Frohe Weihnachten!

So, es ist vollbracht. Stress, Ärger und Hektik können jetzt mal Pause machen. Ich wünsche euch allen köstliche, fröhliche, erholsame, wunderbare Weihnachtstage. Habt es schön!

Werbeanzeigen

Weihnachtsbäckerei: Schoko-Erdnuss-Plätzchen

Woran merkt man, dass man zu viel gearbeitet hat und dass es jetzt wirklich mal Zeit ist für eine kleine Weihnachtspause? Also, ich habe es heute daran gemerkt, dass ich bei dem Versuch, „schnell mal“ die Brezelschnitten von vor zwei Wochen nachzubacken, die flüssige Schokolade und die Brezeln auf dem Shortbread-Teig verteilt habe – ohne ihn vorher zu backen. Argh. Ein Satz mit X also. Zum Ausgleich und weil die so schön einfach sind, habe ich dann nochmal die Honiglebkuchen von vor zwei Jahren gebacken. Die sind gut gelungen, zum Glück. Und diese Plätzchen, die ich dieses Jahr zum ersten Mal gemacht habe, auch.

SCHOKO-ERDNUSS-PLÄTZCHEN
Quelle: essen&trinken Für jeden Tag 12/2015
Für 30 Stück
Zutaten:
175 g Mehl
65 g Kakaopulver
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
120 g weiche Butter
240 g cremige Erdnussbutter
180 g Zucker
1 Ei (Kl. M)
100 g Puderzucker
50 g geröstete und gesalzene Erdnüsse
100 g dunkle Kuchenglasur
Zubereitung:
Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz mischen. Butter, 60 g Erdnussbutter und den Zucker mit den Quirlen des Handrührers 2 Min. cremig rühren. Das Ei unterrühren. Mehlmischung mit den Knethaken des Handrührers unterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle formen. In Klarsichtfolie über Nacht kalt stellen. 180 g Puderzucker mit den Quirlen des Handrührers glatt rühren und ebenfalls kalt stellen.
Ofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Teigrolle in 1 cm dicke Scheiben schneiden und zu Kugeln formen. Kugeln flach drücken, in der Handfläche leicht wölben und mit einer haselnussgroßen Portion der Erdnusscreme füllen. Dabei den Teig um die Erdnusscreme zu verschließen. Gefüllte Kugeln auf mit Backpapier ausgelegte Bleche setzen, leicht flach drücken. Im heißen Ofen auf der mittleren Schiene 12 Min. backen. Vollständig auf den Blechen abkühlen lassen.
Erdnüsse grob hacken. Dunkle Kuchenglasur nach Packungsanweisung schmelzen. Mit einem Esslöffel streifig über den Plätzchen verteilen. Sofort mit den Erdnüssen bestreuen.

Unser Thanksgiving-Menü

Morgen, am vierten Donnerstag im November, ist wieder Thanksgiving. Mein erstes Thanksgiving habe ich 1991 mit meiner amerikanischen „Austauschschwester“ Melissa gefeiert. Sie kam damals für ein Jahr aus North Carolina zu uns nach Hamburg und wir hatten Spaß daran, diese (kulinarische) Tradition mit ihr auszuprobieren. 1993 war ich dann bei ihrer Familie in North Carolina als Austauschschülerin und erlebte das „echte Thanksgiving“ mit. Jetzt pflege ich selbst die Tradition, am vierten Donnerstag im November einen Truthahn in den Ofen zu schieben und ihn anschließend mit lieben Freunden zu verzehren, seit etwa fünf Jahren. Ich finde, in diesem Punkt haben die Amis es einfach raus: Der Termin ist perfekt, um vor der stressigen Vorweihnachtszeit noch einmal in Ruhe zusammen- und zur Besinnung zu kommen. Und es ist einfach wirklich lecker. Wir experimentieren dabei jedes Mal mit Truthahn-Tricks und Beilagen, aber diesmal haben wir das vielleicht beste Menü bislang kreiert. Die Rezepte habe ich vor Jahren mal aus dem stern kopiert, da waren sie als Weihnachtsmenü gedacht (auch ne gute Idee). Wir haben vorweg noch einen Salat mit Feldsalat und Birne gemacht und danach fast alle der hier aufgeführten Rezepte. Nur eine einzige Beilage, die Corn Fritters, haben wir nicht geschafft. Vielleicht nächstes Jahr. Happy Thanksgiving!

Quelle für alle Rezepte: Stern 47/2012

GEFÜLLTER TRUTHAHN
Für 10-12 Personen
Zutaten:
1 große Stange Porree, nur das Weiße und das Hellgrüne
2-3 Stangen Staudensellerie
1 Pastinake
3-5 Äpfel
1 große Quitte
2 Zwiebeln
1-2 walnussgroße Stücke Ingwer (geschält)
11-12 Kumquats (Zwergorangen)
1 Bund frische Salbeiblätter
1 Bund Majoran
160 – 180 g Butter
Salz, schwarzer Pfeffer
150 g Mischbrot in Scheiben
100 g gegarte Maronen (vakuumverpackt)
1 Scheibe Vollkorn-Toastbrot
1 – 2 rote Peperoni (entkernt)
6 – 7 EL Zitronensaft
1 großer Truthahn (8 kg)
300 g Suppengrün
evtl. 4. Hähnchenflügel
500 ml trockener Weißwein
250 ml Apfelsaft
500 ml kräftiger Geflügelfond
evtl. 2 EL Speisestärke
Außerdem: Holzspieße, Küchengarn, Pergament- oder Backpapier, starke Alufolie, Bratenthermometer
Zubereitung:
(Schritte 1-3 am besten schon am Vortag erledigen)
1. Für die Füllung das Gemüse (außer dem Suppengrün) putzen, Porree in feine Ringe, Sellerie und Pastinake in dünne Scheiben, 2 -3 Äpfel und die Quitte in grobe Würfel und 1 Zwiebel in feine Würfel schneiden. Ingwer und 7 – 8 Kumquats fein hacken, 6 – 8 Salbeiblätter sowie die abgestreiften Blättchen 1/2 Bund Majoran fein schneiden. Alles in einer sehr großen Pfanne in 50-60 g Butter andünsten, mit 1 TL Salz und etwas Pfeffer würzen. Mischbrot toasten und würfeln, Maronen grob hacken, beides mit unterheben, alles erkalten lassen.
2. Für eine Würzbutter das Toastbrot, die Peperoni, 4 Kumquats, 1 1/2 TL Salz, Pfeffer, 2 EL Zitronensaft und 80 g Butter im Mixer pürieren. Den Truthahn waschen, mit Küchenpapier trocken tupfen. Mit der Hand unter die Haut des Truthahns fahren und sie so weit wie möglich vom Brustfleisch lösen, auch im Keulenbereich. Die Buttermischung unter der Haut auf dem Fleisch verstreichen, dabei jeweils 2-3 Salbeiblätter zwischen Schenkel und Rumpf platzieren. Den Vogel innen und außen mit 2 EL Zitronensaft, Salz und Pfeffer einreiben.
3. Die Füllung in den Truthahn geben, Rest beiseitestellen. Die Öffnung mit Spießen zustecken und mit Küchengarn wie einen Schnürschuh schließen (manche Truthähne sind auch schon so vorbereitet, dass man sie verschließen kann, indem man die Keulen zusammenklammert, indem man die Haut darüberzieht. Das funktioniert auch gut.). 30 – 40 g Butter mit 2 – 3 EL Zitronensaft schmelzen, den Truthahn damit einstreichen. Den Vogel – Rücken nach unten – auf die Fettpfanne des Backofens legen. Backpapier sowie Alufolie in der Größe der Truthahnbrust und der beiden Keulenspitzen zuschneiden und zurechtlegen. Suppengrün putzen und mit 1 Salbeizweig und den restlichen Majoranzweigen um den Vogel herumlegen. Truthahnhals und Innereien (ersatzweise 4 Hähnchenflügel) dazulegen. Den Vogel mit einem Küchentuch zudecken und kalt stellen (Balkon, Hausflur, evtl. Kühlschrank leer räumen). Rest der Füllung in eine mit Butter gefettete flache ofenfeste Form füllen, mit je 2 EL Wein und Apfelsaft begießen, die Form mit gefetteter Alufolie zudecken, kalt stellen.
4. Am folgenden Tag 6 Stunden vor dem Servieren den Backofen auf 250 Grad vorheizen (Umluft nicht empfehlenswert). Den Vogel auf die 1. Einschubleiste von unten schieben, die Hitze auf 200 Grad schalten. Nach 30 Minuten 250 ml Wein über den Vogel gießen, zugeschnittenes Backpapier auf die Brust und um Keulenspitzen legen und die Hitze auf 160 Grad zurückschalten. Nach 2 Stunden (oder kürzer, wenn man einen kleineren Truthahn hat) mit dem restlichen Wein begießen und 1 weitere Stunde mit dem Backpapier-Bogen abgedeckt braten. Dann den Truthahn auf ein Backblech umsetzen. Die Fettpfanne aus dem Ofen nehmen, den Truthahn zurück in den Ofen geben und weiterbraten. Zugleich die abgedeckte Füllung auf einem Rost über den Vogel schieben. Den Inhalt der Fettpfanne in einen weiten Topf schütten. Röststoffe mit Geflügelfond und restlichem Apfelsaft aus der Fettpfanne lösen, mit den den Topf schütten, aufkochen und um ca. 1/3 reduzieren. Die Flüssigkeit durch ein Sieb in einen kleinen Topf gießen, kurz stehen lassen und das Fett mit einer Kelle von der Oberfläche abschöpfen (Es lässt sich anderweitig verwenden). Den Fond weiter auf die gewünschte Menge einkochen.
6. Nach etwa 30 Minuten den Grill des Backofens einschalten. Die Form mit der Füllung während des Grillend herausnehmen. Das Pergament entfernen, zu, Ersatz die Truthahnbrust und evtl. die Keulenspitzen mit der vorbereiteten, mit Butter bestrichenen Alufolie abdecken. Den Truthahn 20 – 30 Minuten grillen, um die Flügel zu bräunen. Danach die Folie abnehmen und den Vogel unter Beobachtung weitergrillen, bis auch die Brust braun ist. Den Ofen ausschalten, die Backofentür leicht öffnen und den Truthahn 30 – 45 Minuten ruhen lassen. Die Form mit der Füllung zurück in den Ofen schieben, am besten über der Brust, was diese vor dem noch heißen Grill schützt.
7. Den Fond abschmecken und evtl. mit Speisestärke binden. Die Sauce getrennt zum Truthahn mit der Füllung auf vorgewärmten Tellern reichen. Den Truthahn tranchieren, zuerst die Brust aufschneiden, den Rest des Vogels bei 80 – 90 Grad im Ofen warm halten.
Tipps: Mittagesser beginnen mit Kochschrit 4 um 8 Uhr früh und können zwischen 13.30 Uhr und 14 Uhr servieren.
Kerntemperatur: vor dem Grillen 70 -75 Grad, zum Schluss 78 – 80 Grad.

CRANBERRYSAUCE
Für 10-12 Personen
Zutaten:
250 g Cranberrys (frische. Nimmt man getrocknete, nur sehr, sehr wenig Gelierzucker nehmen!)
2 EL gelbe Senfkörner
100 ml Portwein (Ruby)
100 ml Apfelsaft
1-2 Schalotten (60 g)
1 Peperoni (entkernt)
150 g Gelierzucker 1:1
Salz
1 Msp Nelkenpulver
1-2 TL Ras el Hanout (ersatzweise Curry)
Zubereitung:
Beeren, Senfkörner, Wein und Saft in einen Topf schütten. Schalotten längs in feine Streifen schneiden. Peperoni hacken und mit Zucker, 1 TL Salz, Nelkenpulver und Ras el Hanout dazugeben. Langsam bei milder Hitze aufkochen, dann unter Rühren 4 Minuten sprudelnd kochen. Die Sauce heiß in saubere Twist-off-Gläser füllen; hält 6 Monate.

ERDFRÜCHTE-STAMPF MIT KARAMELLISIERTEN NÜSSEN
Für 6 Portionen
Zutaten:
2 schmale Süßkartoffeln (je 150 g)
600 g mehligkohende Kartoffeln
1 mittelgroße Pastinake
150 g Knollensellerie
250 ml Apfelsaft
Salz, schwarzer Pfeffer
2 – 3 EL Butter
1 EL brauner Zucker
25-30 g Pekannüsse
1/2 – 1 Tasse Geflügelfond
Zubereitung:
Süßkartoffeln, Kartoffeln, Pastinake und Sellerie schälen. 1 Süßkartoffel beiseitelegen, den Rest in Stücke schneiden, in einen weiten Topf geben, Saft dazugießen und zugedeckt 15 – 20 Minuten garen, umrühren und mit 1 – 1 1/2 TL Salz und Pfeffer würzen.
Die übrige Süßkartoffel in 5 mm dicke Scheiben schneiden und in etwas Butter in einer beschichteten Pfanne bei milder Hitze auf beiden Seiten hellbraun braten.
Zucker in einer kleinen Pfanne schmelzen (nicht rühren!), Nüsse grob hacken und im Karamell wenden.
Die Erdrüchte nach Belieben fein oder grob stampfen, dabei 1 -2 EL Butter und bis zur gewünschten Konsistenz etwas Geflügelfond unterrühren. Süßkartoffelscheiben darauf anrichten, mit Nüssen bestreut servieren.

CORN FRITTERS (Maiskrapfen)
Für 12 Stück
Zutaten:
140 g Maiskörner (Dose)
30 g Mehl (Type 405)
1 Msp. Backpulver
Salz, weißer Pfeffer
1/4 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 Ei (getrennt)
80 g Milch
1/2 Bund Schnittlauch
1/2 – 1 rote Peperoni (entkernt)
Rapsöl zum Braten
Zubereitung:
Mais gut abtropfen lassen. 25 g Mehl mit dem Backpulver, 1 Prise Salz, den Gewürzen, dem Eigelb und der Milch verrühren und mindestens 20 Minuten quellen lassen. Den Schnittlauch und die Peperoni fein schneiden. Eiweiß steif schlagen, Maiskörner mit den restlichen 5 g Mehl bestäuben. Alles unter die Mehl-Milch-Mischung heben. Öl in ein oder zwei beschichteten Pfannen nicht zu stark erhitzen und die Maismasse darin in 12 Häufchen verteilen. Die Fritters etwa 2 Minuten braten, wenden und etwa 1 Minute weiterbraten. Auf einer vorgewärmten Platte anrichten und servieren.
Tipps: Für ein großes Truthahn-Essen sollte man die doppelte bis dreifache Menge herstellen und auch mit anderen Kräutern, zum Beispiel Basilikum oder Koriandergrün, würzen. Die Fritters schmecken auch kalt.

GEBRATENER KÜRBIS MIT GRANATAPFELKERNEN
als Beilage
Zutaten:
1/2 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 400 g)
1 – 2 EL Butter (oder das abgeschöpfte Fett vom Truthahnfond)
grobes Meersalz
1 TL Pul Biber (vom Türken)
1/4 TL Zimtpulver
4 – 5 EL Orangensaft
4 EL frische Granatapfelkerne
2 – 3 EL glatte Petersilie, fein geschnitten
Zubereitung:
Den Kürbis in 2 – 3 cm (oder schmaler) breite Spalten schneiden und mit einem Esslöffel entkernen. Butter in einer großen Deckelpfanne erhitzen, die Spalten bei sehr milder Hitze auf jeder Seite 8-10 Minuten zugedeckt braten, dabei mit  Salz, Pul Biber und wenig (!) Zimt würzen. Den Orangensaft angießen, die Spalten wenden und auf einer vorgewärmten Platte anrichten. Die Granatapfelkerne kurz in dem heißen Saft schwenken, über die Kürbisspalten verteilen und alles mit Petersilie bestreut servieren.

ROSENKOHL MIT SPECK
Für 6 Portionen
Zutaten:
1 EL Kümmelsaat
Salz
600 g geputzter Rosenkohl
100 g magerer Räucherspeck
1 – 2 EL Butter
1/2 Tasse Geflügelfond
2 EL Zitronensaft
schwarzer Pfeffer
Zubereitung:
In einem weiten Topf 600 ml Wasser mit Kümmel und 1 TL Salz zugedeckt etwa 10 Minuten bei milder Hitze kochen und noch etwas ziehen lassen. Den Sud durch ein Sieb gießen, auffangen und zurück in den Topf gießen. Den Rosenkohl halbieren und die Blätter auseinanderpflücken (ich habe den Rosenkohl ganz gelassen). Den Speck in feine Streifen schneiden und in einer breiten Pfanne in Butter langsam auslassen. Speck aus der Pfanne heben. Kümmelsud aufkochen, Rosenkohlblätter 2 Minuten darin kochen, zwischendurch wenden. Rosenkohl abgießen, in die Pfanne geben und im Speckfett schwenken. Speck, Fond und Zitronensaft untermischen, mit Salz und Pfeffer würzen und servieren.

Lebkuchen-Tiramisu

Das Schöne an der weihnachtlichen Völlerei ist ja immer auch, dass irgendwann ganz sicher der Punkt kommt, an dem man merkt: Jetzt ist es genug. Jetzt will ich endlich mal wieder etwas weniger kalorienreiches, süßes und weihnachtliches essen. Etwas Gesundes. Der Punkt wird kommen, ganz sicher. Ich bin noch nicht ganz so weit. Aber fast. Erstmal muss ich noch dieses Tiramisu aufessen. Denn obwohl ich für Mr. B und mich nur die Hälfte der angegebenen Menge gemacht habe, ist noch reichlich übrig. Und der Kühlschrank auch noch reichlich voll. Nunja. Habt es schön!

LEBKUCHEN-TIRAMISU
Quelle: meine Familie & ich 12/2006
für 6 (-8 Portionen)
Zutaten:
2 Dosen Mandarinen (Abtropfgewicht à 175 g)
1 Orange (unbehandelt)
6 sehr frische Eier
6 EL Zucker
750 g Mascarpone
2 EL Zitronensaft
100 ml Espresso
6 EL Mandellikör (ersatzweise Orangensaft)
400 g weicher Lebkuchen (ich habe Honigkuchen genommen)
Kakaopulver zum Bestäuben
Zubereitung:
Mandarinen abtropfen lassen. Orange waschen, Schale abreiben. Eigelb mit Zucker dickschaumig aufschlagen. Mascarpone, etwas Orangenschale und Zitronensaft unterrühren. Eiweiß steif schlagen, unterheben (Anm.: steht so nicht im Originalrezept, aber ich finde immer, so wird es fluffiger – außerdem muss man sich dann nicht überlegen, was man mit dem Eiweiß anfangen soll).
Espresso mit Likör mischen. Lebkuchen würfeln oder in Scheiben schneiden. Eine rechteckige Form mit der Hälfte der Lebkuchen auslegen (alternativ: Portionen in Gläser füllen, wie ein Trifle schichten.). Lebkuchen mit der Hälfte der Espresso-Mischung beträufeln. Hälfte der Creme darauf streichen. Mit übrigen Lebkuchen belegen und mit restlicher Espresso-Mischung beträufeln. Mandarinen darauf verteilen und die übrige Creme darauf verstreichen. Zugedeckt (über Nacht, wer mag) kalt stellen. Zum Servieren Tiramisu mit Kakaopulver bestäuben.

Adventsbäckerei: Haferflockentaler

So ein Adventskalender ist ja wunderbar: Jeden Tag eine kleine Nettigkeit, ein Stück Schoki oder vielleicht auch ein Gedicht (z.B im Kalender Der Andere Advent). So ein Adventskalender ist aber auch ganz furchtbar. Weil er die Zeit beziehungsweise ihr Verstreichen so plastisch macht. Wie, schon 10 Dezembertage rum?! Und nur noch 14 bis Weihnachten? Dann jetzt aber mal schnell. Schnell noch alles erledigen. Oder: Mal schnell die Ansprüche runterschrauben. Jeden Tag ein neues Plätzchenrezept hier im Blog? Dieses Jahr nicht. Festliche Dekoration in der ganzen Wohnung? Nö, geschmückt wird erst Heiligabend der Baum. Bis dahin schmücken wir akustisch: Mit Weihnachtsklassikern von schön bis cheesy, von „Last Christmas“ bis „O Tännenbaum“ (so klingt es, wenn Roger Whittaker „O Tannenbaum“ singt), die bei uns rauf und runter laufen. Aber ein neues Plätzchenrezept gibt es heute dann doch:

HAFERFLOCKENTALER
Quelle: Brigitte Extra „Die schönsten Weihnachts-Plätzchen“ (23/2010)
für 50-80 Stück
Zutaten:
180 g weiche Butter
130 g Puderzucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 Prise feines Meersalz
1/2 Bio-Zitrone
150 g Paranusskerne (oder andere Nusskerne – ich habe Mandelstifte genommen, sehr fein)
100 g Mehl
150 g blütenzarte Haferflocken
Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad, Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3 vorheizen. Butter, Puderzucker, Vanillezucker und Salz mit den Quirlen des Handrührers cremig rühren. Die Zitrone heiß abspülen, trocken tupfen und die Schale fein abreiben. Nüsse hacken und mit Mehl, Haferflocken und Zitronenschale unter die Butter-Zucker-Creme rühren. Aus dem Teig mit angefeuchteten Händen haselnussgroße (oder größere) Kugeln formen. Auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen, dabei die Kugeln nicht zu eng aneinanderlegen, da sie beim Backen noch verlaufen. (Wenn sie beim Backen nicht verlaufen – so wie bei mir – dann kurz vor Ende der Backzeit mit einem Löffel etwas plattdrücken.) Im Ofen etwa 8 Minuten backen. Vorsichtig vom Backblech lösen und auf Kuchengittern abkühlen lassen.

Adventsbäckerei: Nutella-Erdnuss-Kekse

Das Wichtigste zuerst: Alles Gute zum Geburtstag, Mama! Und: Einen schönen Nikolaus-Tag euch allen. Diese Kekse passen heute perfekt. Auch wenn sie nicht übermäßig weihnachtlich sind. Dafür sind sie unglaublich schnell gemacht (wer hat in der Vorweihnachtszeit schon Zeit?) und seeehr lecker. Wer die (kurze) Zutatenliste liest, wird merken: Eigentlich könnte man auch einfach den Löffel in ein Glas Nutella stecken (und dann kurz in die Erdnussbutter) und ihn abschlecken – aber das wäre ja nur der halbe Spaß. Wenn alles zusammengemischt ist (ohne Mehl übrigens – das ist kein Rezeptfehler) und warm und weich aus dem Ofen kommt, weiß man, dass es sich gelohnt hat, eben doch nicht einfach nur den Löffel ins Glas zu stecken. Schönes Wochenende!

NUTELLA-ERDNUSS-KEKSE
Chocolate Hazelnut Crack-Ups
Quelle: Food52
für ca. 24 Stück
Zutaten:
3/4
cup (ca. 225 g) Nutella
1/4 cup (ca. 75 g) Erdnussbutter (ich mag sie gern mit Stücken drin, dann hat man was zum Knuspern)
3/4 cup (ca. 150 g) Zucker
1 TL Backpulver
1 Ei, leicht verquirlt
1/4 TL Salz
1 EL Kakaopulver
Zubereitung:
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. In einer Rührschüssel alle Zutaten vermischen. Den Teig mit den Händen in ca. 1,5 cm (oder nach Belieben) große Kugeln rollen. (Achtung, die Finger werden davon ziemlich fettig.) Die Bällchen mit reichlich Abstand auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech platzieren. 8 min backen. Kurz auf dem Backblech auskühlen lassen, dann auf ein Gitter zum weiteren Auskühlen geben. Man kann sie warm und weich oder abgekühlt essen (oder beides).

 

Erster Advent

Wer letztes Jahr schon dabei war, erinnert sich vielleicht: Vom 1. bis zum 24. Dezember gab es hier jeden Tag ein neues Backrezept von mir. Ob ich dieses Jahr in der Adventsbäckerei auch so fleißig sein werde, weiß ich noch nicht, darum sind hier noch einmal die Links zu allen Rezepten vom letzten Jahr. Habt einen schönen, entspannten Ersten Advent. Vielleicht mit einer kleinen Backsession?

Adventsbäckerei 2013:
Honiglebkuchen
Gefüllte Mohnkugeln
Engelsaugen
Haselnuss-Makronen
Dominosteine
Rocky Road Bars
Zitronenherzen mit Orangenfüllung
Weiße Schoko-Walnuss-Cookies
Vanillekipferl (mit Mohn)
Spitzbuben
Kokosmakronen
Engelsaugen mit Erdnuss, Karamell und Konfitüre
Plätzchen am Stiel
Glühwein-Cupcakes
Gefüllte Lakritz-Plätzchen
Mohn-Makronen
Schoko-Orangen-Sterne
Vanilleplätzchen mit Yin und Yang
Minz-Schoko-Tannenbäume
Zimtsterne
Rumkugeln
Mandelhörnchen
Flockentaler
Vanille-Tannenbäume