Hawaii so alles zu bieten hat…
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Taco, Taco: Meine mexikanische Dinnerparty

Aus dem Austauschjahr in den USA (vor seeehr langer Zeit) habe ich die Liebe zu mexikanischem Essen à la Taco Bell mitgebracht (ja, das ist eine Fastfood-Kette, ihren Bean Burrito liebe ich trotzdem). Tacos sind für mich wie Nudeln – ich könnte sie einfach immer essen. Sie sind nicht nur ein umkompliziertes Feierabend-Essen (zumindest, wenn man nicht zu viele Befüll-Optionen zubereitet), sondern auch perfekt für eine Dinner-Party, weil es viele Möglichkeiten gibt, Vegetarier und Fleischfans gleichermaßen glücklich zu machen. Nur wer keinen Koriander mag, hat ein Problem…
Gestern und vorgestern gab es bei uns einfache Feierabend-Varianten, aber wenn wir Gäste haben, koche ich gern groß auf uns bereite möglichst viele verschiedene Dips und Toppings vor. Die Rezepte, die ich euch gleich vorstelle, sind dabei meine absoluten Favoriten geworden. Die meisten davon stammen aus dem amerikanischen Oprah Magazine, nur bei der Zubereitung der Guacamole halte ich mich an ein Rezept meiner Mutter, mit Tomatenstückchen drin für zusätzlichen Biss und ein wenig Farbe. Zum Befüllen nehme ich immer kleine weiche Maistortillas, die gibt es beim Mercado de México bei uns um die Ecke in Neuhausen, aber ja mittlerweile auch in jedem Supermarkt. Die bestreue ich zum Servieren mit geriebenem mexikanischen Oaxaca-Käse oder Gouda und erhitze sie kurz in der Mikrowelle, so dass der Käse schön zerläuft. Pro Person 3-4 kleine oder 2 große Tacos rechnen. Eher mehr… Auch immer gut: Redfried Beans und Saure Sahne parat haben. Schmeckt gut und nimmt die Schärfe. Die meisten Zutaten bekommt man im normalen Supermarkt, nur bei Achiote-Paste, Chili Ancho und Chipotle-Soße könnte es schwierig werden. Man kann sie aber zum Beispiel  hier bestellen. Auf zur Fiesta Mexicana!
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DIP: FEIERABEND-GUACAMOLE
(für 2 Personen)
Zutaten:
1 Avocado
1 EL Limettensaft
1 EL Frischkäse
1 Tomate
Tabasco-Soße
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Avocado, Limettensaft und Frischkäse in eine Schüssel geben, mit dem Pürierstab (oder einer Gabel) einen Brei herstellen. Mit Tabasco, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Tomate vierteln, entkernen und in appetitliche Würfeln schneiden. Unter die Guacamole mischen, ein paar on top als Deko.
Den Frischkäse nehme ich zum „Verlängern“, aber auch, weil das Ganze dann nicht so schnell braun wird. Ich habe auch mal gelesen, dass man den Avocado-Kern bis kurz vor dem Servieren in der Guacamole lassen soll, damit sie nicht braun wird. Das habe ich aber noch nie ausprobiert.

VEGETARISCHE FÜLLUNG: SÜSSKARTOFFEL, PAPRIKA UND SCHWARZE BOHNEN
(für 12 Tacos)
Zutaten:
1 Zwiebel, kleingeschnitten
1 grüne Paprika, entkernt und kleingeschnitten
2 Knochlauchzehen, zerdrückt
1 mittelgroße Süßkartoffel, geschält und in Würfel geschnitten
ca. 200 g (1 cup, US-Maßeinheit) schwarze Bohnen, gegart
Öl
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. In 1 EL Öl in einer Pfanne die Zwiebel und die Paprikastücke anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Knoblauch und Salz unterrühren. In einer Schüssel die Süßkartoffelstückchen mit 1/2 EL Öl und 1/2 TL Salz vermischen, mit in die Pfanne geben. 1 Minute mitbraten. Dann die Mischung auf einem mit Backpapier belegten Blech ca. 15 Minuten im Ofen weitergaren (oder in einer ofenfesten Pfanne, wenn man eine hat). Herausnehmen und die schwarzen Bohnen untermischen. Maistortillas mit Käse bestreuen, in der Mikrowelle oder im Ofen kurz erwärmen und die Füllung darufgeben, dazu etwas Chiptole-Soße und Pico de Gallo.

DIP: CHIPOTLE-SOSSE
Zutaten:
1 (200g) Dose Chipotle in Adobo-Soße
200 ml Mayonnaise, evtl. mehr
Saft von 1 Limette
Salz
Zubereitung:
1 EL Chipotle mit Soße, Mayonnaise, Limettensaft und Salz in eine Küchenmaschine geben und pürieren. Abschmecken. Wenn es noch nicht scharf genug ist, mehr Chipotles hinzugeben. Wenn es zu scharf ist, mit Mayo mildern.
Die Chipotle-Chilis haben einen sehr eigenen, würzig-rauchigen Geschmack, pikant! Bei einer Dinnerparty mit Freunden war die Soße mal der absolute Hit. Schmeckt auch gut als Brotaufstrich, zu Maiskolben oder gegrilltem Gemüse.

FLEISCH-FÜLLUNG: STEAKSTREIFEN MIT CHIMICHURRI
(für 12 Tacos)
Zutaten:
750 g Rindersteak
1/2 Cup kleingeschnittene Zwiebel, rot oder weiß
5 Knoblauchzehen, zerdrückt
1/2 Limette, evtl. mehr zum Anrichten
1 TL Kreuzkümmel
Öl
Pfeffer, grobes Salz
Zubereitung:
Das Steak in 6 Stücke teilen. In einer Schüssel. Kreuzkümmelpulver, 3 EL Öl, Salz, Pfeffer und Knoblauch vermischen.  Die Steak-Stücke hineingeben, die Marinade in das Fleisch einmassieren. Limettensaft darüberträufeln, dann die Zwiebelstrückchen dazugeben. 30 Minuten im Kühlschrank marinieren. Zum Servieren das Steak 2-3 Minuten auf einer Seite scharf anbraten, ohne es zu bewegen, dann umdrehen und auf der anderen Seite wiederholen. Bei 2-3 Minuten auf jeder Seite sollte es medium rare sein, also länger braten, wenn man es lieber „durch“ mag. 5 Minuten ruhen lassen, dann in Streifen schneiden, mit grobem Salz bestreuen und pfeffern.
Mit Chimichurri und Pico de Gallo auf den Taco-Fladen geben.

DIP: CHIMICHURRI-SOSSE
Zutaten:
2 Knoblauchzehen
1 Bund Koriander
1 Bund glatte Petersilie
100 ml Olivenöl
2 TL Limettensaft
1/2 TL getrocknete rote Chiliflocken
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Alle Zutaten in einer Küchenmaschine zu einer grünen Soße verarbeiten. Sooo lecker!

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DIP: PICO DE GALLO

(im Bild oben links)
Zutaten:
4 Roma Tomaten, entkernt und gewürfelt
1 Zwiebel, kleingeschnitten
1 Jalapeño, entkernt und kleingeschnitten
1 EL Limettensaft
Salz
Zubereitung:
Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen.
Wer sich das Kleinschneiden von Zwiebel und Tomaten sparen will, wählt wie ich die Turbovariante: Tomaten vierteln und entkernen (wichtig, weil sonst das Ganze zu flüssig wird, beim Essen nicht so praktisch – habe ich extra ausprobiert…), dann alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und stückig zerkleinern.

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FLEISCH-FÜLLUNG: SCHWEINEFILET MIT ANANAS

(im Bild oben, für 12 Tacos)
Zutaten:
750 g Schweinefilet
2 EL Ancho/Poblano Chili-Pulver
2 EL getrocknete Guajillo Chili
(ersatzweise 2 EL scharfes Paprikpulver)
2 TL Achiote-Ppaste (ersatzweise 1 TL Kurkuma)
3 Knoblauchzehen, zerdrückt
½ frische Ananas, in kleine Stücke geschnitten
1 rote Zwiebel, kleingeschnitten
1 Handvoll frischer Koriander, gezupft
1 TL Kreuzkümmel (Pulver)
2 EL Weißweinessig (oder ca. 100 ml Orangen- oder Ananassaft, meine Variante)
2 TL grobes Salz
Öl
Zubereitung:
Das Schweinefilet von überflüssigem Fett befreien und zwischen zwei Klarsichfolien dünn klopfen. In schmale Streifen schneiden. Für die Marinade das Chili-Pulver, Achiote-Paste, Knoblauch, Kreuzkümmel, Salz, Essig oder Saft und Öl in einer Schüssel vermischen, die Achiote-Paste dabei gründlich zerdrücken. Das Schweinfilet hineingeben. Eine Pfanne sehr heiß werden lassen und 1 EL Öl darin erhitzen. Die Fleischstückchen scharf anbraten, sie dürfen ruhig ein bisschen schwarz werden. Mit Ananas, Zwiebel und Koriander servieren.
So pur ist es original, aber die Chipotle-Soße schmeckt hervorragend dazu.

In der Sammlung sind noch zwei Rezepte für Huhn- und Fisch-Tacos, die ich noch nicht ausprobiert habe. Bericht folgt!